Archiv für November 2009

Ärzte

Tag 51 noch 89 Tage bis zum Start von “The Long Walk”

Wetter: leicht bewölkt 9°

Wenn man sich Gedanken über so ein Unternehmen macht, fragt man sich auch ob man es körperlich schafft, wie macht der Körper das alles mit. Mein Körper funktioniert noch sehr gut und ich habe keine chronischen Leiden. Trotzdem war und bin auch ich bei diversen Ärzten gewesen. Die Art der Tour (viel wandern bzw trekken) stellt vor allem an den Bewegungsapparat ein hohes Maß an Belastung. Insbesondere die Knie und Fußgelenke aber auch der Rücken sind davon betroffen. Ein zweiter sehr wichtiger Punkt für mich ist die Haut. Ich persönlich bin eher der helle Typ und habe sehr empfindliche Haut. Allgemein sollte man sich auch von seinen Hausarzt beraten lassen. Folgende Ärzte habe ich in Hinblick auf die Tour aufgesucht:

1. Hausarzt

2. Orthopäde

3. Hautarzt

4. Zahnarzt

1. Hausarzt

Durch ein Gespräch habe ich ihm erklärt wo mich mein Unternehmen hinführen wird und was ich so vorhabe. Wir haben dann über Impfungen geredet, die Reiseapotheke und er gab mir noch einige wichtige Tipps mit auf den Weg. Dadurch, dass meine Reise nur ins europäische Ausland geht, ist es auch alles nicht so wild. An Impfungen habe ich lediglich eine Auffrischung für Tetanus bekommen und noch eine FSME Impfung. Für den zweiten Teil, der durch Italien führt, rät er mir noch zu einer Hepatitis A Impfung. Die Überträger dieser Hepatitis Form sind z.B. in Gülle vorhanden. Gerade in Italien könnte ich damit in Kontakt kommen. Selbst dort ist das Risiko allerdings sehr gering. Die Reiseapotheke werde ich nochmal in einen extra Artikel näher erklären. Schlussendlich habe ich mir dann noch die Überweisungen geholt für die Fachärzte.

2. Orthopäde

Es ist die Frage an welcher Art der Vorerkrankung man schon leidet. Ich habe das Glück trotz meiner doch sehr umfangreichen Trainingseinheiten keine Knieprobleme zu haben. Leider bedeutet dies nicht, dass ich deshalb unbedingt auch gute Knie habe, denn der Verschleiß könnte sich ja auch erst später bemerkbar machen. Nach einer kurzen aber intensiven Untersuchung haben wir uns auf zwei Analysemethoden geeinigt. Zum einen haben wir eine Ganganalyse durchgeführt und zum zweiten eine Kernspinuntersuchung des linken Knies. Bei der Ganganalyse kam heraus, dass ich einen sehr gesunden Gang habe und nur leicht das linke Bein mehr belaste. Gespannter war ich dann auf die Kernspinuntersuchung. Auch diese zeigte ein für mein Alter und meine Belastungsumfänge sehr gutes Knie. Sogar der Radiologe, die immer etwas zu meckern finden, war sehr begeistert und hatte keinen Befund. Von dieser Seite her steht dem Unternehmen also nichts im Wege und ich habe mir einzig ein paar neue Sporteinlagen für meine Schuhe geholt und Aufbaupräparat, welches bei hohen Belastungen (z.B. bei der Radtour) für ein höheres Maß an Gelenkschmierung sorgt.

3. Hautarzt

Beim Hautarzt habe ich mich noch einmal einer genaueren Untersuchung unterzogen. Alle Leberflecken wurden als gut befunden und ich sollte nur auf ausreichenden Schutz achten. Das heißt im Klartext immer eine Kopfbedeckung tragen, sich einzucremen (vergesse ich leider sehr schnell) und bei längeren Strecken die Sonnencreme auch wieder neu aufzutragen. Darauf achten, dass die Haut nicht zu trocken wird. Ein Abschließendes Gespräch steht hier auch noch aus.

4. Zahnarzt

Abgesehen davon, dass man sowieso zweimal im Jahr zum Zahnarzt gehen sollte, sind Zahnschmerzen nun wirklich die nervigsten und derbesten Schmerzen. Der Zeitpunkt des Zahnarztbesuches sollte allerdings nicht zu nah vor dem geplanten Abfahrtsdatum liegen. Denn sollte z.B eine Wurzelbehandlung anstehen kann die Zeit schnell sehr knapp werden. Also ruhig ein wenig früher losgehen und wenn man ganz sicher sein will kann man ja immer noch einmal hingehen.

Diese Liste sollte jeder für sich erstellen. Die Art der zu besuchenden Ärzte ist abhängig vom Reiseland, der Art der Tour und vor allem der Vorerkrankungen.

Ich wünsche euch eine schöne Woche

Hike Faster

Theoretische Vorbereitung:

außer dem Artikel nur noch zwei drei kleinere Details hinsichtlich der Ausrüstung geklärt.

Körperliche Vorbereitung:

3000m DS, 1h int. Laufen



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Klarstellung

Tag 50 noch 90 Tage bis zum Start von “The Long Walk”

Wetter: bewölkt 11°

Seit gestern hat sich die Anzahl der Besucher dieser Seite sehr erhöht. Ich bedanke mich als erstes einmal hierfür bei Engelbert und seiner Seite Seelenfarben.de. Ich danke auch allen Personen die in der Kommentarfunktion auf Sellenfarben.de etwas zu meinem Unternehmen geschrieben haben. Ich möchte trotzdem an dieser Stelle ein paar Zeilen darauf verwenden. Der Großteil der Rückmeldungen waren sehr sehr positiv und nur wenige haben Kritik geübt. Ich finde Kritik ist ein wichtiger Bestandteil unserer aller Kommunikation und es fällt oftmals schwer diese anzunehmen. Ich selber bin als Lehrer des öfteren Kritik ausgesetzt ob es nun von Seiten der Schüler, Eltern, Kollegen oder anderer Personen ist ändert am Sachverhalt der Kritik nichts. Meist bezieht sich die Kritik dann auf meinen Beruf als Lehrer. Gestern allerdings tat ich mich schwer die Kritik einer Person anzunehmen. Ich überlegte lange wie ich damit umgehe und ob ich mich direkt dazu äußere oder nicht. Aber genauso wie die Kritik ein wichtiger Bestandteil ist, so ist auch die Klarstellung bzw die Analyse der Kritik ein sehr wichtiger Punkt.

Ich konnte mir nur schwer vorstellen warum diese Person eine so harte Kritik geschrieben hat und möchte ja auch vieles so machen wie die Person es gut finden würde. Weil vielleicht nicht alle wissen was ich meine hier eine kurze Zusammenfassung.

Die Person hat meine Seiten so verstanden, dass ich für mein Unternehmen Spenden einsammeln will um es mir zu finanzieren. Sie meinte weiterhin wenn ich für eine bestimmte Institution sammeln würde, würde sie es gutheißen. Genau dies ist aber doch meine Absicht. Leider habe ich eben erkannt, dass die Menustruktur nicht sehr gut gewählt war und es wirklich missverständlich war, wenn man nicht weiter gelesen hat bzw in diesem Falle die nächste Seite geöffnet hat. Ich möchte nicht einmal für eine bestimmte Institution Spenden sammeln sondern überlasse s voll und ganz denjenigen die denn Spenden wollen. Viele kleinere Vereine, Institutionen kennt man ja garnicht und die “großen” bekommen die ganze Publicity. Klar die großen schaffen es meist auch eine größere Gruppe zu erreichen und dort zu helfen. Aber gerade die kleinen Institutionen sind es die wichtig sind. Daher noch einmal meine Klarstellung:

Ich will nicht zu irgendwelchen Spenden in meinem Namen bzw meines Unternehmens aufrufen. Spenden, wenn sie denn überhaupt jemand leisten will sind etwas individuelles und sollten gezielt eingesetzt werden. Ich würde mich einfach nur freuen, wenn Menschen sich dadurch animiert fühlen und Spenden.

Eine andere Sache ist das Sponsoring. Ich rufe auch dazu nicht direkt auf, denn wenn jemand in der heutigen Zeit noch Geld übrig hat wäre es mir wichtiger, wenn er dies wirklich für Zwecke einsetzt die es benötigen und das ist gewiss nicht meine Tour. Sollten sich Firmen finden, die sich durch diese Aktion eine gewisse Werbung erhoffen, wäre ich nicht abgeneigt mich unterstützen zu lassen. Von Privatpersonen erwarte ich dies nicht.

Wenn mir Personen anbieten, dass ich bei ihnen eine Nacht verbringen darf, bezeichne ich so etwas als indirektes Sponsoring. Es ist für mich einfach spannend Menschen kennenzulernen, die einzelnen Regionen in Europa zu erleben und meine Eindrücke und Gedanken zu teilen.

Ich hoffe dies noch einmal klar gestellt zu haben. Das positive an Kritik ist ja immer, dass sie einen weiter bringt. Ich werde mir in den nächsten Tagen noch einmal Gedanken hinsichtlich der Menustruktur machen und hoffe es ein wenig besser hinzubekommen. Die Arbeit ist ungemein viel und da ich ja auch noch einen richtigen Job habe und auch die körperliche Vorbereitung auf der Tagesordnung steht bleibt meist nicht soviel Zeit wie ich es gerne hätte.

Ich wünsche einen schönen ersten Advent.

Theoretische Vorbereitung:

Menustruktur durchdacht und einzelne Fehler ausgemerzt, Weitere 10 Etappen vermessen, Trainingsplan aktualisiert und den neuen hochgeladen.

Körperliche Vorbereitung:

Die Wanderung konnte ich heute leider nicht durchführen. Damit ich nicht ganz faul war bin ich noch schwimmen gewesen. 3000m DS

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Krankenversicherung

Tag 49 noch 91 Tage bis zum Start von “The Long Walk”

Wetter: bedeckt 8°

Eine gern aufgeworfene Frage ist die nach den passenden Krankenversicherung einer solchen Tour. Wie so oft gibt es auch hier keine allgemein gültigen Aussagen. Vier Punkte muss man auf seine eigenen Bedürfnisse anpassen. Diese Punkte sind:

1.) Kosten der Behandlungen im Ausland

2.) Bergungskosten

3.) Rückführungskosten

4.) Versicherungsschutz wenn man wieder zurück in Deutschland ist.

Der erste Punkt ist relativ schnell beantwortet. Es gibt eine Fülle an Auslandskrankenversicherungen welche für den privaten Gebrauch (keine Arbeitsreise) sehr günstige Tarife besitzt und gute Konditionen hat. Die Kosten sind natürlich von der Dauer des Aufenthaltes abhängig und weniger von dem Reiseland. Ausnahmen bilden hier die Länder USA und Kanada. Wenn ich für meine Reise den ersten Teil im Ausland nehme, also von dem Tage an dem ich Deutschland mit dem Rad nach Norden verlasse und dem Tag an dem ich wieder zurückkehre, sind dies knappe 270 Tage. Für diese werde ich pro Tag 0,95€ aufwenden. Das macht für einen Zeitraum von knapp 10 Monaten 260€ aus. Bei kurzen Urlaubsreisen sollte man sich mit seiner KKV in Verbindung setzen und abklären wie hoch die Abdeckung für das zu bereisende Land ist und nur dann eine zusätzliche KKV abschließen. Bei längeren Trips ist es meist immer günstiger die inländische KKV zu kündigen bzw. ruhen zu lassen. Bei den Auslandskrankenversicherungen steckt der Teufel, wie bei allen Versicherungen, im Detail. Was wird abgedeckt, was ist mit dem Rücktransport und den Bergungskosten (wenn man sich nicht gerade nur in Städten aufhält)?

Womit wir bei Punkt 2 und 3 sind. Für meine Tour musste ich in verschiedenen Institutionen Mitglied werde bzw bin schon Mitglied. So bietet z.B. der Alpenverein und der DNT (Norwegischer Wanderverband) eine gute Möglichkeit um sich gegen Bergungskosten abzusichern. Wer eine private Unfallversicherung hat, hat über diese meist auch noch eine gute Absicherung. Diese frage sollten sich alle Trekker stellen, die gerne abseits von Wegen gehen. Zum Beispiel kenne ich mindestens zwei Personen, die sich im Rogengebiet in Schweden ein Bein gebrochen haben (bei den Blockhalden dort auch kein Wunder). Diese beiden Punkte sind oftmals durch Auslandskrankenversicherungen und die inländische nur unzureichend bzw garnicht abgesichert.

Der letzte Punkt ist wiederum einer der schwierigeren. Erste Frage wäre, ist man gesetzlich, privat oder freiwillig versichert? Sowohl gesetzlich Versicherte als auch privat Versicherte haben die Möglichkeit ihre Krankenversicherung ruhen zu lassen. Man bezahlt dann einen kleinen Betrag und die Konditionen (wichtig bei privater Versicherung) bleiben erhalten. Man behält somit seinen Tarif bei und wird nicht neu eingestuft. Fragt bei eurer KKV nach ob sie Ruhezeiten (Fachbegriff: Anwartschaft) haben. Gerade bei den privaten gibt es eine gute Abdeckung der Kosten im europäischen Ausland. Da muss man dann einfach mal durchrechnen ob nicht diese Versicherung ausreichend ist, vielleicht sogar für einen längeren Zeitraum. Bei den freiwillig Versicherten ist es meist am einfachsten. Sie können ihre Mitgliedschaft kündigen und sobald sie wieder in Deutschland sind neu abschließen. Allerdings sollte man dies vorher einmal ankündigen und man muss irgendwie belegen können, dass man sich auch wirklich im Ausland aufgehalten hat. Sonst könnte man ja immer die KKV kündigen und wenn man sie denn mal braucht wieder aufnehmen.

Welche weiteren Versicherungen benötigt man nun noch? Ich habe noch eine private Unfallversicherung und eine Haftpflichtversicherung. Die Unfallversicherung habe ich allerdings nicht extra für die Tour abgeschlossen. Ansonsten brauche ich keine weitere Versicherung.

Ihr seht, dass es nicht ganz einfach ist sich durch diesen Dschungel zu kämpfen, ich werde aber nicht aufhören es zu tun.

Schönes Wochenende wünscht Hike Faster

Theoretische Vorbereitung:

Einige Tabellen ergänzt und umformatiert, Etappen 111-120 mit Tabellen versehen.

Körperliche Vorbereitung:

4h ext. Radfahren ca 78,5km ohne Frequenzmessung

Ausrüstung Teil 1

Tag 48 noch 92 Tage bis zum Start von “The Long Walk”

Wetter: leichter Regen 7°

Heute möchte ich mal beginnen und etwas über die Dinge schreiben, die ich auf der Tour dabei haben werde. Erwarten täte man nun, dass mit dem Zelt begonnen würde oder dem Schlafsack aber ich habe mich bewusst für etwas alltägliches entschieden. Es geht um den Kulturbeutel.

Es wird auf bei allen Dingen auf biologische Abbaubarkeit geachtet und auf kleine Verpackungsgrößen. Zur Not fülle ich die großen Flaschen in kleinere um. Bei der Radtour macht es nicht den Sinn auf so etwas zu achten beim wandern später allerdings schon.Wenn mit den Depots alles klappt benötigt man höchstens für 27 Tage Artikel. Die Mengen werde ich in den Depotplanungen berücksichtigen und hier dann aufführen. Was benötigt man so alles:

Zahnbürste mit Zahnbürstenkopfaufsatz

Zahnpasta

etwas Zahnseide

Duschgel

Wattestäbchen

Nagelknipser

Mückenmittel

Sonnencreme

Fettstift gegen die trockenen Lippen

Stofftaschentücher

Klopapier

Handtuch

Schere

Bei einigen Dingen kann man sich die Frage stellen ob es unbedingt nötig ist. Brauch man einen Nagelknipser wenn man eh eine Schere dabei hat? Ich werde auf der Radtour knappe 60 Tage Zeit haben um zu erproben was ich benötige und was nicht. Wenn man die normalen Standardgrößen dieser Produkte oben annimmt kommt man auf ein Gewicht von knappen 600g (ohne Handtuch). Die gleichen Produkte für ein 20 Tage Depot liegen bei knappen 300g (ohne Handtuch). Wenn noch jemand Ideen oder Anregungen hat bin ich über ein Kommentar bzw eine Mail sehr dankbar.

Theoretische Vorbereitung:

Trainingsplan ergänzt, Die Listen der Etappen 101 – 110 überarbeitet, Alles bezüglich der Krankenversicherung geklärt (dazu morgen mehr), Mitgliedschaften beim DJH und DNT beantragt.

Körperliche Vorbereitung:

Schwimmen 4*800m extensiv und 2h Fettstoffwechsellauf

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Minimal Impact

Tag 47 noch 93 Tage bis zum Start von  “The Long Walk”

Wetter: bewölkt 9°

Seit dem Wochenende lässt mich ein bestimmtes Bild einfach nicht mehr los. Ich bin mir der Problematik ja bewusst und doch immer wieder am überlegen welches denn nun die bessere Möglichkeit darstellt. Lasst mich am Anfang beginnen.

DSC09729

Man erkennt auf dem Foto schön im Hintergrund die eigentliche Breite des Weges. Die Stelle davor allerdings ist fast doppelt so breit und hat sich nach rechts hin sehr vergrößert. Man kann bei genauerem Hinsehen ein paar Pferdehufspuren erkennen, einige Radfahrerspuren und auch ein Auto scheint hier schon einmal lang gefahren zu sein. Dieses Bild ist am Rande von Hamburg entstanden und sollte eigentlich kein großes Problem darstellen. Leider ist es in Naturschutzgebieten nicht anders mit der Wegverbreiterung. Wie kommt es nun dazu? Wenn man nicht direkt mit dem Boden in Berührung steht merkt man oftmals garnicht was man anrichtet. Die Maschine Auto schafft diesen Weg auch Problemlos und höchstens ärgert man sich über den Matsch danach welcher am Auto klebt. Der Reiter merkt es auch nicht weiter, denn das Pferd schafft diese Stelle ohne Probleme, der Radfahrer wiederum ist der erste der sich Gedanken macht. Es besteht die Gefahr des wegrutschens oder schlimmer noch des Steckenbleibens. Daher sind Radfahrer schon bemüht einen sichereren Weg zu suchen und weichen schon eher mal zur Seite aus. Der Mountainbiker sieht es wiederum ein wenig anders und mag es wenn es mal ein wenig dreckiger zugeht und fährt noch eher durch, wobei auch die Spezies Mountainbiker mitunter ausweichen. Der Wanderer nun möchte keine schmutzigen Schuhe haben, wenn man womöglich auch noch mit Halbschuhen oder Stiefeln unterwegs ist die nicht in die Kategorie Wanderstiefel fallen ist die Entscheidung weiter rechts zu gehen sehr groß. So entstehen solche Stellen dann leider immer wieder und überall auf unserem Planeten. Nun ist es aber auch so, dass sich die Natur wieder erholen kann. Dafür braucht sie Zeit und die Belastung darf nicht zu hoch sein. Markierte Wanderwege z.B der Kungsleden im schwedischen Fjäll haben den Vorteil, dass alle Wanderer (zumindest die meisten) den Markierungen folgen und es zwar auf dem Weg selber sofort erkennbar ist  wo er verläuft, die Gegend darum herum aber natürlich bleibt.  Wenn es keine Markierungen gibt wie z.B. im isländischen Hochland oder aber auch im Sarek verteilen sich die Wanderer mehr und es ist oftmals nicht erkennbar wo Menschen langgelaufen sind. Dies kann aber nur klappen wenn die Anzahl der Wanderer nicht zu hoch ist. Wo dabei die Schmerzgrenze liegt vermag ich allerdings nicht zu sagen.

Darum drehen sich meine Gedanken. Lieber einen Markiertem Weg folgen und die Zerstörung der Natur auf einen kleinen Bereich reduzieren oder hoffen, dass nur wenige Menschen sich für diese Art des reisens interessieren und sich somit die Belastung auf das ganze Areal verteilt? Am besten für die Natur wäre esnatürlich garnicht in dem Bereich zu reisen. Dies steht für mich aber nicht zu Debatte. Der Fachbegriff für das nicht belastende Wandern in der Natur kommt auch mal wieder aus Amerika und lautet Minimal Impact. Im Conrad Stein Verlag ist dazu auch ein Buch erschienen und gibt viele schöne Beispiele wie man die Belastung klein halten kann (Bei Gelegenheit werde ich die Daten für das Buch hier hochladen).

Theoretische Vorbereitung:

nur der Artikel heute

Körperliche Vorbereitung:

Schwimmen (8*300m Armzug und 1000m DS).Das Radfahren musste ich leider ausfallen lassen, da ich die Wohnung voller Besuch hatte.

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PC Probleme

Tag 46 noch 94 Tage bis zum Start “The Long Walk”

Wetter: bedeckt 13°

Irgendwie habe ich es gestern und heute mit zu vollen Homepagespeicher und Festplattenspeicher zu tun. Gestern ging es mit den Fotos nicht und heute konnte ich meinen PC nicht hochfahren. Nachdem ich es selber versucht habe zu lösen musste ich doch zu meinem Computerschrauber gehen und der hat das Problem dann auch gelöst. Nun habe ich eine aufgeräumte Festplatte und er hat es geschafft 24 Gigabyte freizuräumen. Leider habe ich dadurch den Vormittag verloren und nicht ganz so viel geschafft wie geplant. Zumindest habe ich den PC wieder bekommen und konnte diesen Beitrag posten.

Theoretische Vorbereitung:

Die Etappen 111 – 120 wurden hochgeladen, allerdings fehlen noch die dazu gehörigen Tabellen.

Körperliche Vorbereitung:

2,5h Radfahren sehr locker ca. 45km

Querulant

Tag 45 noch 95 Tage bis zum Start von “The Long Walk”

Wetter: bewölkt 11°

Die Etappen kommen langsam voran und mit Hilfe meines Administrators habe ich heraus gefunden warum das mit den Bildern nicht geklappt hat. Der Speicherplatz auf der HP ist schon voll und nun müssen wird das ganze mal ein wenig aufwerten. Eigentlich habe ich die Order bekommen erstmal nichts auf der HP zu machen weil dies zu Datenverlusten führen könnte. Als kleiner Querulant habe ich mich einfach mal darüber hinweg gesetzt und schreibe heute diesen Artikel. Ich werde mich nun darauf konzentrieren erstmal die gesamten Etappen bis Hamburg auf die HP zu bringen, dann folgen die anderen Inhalte und dann die weiteren Etappen nach Süden. Auch beim Sport klappte es heute bestens und ich habe sogar eine trockene Passage gefunden um zu laufen. Nun gehe ich noch einkaufen und werde dann etwas schönes kochen. Morgen kommen dann die restlichen Bilder und es geht weiter mit den Etappen.

Gerade als ich diesen Artikel schrieb klingelte das Telefon und ich habe die Nachricht bekommen, dass mein Speicherplatz nun wieder ausreichend ist. Ich habe daher gleich noch die fehlenden Bilder vom Wochenende hochgeladen.

Theoretische Vorbereitung:

Etappen 101 – 110 komplett hochgeladen, Problem mit den Bildern gesucht,  gefunden und behoben, Bilder vom Wochenende fertig hochgeladen.

Körperliche Vorbereitung:

Muskelaufbautraining für die Arme, 1h int. Laufen 155 Schlägen pro Minute ca. 13km

Geburtstag

Tag 44 noch 96 Tage bis zum Start von “The Long Walk”

Wetter: bewölkt 9°

Ich habe heute leider nicht soviel geschafft. Sowohl hier auf der Homepage als auch beim Training. Der Tag war einfach zu voll. Da mein Vater heute Geburtstag hat war ich den ganzen Tag unterwegs. Ich habe es ledeglich geschafft einen Teil der Bilder von Gestern hochzuladen und schwimmen zu gehen. Es war zwar ein voller Tag und ich bin ein wenig traurig nicht mehr geschafft zu haben, trotzdem war es ein sehr schöner Tag. Heute morgen war ich mit zwei 10. Klassen im Kino und wir haben “Das Leben der anderen” gesehen. Ich kannte den Film nicht und muss sagen, dass ich ihn sehr gut finde. Die ersten Filme die sich mit der ehemaligen DDR beschäftigt haben waren ja Komödien wie Sonnenallee und Good Bye Lenin. Nun ist es gelungen das System der Stasi kritisch und mit dem nötigen ernst darzustellen. Ich kann den Film nur empfehlen. Leider haben die Schüler die Problematik des “Übnerwachungsstaaates” garnicht so gesehen. In Zeiten von Youtube, Big Brother, Facebook und anderen Möglichkeiten vieles seines Privatlebens zu zeigen ist es schwieriger zu verstehen was damals in der DDR gelaufen ist. Naja mit dieser Seite stelle ich mich ja auch ziemlich in die Öffentlichkeit.

Theoretische Vorbereitung:

Galerie für den gestrigen Tage hinzugefügt.

Körperliche Vorbereitung:

Schwimmen 2000m DS

Einlagen

Tag 43 noch 97 Tage bis zum Start von “The Long Walk”

Wetter bedeckt 11°

Mir ist es zwar immer noch nicht gelungen das Problem mit den Fotos zu beheben aber ich will zumindest schon mal den Bericht verfassen und die Fotos folgen dann ein wenig später wenn ich meinen Administrator gesprochen habe. Nun aber zu dem Bericht von gestern.

Länge: 17,9 km

Belag: Asphalt, befestigte Sandwege, naturbelassene Wege

Kosten: ca. 1.90€ Spritgeld

Start: 7.45h Ziel: 11.25h

Dauer: 3.40h mit 81m pro Minute

Der Volksdorfer Rundwanderweg

Gestern habe ich nach langer Zeit mal wieder meine Wanderstiefel angezogen. Als ob ich eine Vorahnung gehabt hätte zeigte sich diese Entscheidung als sinnvoll. Die letzten Wanderungen habe ich verschiedene Arten von Trailschuhen und Turnschuhen getestet. Ich werde wohl den Abschnitt bis Dänemark mit den Wanderstiefeln laufen, durch Dänemark und Deutschland dann die Trailschuhe nehmen und ab Konstanz dann wieder die Stiefel. Gestern wollte ich meine neuen Sporteinlagen einlaufen und habe mir eine knapp 18km lange Runde gesucht. Auch die Einlagen habe ich am Ende der Wanderung in der Fußhöhle gespürt. Ich denke noch ein paar Wanderungen und diese sind eingelaufen. Gestartet bin ich um 7.45h, dass Wetter war leider nicht mehr ganz so schön wie am Freitag  aber dennoch ausreichend. Der Anfang des Weges führte mich durch den Volksdorfer Wald, einen Ort den ich immer gerne aufsuche. Ich hatte vor längerem von einem Hochseilgarten gehört der hier entstanden sein soll. Der Wanderweg führte dann auch genau an dem Hochseilgarten entlang. In den letzten 2 Jahren habe ich das Gefühl, dass diese Gärten sehr oft entstehen. Es bleibt zu hoffen, dass es genügend Publikum gibt und die Betreiber sich nicht selber pleite machen. Die Saison ist für so eine Art Klettergarten begrenzt. Was mir gestern besonders auffiel war ein kleiner Bodennebel der sich wie ein Band unten festlegte. Es war schön dies zu beobachten und wie Luftverwirbelungen sich darauf auswirkten. Nach dem Volksdorfer Wald ging der Weg in ein Moorgebiet über. Die Wege waren befestigt und man kam gut voran. Kurz hinter dem Moorgebiet allerdings wurde dieser Weg sogar mal ein wenig wild und man wanderte auf natürlichen Wegen. An vielen Stellen war der Weg so dermaßen aufgewühlt und matschig, dass ich wirklich froh war meine Wanderstiefel anzuhaben. Ich habe in der Galerie mal ein Foto hochgeladen welches sehr gut veranschaulicht wie ein Weg immer „breiter“ wird und somit stark die Natur beeinträchtigt. Ich machte mir genau über diese Problematik die nächsten Kilometer Gedanken. Es ist eine Gegend mit vielen Reitern und es waren eindeutig Pferdespuren die den Weg aufwühlten. Dann kamen noch Radfahrer hinzu, die schon ein wenig neben den Pferdespuren fahren wollten und die Wanderer und Fußgänger gingen dann noch einmal ein Stück weiter daneben. An dieser Stelle ist es zwar immer noch traurig so etwas zu sehen aber es ist auch schnell wieder hinzubekommen. Im Fjäll wäre dies schon anders und vor knapp 2 Jahren habe ich auch schon Radfahrer im Fjäll angetroffen. Auch im Hinblick auf meine Tour muss ich mir die Frage des „Minimal Impact“ stellen. Aufgrund meiner Schuhe war der matschige Weg für mich kein Problem und auch eine ältere Frau die nur den Kopf schüttelte über meine matschige Wegwahl konnte mich nicht verunsichern und ich ging mitten hindurch anstatt den Weg noch „breiter“ werden zu lassen. Die erste längere Pause gönnte ich mit dann am Bredenbecker Teich. Im Sommer ist dort ein Strandbad und man kann schön schwimmen. Gestern allerdings war der See ganz still und bildete eine glatte Wasseroberfläche. Ich pausierte an einer Skulptur die aus den Resten einer 155 Jahre alten Eiche gefertigt wurden ist die an dieser Stelle mal gestanden hat. Sie musste leider aufgrund einer Baumkrankheit gefällt werden und zur Erinnerung wurde diese Skulptur entworfen. Gleich daneben steht eine kleine Eiche welche hier gepflanzt wurde. Sie ist nun gerade mal 4 Jahre alt und ich habe mich gefragt was hier in 50 Jahren sein wird. Nach der Pause ging es wieder Richtung Volksdorf und ich hörte von weitem schon eines der Geräusche die man erst seit ein paar Jahren vernimmt im Herbst. Das unentwegte dröhnen eines oder zweier Laubbläser/s gelangte an meine Ohren. So arbeitserleichternd diese Teile auch sein mögen, ihr krach ist es nicht Wert und bringt nur noch mehr Lärm in unsere Welt. Es ist ja schon symptomatisch, dass es viele Menschen gibt die bei völliger Stille unruhig werden und sich nicht wohl fühlen. Wenn man allerdings ständig irgendwelchen Geräuschen ausgesetzt ist, ist dies auch nicht verwunderlich. Die Wanderung näherte sich langsam dem Ende entgegen und merkte nun auch meine neuen Einlagen. Ich glaube diese Länge war genau richtig und fühlte mich sehr gut. Ich kam zwar nicht ganz so gut voran wie sonst aber dies war nicht so wichtig.

Theoretische Vorbereitung:

Die Tabellen für die Etappen 71 – 100 wurden ergänzt, Der neue Trainingsplan wurde hochgeladen und der alte ergänzt, Bericht verfasst (ca. 30 Minuten).

Körperliche Vorbereitung:

keine

Wochenende

Tag 42 noch 98 Tage bis zum Start von “The Long Walk”

Wetter: bedeckt 13°

Die Wanderung war sehr schön, wenn auch das Wetter leider nicht mehr ganz so schön war wie gestern. Den Bericht darüber werde ich morgen hochschalten denn ich habe heute lange getestet und es leider nicht geschafft die Bilder in der Galerie hochzuladen. Irgendwie kommt da immer eine mir unbekannte Fehlermeldung. Ansonsten habe ich heute die Etappen bis 100 hochgeladen und schon mehrere Tabellen formatiert. Morgen werde ich das Radfahren ausfallen lassen und mich mal den ganzen Tag der HP widmen und anderen Themen die mit der Tour zu tun haben.

Theoretische Vorbereitung:

Etappen 91-100 hochgeladen, mehrere Tabellen formatiert, Bilder in die Galerie eingefügt (Leider mit Fehlern)

Körperliche Vorbereitung:

Wandern ungefähr 18km (genaue Infos folgen morgen).