Tag 51 noch 89 Tage bis zum Start von “The Long Walk”

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Wenn man sich Gedanken über so ein Unternehmen macht, fragt man sich auch ob man es körperlich schafft, wie macht der Körper das alles mit. Mein Körper funktioniert noch sehr gut und ich habe keine chronischen Leiden. Trotzdem war und bin auch ich bei diversen Ärzten gewesen. Die Art der Tour (viel wandern bzw trekken) stellt vor allem an den Bewegungsapparat ein hohes Maß an Belastung. Insbesondere die Knie und Fußgelenke aber auch der Rücken sind davon betroffen. Ein zweiter sehr wichtiger Punkt für mich ist die Haut. Ich persönlich bin eher der helle Typ und habe sehr empfindliche Haut. Allgemein sollte man sich auch von seinen Hausarzt beraten lassen. Folgende Ärzte habe ich in Hinblick auf die Tour aufgesucht:

1. Hausarzt

2. Orthopäde

3. Hautarzt

4. Zahnarzt

1. Hausarzt

Durch ein Gespräch habe ich ihm erklärt wo mich mein Unternehmen hinführen wird und was ich so vorhabe. Wir haben dann über Impfungen geredet, die Reiseapotheke und er gab mir noch einige wichtige Tipps mit auf den Weg. Dadurch, dass meine Reise nur ins europäische Ausland geht, ist es auch alles nicht so wild. An Impfungen habe ich lediglich eine Auffrischung für Tetanus bekommen und noch eine FSME Impfung. Für den zweiten Teil, der durch Italien führt, rät er mir noch zu einer Hepatitis A Impfung. Die Überträger dieser Hepatitis Form sind z.B. in Gülle vorhanden. Gerade in Italien könnte ich damit in Kontakt kommen. Selbst dort ist das Risiko allerdings sehr gering. Die Reiseapotheke werde ich nochmal in einen extra Artikel näher erklären. Schlussendlich habe ich mir dann noch die Überweisungen geholt für die Fachärzte.

2. Orthopäde

Es ist die Frage an welcher Art der Vorerkrankung man schon leidet. Ich habe das Glück trotz meiner doch sehr umfangreichen Trainingseinheiten keine Knieprobleme zu haben. Leider bedeutet dies nicht, dass ich deshalb unbedingt auch gute Knie habe, denn der Verschleiß könnte sich ja auch erst später bemerkbar machen. Nach einer kurzen aber intensiven Untersuchung haben wir uns auf zwei Analysemethoden geeinigt. Zum einen haben wir eine Ganganalyse durchgeführt und zum zweiten eine Kernspinuntersuchung des linken Knies. Bei der Ganganalyse kam heraus, dass ich einen sehr gesunden Gang habe und nur leicht das linke Bein mehr belaste. Gespannter war ich dann auf die Kernspinuntersuchung. Auch diese zeigte ein für mein Alter und meine Belastungsumfänge sehr gutes Knie. Sogar der Radiologe, die immer etwas zu meckern finden, war sehr begeistert und hatte keinen Befund. Von dieser Seite her steht dem Unternehmen also nichts im Wege und ich habe mir einzig ein paar neue Sporteinlagen für meine Schuhe geholt und Aufbaupräparat, welches bei hohen Belastungen (z.B. bei der Radtour) für ein höheres Maß an Gelenkschmierung sorgt.

3. Hautarzt

Beim Hautarzt habe ich mich noch einmal einer genaueren Untersuchung unterzogen. Alle Leberflecken wurden als gut befunden und ich sollte nur auf ausreichenden Schutz achten. Das heißt im Klartext immer eine Kopfbedeckung tragen, sich einzucremen (vergesse ich leider sehr schnell) und bei längeren Strecken die Sonnencreme auch wieder neu aufzutragen. Darauf achten, dass die Haut nicht zu trocken wird. Ein Abschließendes Gespräch steht hier auch noch aus.

4. Zahnarzt

Abgesehen davon, dass man sowieso zweimal im Jahr zum Zahnarzt gehen sollte, sind Zahnschmerzen nun wirklich die nervigsten und derbesten Schmerzen. Der Zeitpunkt des Zahnarztbesuches sollte allerdings nicht zu nah vor dem geplanten Abfahrtsdatum liegen. Denn sollte z.B eine Wurzelbehandlung anstehen kann die Zeit schnell sehr knapp werden. Also ruhig ein wenig früher losgehen und wenn man ganz sicher sein will kann man ja immer noch einmal hingehen.

Diese Liste sollte jeder für sich erstellen. Die Art der zu besuchenden Ärzte ist abhängig vom Reiseland, der Art der Tour und vor allem der Vorerkrankungen.

Ich wünsche euch eine schöne Woche

Hike Faster

Theoretische Vorbereitung:

außer dem Artikel nur noch zwei drei kleinere Details hinsichtlich der Ausrüstung geklärt.

Körperliche Vorbereitung:

3000m DS, 1h int. Laufen



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