Archiv für Januar 2010

Wie kommt das Fahrrad zurück nach Hamburg?

Tag 113 noch 27 Tage bis zum Start von “The Long Walk”

Wetter: leichter Schneefall 1°

Der letzte Tag im Januar bricht an und es bleibt nur noch der kurze Februar um meine Vorbereitungen abzuschließen. Vieles habe ich bereits erledigt und es sind fast nur noch Kleinigkeiten die es gilt zu machen. Das meiste betrifft sicherlich die Dokumentation hier im Internet.

Gestern habe ich es geschafft 22 Etappen zu erstellen und hochzuladen. Dies war auf der einen Seite garnicht so schwer, da ich die Radetappen, die ja auf Straßen verlaufen, mit dem Routenplaner erstellen konnte. Lange dauerten die Pausen die ich bei Google Maps andauernd hatte. Auf jeden Fall ist die Radfahrt von Palermo nach Hamburg nun fertig und alles Karten mit den Verläufen können eingesehen  werden.

Gestern habe ich nun das Netbook und die Kleinbildkamera geholt. Ich werde mich mit den Geräten noch vertraut machen müssen und sobald das Handy hier ist werde ich die gesamten technischen Geräte hier vorstellen.

Ich habe gestern weiterhin geschrieben, dass ich frühestens in 2 Wochen anfangen werde mir über das Wetter Gedanken zu machen. Heute Morgen habe ich allerdings gehört, dass es von Montagmittag bis Dienstagmittag fast durchgehend schneien soll. Ich werde versuchen dies zu ignorieren und bin optimistisch. Es geht auch nicht darum ob ich losfahre sondern eher wo lang ich fahre. Gerade am Anfang wollte ich den Ochsenweg fahren und dieser verläuft meist auf kleinen Wegen. Diese werden nicht geräumt und sollte zum Zeitpunkt der Abfahrt wirklich noch mehr als 10-20cm Schnee liegen werde ich die Strecke umlegen müssen.

Wie kommt das Fahrrad zurück nach Hamburg?

Es ist faszinierend, immer wenn ich mit Personen über die Tour rede kommt die Frage auf, wie ich das Rad zurück nach Hamburg bekomme. Faszinierend ist vor allem, dass diese Frage fast immer als erstes gestellt wird obwohl ich persönlich ganz andere Fragen stellen würde. Ich werde es nicht mit mir nehmen können, obwohl ich auch schon auf dem südlichen Kungsleden Personen mit Mountainbikes gesehen habe.

Ursprünglich sollte es ein Freund mit dem Auto abholen der irgendwann sowieso mal ans Nordkap wollte. Diese Möglichkeit hat sich nun zerschlagen und ich muss eine Alternative finden.

Die teurere der beiden mir in den Sinn gekommenen Alternativen wäre eine Verschickung des Rades von Honningsvåg aus. Ich habe dahingehend allerdings noch keine Preise und Möglichkeiten herausgefunden. Ich stelle mir allerdings vor, dass dies teuer werden könnte.

Die zweite Alternative wäre eine Mitfahrgelegenheit für das Rad zu finden. Jährlich fahren viele Menschen ans Nordkap und viele davon auch mit einem Wohnmobil. Da die Strecke nach Süden fast immer in der Nähe Hamburgs vorbei führt glaube ich eine Mitnahme des Rades wäre bei genügender Kapazität durchaus möglich.

Einen Ort wo ich das Rad lagern könnte habe ich fast direkt am Nordkap und man müsste nur die Abholung klären. Ich wäre natürlich auch bereit dem edlen Chauffeur meines Rades eine “Benzinspritze” in Form von ca. 50€ zu bieten.

In Hamburg bzw der Umgebung würde ich jemanden finden der das Rad dann in Empfang nehmen würde.

Falls irgendjemand hier mitliest der vor hat nächstes Jahr zwischen Mai und November zum Nordkap zu fahren, der Platz hat für ein weiteres Rad oder der jemanden kennt, der diese Vorraussetzungen erfüllt und wenn diese Person auch noch bereit wäre mir zu helfen wäre ich mehr als dankbar.

Irgendwie bekomme ich dieses Problem schon geregelt aber wenn es sich auf diese Weise regeln lässt wäre es umso besser.

Theoretische Vorbereitung:

Etappen 271-278 vermessen und hochgeladen, Netbook mit Programmen versehen und auf die Toru vorbereitet.

Körperliche Vorbereitung:

xxx

Kostenzähler:

1578 Euro

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Teil 4 mit dem Rad nach Hamburg

Tag 112 noch 28 Tage bis zum Start von “The Long Walk”

Wetter: heiter -3°

Ursprünglich wollte ich gestern zum Hautarzt. Ich war dann auch da, nur war schon die freie Sprechstunde vorüber. Daher musste ich diesen Termin auf nächste Woche verschieben. Dafür habe ich nun endlich mein Rad geholt bzw. bestellt. Es müssen daran noch einige Änderungen vorgenommen werden. Sobald ich es habe werde ich euch darüber mehr berichten und meine Überlegungen dahingehend erläutern.

Dies hat zur Folge, dass mein Kostenzähler sich mal wieder bewegt hat. Dazu noch ein paar Worte. Der Zähler ist ein Gesamtzähler. Ich addiere immer nur die neu angefallenen Kosten oben drauf. Bei der Auswertung der kompletten Tour am Ende werde ich eine detaillierte Kostenrechnung aufstellen und dort dann eine Trennung vornehmen zwischen Kosten auf der Tour selber (Übernachtung, Eintrittspreise, etc.), Kosten für Material, für die Verpflegung und für sonstige Dinge. Vorerst muss ein Gesamtkostenrechner langen.

Gestern hat es mal wieder geschneit. zuerst war es mehr Schneeregen aber zum Abend hin, als sich die Temperaturen abgekühlt hatten, wurde es eine richtig schöne weiße Decke. Ich finde es immer wieder faszinierend, wie hell die Dunkelheit durch Schnee werden kann und wie schön die Geräusche gedämpft werden. Bis zur Abfahrt werde ich das Winterwetter genießen. Gedanken über das Wetter mache ich mir frühestens in zwei Wochen.

Mit dem Rad von Palermo nach Hamburg

Der vierte Teil meiner Reise somit der letzte führt mich von Palermo nach Hamburg. Eigentlich besteht keine Notwendigkeit mehr diesen Teil zu absolvieren. Es gibt keine Logistischen Gründe wie auf der Fahrt zum Nordkap und in erster Linie geht es mir ja um die Wanderung.

Was in dieser Hinsicht eine Rolle spielt, ist der Gedanke eine komplette Schleife durch Europa gemacht zu haben. Die Abfahrt wird am 28.2.2010 vor meiner Haustür erfolgen und ab dem Rathausmarkt offiziell gestartet werden. Das ende soll nun auch am Rathausmarkt sein und ich werde dann als letztes gemütlich zu mir nach Hause radeln.

Da ich nun auf keine bestimmte Strecke mehr angewiesen bin, habe ich die Tour völlig frei gewählt und mehr auf Orte geachtet die ich gerne besuchen möchte. Man könnte also sagen, dass der vierte Teil der Tour die Kür ist und so etwas wie mein persönlicher Kultur und Strandurlaub.

Der Verlauf

In Italien werde ich fast ausschließlich die Westküste hinauf fahren. Dort liegen so viele Städte die mein Interesse wecken. Als erstes verlasse ich Sizilien um dann durch viele kleine italienische Küstenorte zu fahren. Bald wird die Amalfiküste erreicht und kurz darauf der Vesuv und Neapel.

Die Ruhetage folgen auf diesem Abschnitt keinem bestimmten Intervall sondern liegen vielmehr so, wie sie mir gerade am besten passen um zumindest ein paar der vielen Sehenswürdigkeiten zu begutachten.

Weiter geht es Richtung Norden in die ewige Stadt Rom. Alleine hier könnte man locker eine Woche verbringen aber ich habe es auf 3 Ruhetage beschränkt. Der Küste folgend wird Pisa erreicht und kurz danach Genua. Hier verlasse ich die Küste und somit das Mittelmeer. Es geht grob nach Nordosten nach Mailand. Ein sehr berühmtes Deckengemälde wartet dort und viele andere Dinge.

Langsam werde ich mich den Alpen nähern und gelange zum Gardasee. Diesen See mag ich sehr gerne und freue mich darauf einen Tag an seiner Küste entlang zu radeln. Über mehrere kleine Pässe geht es nach Innsbruck und ich erreiche das letzte Land auf meiner Reise. Österreich wird nur für 3 Tage das Gebiet sein, welches ich befahre.

Von Innsbruck fahre ich einen kleinen Schlenker zum Eibsee bei Garmisch-Partenkirchen. Dieser kleine See am Fuße der Zugspitze zieht mich in regelmäßigen Abständen immer wieder an und ich geniesse es an seinem Ufer entlang zu gehen.

Durch Deutschland verläuft die Route relativ gerade nordwärts. Es geht nach München und von dort durch Bayern, Hessen, Niedersachsen zurück nach Hamburg. Das Ziel ist erreicht.

Radfahren in Italien

Ich mache mir darüber doch einige Gedanken. Erstens habe ich in Italien Angst, dass sie mir mein Rad klauen und zum zweiten, die viel größere Gefahr, über den Fahrstil vieler Italiener. Da ich in Italien  keinerlei Erfahrung im Hinblick auf Radtouren habe, wird es für mich sehr spannend werden dies zu erleben.

Das alles ist allerdings noch in so weiter Ferne, dass ich mir darüber noch keine Gedanken, außer der Planung, mache.

Theoretische Vorbereitung:

Etappen 441-462 vermessen und hochgeladen (das hat gedauert).

Körperliche Vorbereitung:

xxx

Kostenzähler:

988 Euro

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Gut Wandern

Tag 111 noch 29 Tage bis zum Start von “The Long Walk”

Wetter: Schneeregen 1°

Ich habe mich jetzt doch entschlossen noch die Etappen der südlichen Schleife zu erstellen. Zumindest die einzelnen Karten möchte ich, soweit ich es schaffe, noch hochladen. Die einzige Problemstelle in diesem Zusammenhang ist Italien. Mal sehen wie weit ich es hinbekomme.

Die Radtour von Palermo nach Hamburg steht bereits und ich habe gestern begonnen diese Etappen zu erstellen.

Gestern habe ich sage und schreibe 2 Stunden mit einer Sache zugebracht, die man in 2 Sekunden hätte erledigen können. Das sind immer solche Momente, dass ich mich kurzzeitig ärgere. es ist ähnlich wie mit dem Verlaufen auf einer Wanderung. Am Ende konnte ich da Problem dann doch lösen und weiß es beim nächstenmal besser.

Heute gehe ich zum Hautarzt und werde meine Oberfläche mal wieder anschauen lassen. Gerade die Haut wird in der nächsten Zeit viel zu ertragen haben. Mal sehen welche Ideen mir die Hautärztin mit auf den Weg gibt.

Das Schwimmen und Laufen klappt gut, allerdings kann ich das Bein noch nicht stärker als mit wandern belasten. Ich werde nächste Woche noch einmal zum Orthopäden gehen.

Blasen und Druckstellen

Jeder Mensch hat andere Füße und jeder Mensch reagiert anders aus Belastungen derselbigen. Wie schnell man zu Blasenbildung neigt und wie schmerzhaft diese für einen selber sind ist individuell sehr verschieden. Blasen und Druckstellen können aber schnell zu einer echten Belastung werden. Weniger auf kurzen Wochenendwanderungen als vielmehr auf ausgedehnten Fernwanderungen.

Ich selber habe relativ unempfindliche Füße und achte im Vorwege darauf Blasen zu vermeiden.

Vorbeugung

Meist wird der Fuß von zwei Schichten umschlossen, den Socken und den Schuhen. Hier gibt es den ersten Ansatz um Blasen zu vermeiden. Anfangen möchte ich allerdings mit dem Fuß selber.

Der Fuß

Blasen entstehen durch Reibung und aufgeweichte Haut unterstützt diesen Vorgang. Ein kleines Sandkorn kann schon zu Beschwerden führen. Morgens sollte man daher die Füße noch einmal gut waschen und danach sehr gut abtrocknen. Vor allem der Bereich zwischen den Zehen ist zu beachten. Weiterhin muss man immer einen Blick auf die Nägel haben. Lieber öfter kürzen und potentielle Ecken, die sich in die Haut bohren könnten verhindern.

Die Socken

Die Socken sollten sauber, trocken und faltenfrei sein. Es nützt sehr wenig die Füße gut zu reinigen wenn die Socken morgens dreckig sind und Fremdkörper enthalten. Daher muss man die Trekkingsocken auch abends von Fremdkörpern befreien. Abhängig vom Wetter und der Ankunftszeit am Abend kann man diese bei genügender Wasserzufuhr gut waschen.

Da kommen wir auch schon zum zweiten Punkt. Die Socken müssen trocken sein bzw sollten es sein. Ein entscheidender Faktor hierfür ist das Material aus dem die Socken hergestellt werden. Prinzipiell gilt: Synthetik Socken trocknen schneller als Wollsocken. dafür sind die Wollsocken meist bequemer. Ich selber trage Trekkingsocken aus einen Mischgewebe von Wolle und Synthetikfasern.

Beim anziehen muss man darauf achten, dass keine Falten entstehen und die Socken gut am Fuß anliegen.

Die Schuhe

Es sollte sich von selbst verstehen, dass Schuhe gut eingelaufen sein müssen wenn man auf eine längere Wanderung geht. Abhängig von der Steifigkeit und den verwendeten Material dauert dies länger oder weniger lang. Meine Schuhe benötigen meist 80-100km bis ich sie voll und ganz eingelaufen habe.

Allerdings bringen auch gut eingelaufene Schuhe nicht viel, wenn sie ungenügend bzw falsch geschnürt werden. Sobald der Fuß Spielraum im Schuh hat und sich bewegen kann, entsteht Reibung. Dies ist oftmals das Probleme bei Blasen im Bereich der Ferse.

Unterwegs

Während der Wanderung empfiehlt es sich daher den Schuh öfter zu kontrollieren und ggf. neu zu schnüren. Dies kann man auch mit einer Pause verbinden in denen man die Schuhe öffnet bzw ganz auszieht. Bei längeren Etappen mache ich zwar ungern längere Pausen aber auch bei einer 15 Minuten Rast kann es reichen die Schuhe zu öffnen und die Füße neu zu behandeln (waschen, abtrocknen). Personen die auf längeren Strecken eine richtige Mittagsrast von einer Stunde und mehr einlegen sollten die Schuhe auf jeden Fall ausziehen und während der Zeit in den Schuhen herumlaufen, die zum durchwaten der Flüsse benutzt werden.

Auch die Socken kann man bei gutem Wetter über die Trekkingstöcke stülpen und sie so trocknen lassen.

Beschwerden unterwegs

Sobald man Anzeichen einer Blase (bemerkt man meist erst spät) bzw einer Druckstelle (bemerkt man meist eher) verspürt sollte man eine kurze Rast einlegen und sich die Stelle anschauen. Ich sage sollte, da viele dies nicht machen. Ich gehöre ab und an leider auch dazu.

Druckstellen können dann gleich mit Tapeverband abgeklebt werden und sollten dies auch in den nächsten Tagen im Vorwege. So können viele Blasen auch verhindert werden, die sich vielleicht sonst aus einer Druckstelle entwickeln könnten. Beim abtapen ist darauch zu achten, dass das Tape gut fixiert wird und sich nicht Selbstständig macht und beginnt sich aufzureiben.

Auch Blasen können sofort behandelt werden. Entweder nimmer man dafür spezielle Blasenpflaster (die nehme ich nie, da sie einfach zu teuer sind) oder improvisiert aus einem Stück Tape und einem Papiertaschentuch ein eigenes Blasenpflaster. Dabei muss man darauf achten, dass das Papiertaschentuch ringförmig um die Blase herum gelegt wird und nicht auf die Blase drückt.

Nach der ersten Versorgung kann man nun noch die Schuhe ein wenig entlasten und die Stellen, an denen die Blase bzw Druckstelle entstanden ist etwas lockern (man kann z.B. einen der Tiefzughaken auslassen).

Behandlung

Abends im Lager gilt es dann die Problemstellen zu behandeln. Luft ist meist die beste Behandlungsmethode und ich würde abgeklebte Druckstellen vom Tape befreien und sie einfach der Luft aussetzen. Meist habe ich auf der Tour eine kleine Tube Ringelblumensalbe dabei. Diese kann zur Linderung aufgetragen werden. Am nächsten Morgen die Stellen erneut abtapen.

Bei Blasen wird es schon komplizierter. Soll man sie aufstechen oder lieber nicht? Einige sagen ja, andere nein. Auch ein Blasenpflaster kann auf lange Sicht, bei einer mehrtägigen bzw mehrwöchigen Wanderung, dass aufplatzen einer Blase nicht verhindern. So sagen die Befürworter man solle sie lieber gleich aufstechen. Die anderen wiederum meinen eine offene Blase ist sehr anfällig für Keime und die darunter liegende Haut ist sehr anfällig.

Ich persönlich mache es von der Restzeit abhängig. Denn es stimmt schon, der beste Schutz vor Keimen ist die Haut selbst. Wenn ein Ende absehbar ist belasse ich die Blase und wandere auch am nächsten Tag weiter. Wenn aber noch viele Tage anstehen schaue ich wann der nächste Ruhetag geplant ist und versuche es bis dahin durchzuhalten. Wenn auch ein Ruhetag nicht in Sichtweite ist, öffne ich die Blasen am Abend und niemals unterwegs (es sei denn sie platzen).

Auch hier gilt, Luft tut der Haut am besten. Nach dem öffnen der Blase sollte man die Haut möglichst weit wegschneiden. Denn unter der Haut können sich sehr gut Keime festsetzen. Danach die Blase gut auswaschen und einmal desinfizieren. Danach schön an der Luft trocknen lassen. sobald es wieder in die Wanderschuhe geht, sollte man die Stelle noch einmal desinfizieren und während der Wanderung mit einem Pflaster abkleben.

Theoretische Vorbereitung:

Etappe 428-440 vermessen und hochgeladen.

Körperliche Vorbereitung:

1500m DS

Kostenzähler:

88 Euro

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Die Firma Bach

Tag 110 noch 30 Tage bis zum Start von “The Long Walk”

Wetter: heiter 3°

Gestern war wieder mal ein sehr vollgepackter Tag. Ich hoffe nun endlich eine gute Möglichkeit gefunden zu haben im Bezug die Kommunikationsmedien. Meine Wahl beim Handy fiel auf das SamsungB2100. Es scheint gut für Outdoortouren geeignet zu sein und ich werde es ausgiebig testen. Da ich nicht vorhabe oft zu telefonieren und die Artikel hier per Netbook hochgeladen werden, nehme ich nun keinen Vertrag sondern werde das Handy lediglich mit einer Prepaidkarte aufladen.  Das sollte locker für die Zeit bis Dezember langen.

Auch mit der Datenübermittlung bin ich mir jetzt ziemlich klar und werde das Paket mit den freien 150MB europaweit nehmen. Sollte dies im Monat nicht ausreichen, werde ich es rechtzeitig hier kundtun und ihr müsst euch dann mal mit weniger Fotos zufrieden geben bzw. mal einen Tag länger warten.

Angepeilt ist es jeden Tag ungefähr 10-20 Fotos und den Bericht hochzuladen. Die Videos und Videotagebuchaufzeichnungen werde ich allerdings nur im Internetcafe oder bei Personen mit einer Flatrate hochladen können. Dafür ist die Datenmenge einfach zu groß.

Weiterhin war ich noch beim Schuster da meine Wanderstiefel unbedingt eine neue Sohle und Dämpfung benötigen. Mit dem Schuster habe ich mich längere Zeit unterhalten und einige sehr nützliche Informationen erhalten. Auch darüber werde ich demnächst berichten.

Zum Schluss ging es dann noch zu Globetrotter. Leider war ich aufgrund der langen Gespräche und Fahrzeiten erst gegen 16.45h dort und habe mich sogleich in die Rucksackabteilung begeben. Ich benötige unbedingt noch einen neuen, robusten Rucksack.

Wer diese Seite öfter besucht wird festegestellt haben, dass in der rechten Navigationsleiste das Logo der Firma Bach auftaucht. Die Firma Bach stellt mir für mein Projekt kostenlos einen Rucksack zur Verfügung und ich werde diesen auf der Tour ausgiebig testen. Gerade bei einer Länge von 8000km muss er doch einiges aushalten. Ich werde daher heute ein kurzes Profil der Firma Bach als Artikel bringen und freue mich schon auf den Rucksack.

Meine Wahl fiel im übrigen auf den Bach Slim Mac 3.

Die Firma Bach

Wie so viele renommierte Outdoorartikelhersteller hat auch die Firma Bach sehr klein begonnen. Dies geschah vor knapp 30 Jahren und es sollte knappe 15 Jahre dauern bis die Firma Gewinne erzielt. Wer sich mal auf der Seite der Firma ein wenig umsieht  wird sehr viele humorvolle Dinge herausfinden. Mir zumindest haben sie öfter mal ein lächeln bereitet.

Anfangs wurden die Rucksäcke nur in Irland gefertigt und auch fast nur dort verkauft. Mittlerweile ist Deutschland und die Schweiz als Absatzmarkt hinzugekommen. Die Rucksäcke der Firma Bach zeichnen sich durch ein sehr ausgeklügeltes Tragesystem aus und wenn man nicht gerade zu den Ultraleichttrekkern zählt, findet man im Sortiment bestimmt einen passenden Rucksack. Es wird eine Garantie von 5 Jahren auf die Verarbeitung und das Material gewährt, die einzige Ausnahme sind die Reißverschlüsse und Schnallen. Je nach Gebrauch des Rucksackes nutzen sie entweder sehr schnell oder garnicht ab. Ich denke auf meiner Tour werde ich diesen Abnutzungsteilen einer harten Belastungsprobe unterziehen

Da die Firmengeschichte auf der Homepage der Firma sehr schön beschrieben ist möchte ich einfach dahin verweisen.

Eine sehr lustige Sache in diesem Zusammenhang ist die Verbindung von Irland und Whiskey. Jeder Bach-Kunde bekommt in der Filiale in Irland ein Glas Single Malt Buschmills wenn er dort vorbei schaut. Es wird darauf hingewiesen, dass es sich um ein Glas und nicht um eine Flasche handelt. Wenn man sich jedoch die Geschichte durchliest kann ich mir auch gut vorstellen, dass aus einem Glas mehrere werden.

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit der Firma Bach.

Theoretische Vorbereitung:

Etappen 262-270 vermessen und hochgeladen, Etappen 426 und 427 vermessen und hochgeladen, Etappe 15 vermessen und hochgeladen, sowie die Etappen 16,17,18 und 20 überarbeitet.

Körperliche Vorbereitung:

1500m DS

Kostenzähler:

88 Euro

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Schlafen im Freien

Tag 109 noch 31 Tage bis zum Start von “The Long Walk”

Wetter: bewölkt -4°

Heute ist mein Muskelfaserrisse zwei Wochen her. Ich habe mittlerweile keine Schmerzen mehr beim Laufen und auch die Schwellung ist bald verschwunden. Nur in der Kniekehle ist die Schwellung noch ein wenig größer und schränkt mich in der Bewegungsfreiheit ein. Diese Woche werde ich nur schwimmen und am Wochenende endlich mal wieder eine Wanderung unternehmen. Ab nächster Woche gilt es dann das Fahrrad einzufahren.

Mit der Ausrüstung im allgemeinen bin ich mir jetzt weitestgehend im klaren. Ich warte nur noch auf einige Antworten von Firmen bevor ich die noch fehlenden Artikel besorge. Gestern habe ich in dieser Hinsicht eine sehr schöne Mail bekommen und werde dazu bald mehr schreiben.

Die nächste Woche steht dann im Zeichen der Depots. Die endgültige Planung der selbigen soll abgeschlossen werden und die ersten Artikel gekauft werden.

Heute werde ich wieder bei Globetrotter Flyer verteilen und versuche zwischen 16h und 17.30h dort zu sein. Entweder vor dem Laden oder in der Rucksackabteilung.

Schlafen im Freien

Es gibt nichts schöneres für mich als unter freiem Himmel zu schlafen bzw in einer nicht völlig geschlossenen Behausung. Auf der Tour werde ich bestimmt die eine oder andere Nacht auch so verbringen. Im folgenden stelle ich vier solcher Möglichkeiten vor.

Schutzhütten

Windschutzhütten gibt es in Schweden sehr viele. Gerade in dem Teil, wo ich das Fjäll verlasse und die Strecke eher durch Waldgebiete führt, werde ich oft Windschutzhütten als Übernachtungsorte wählen. Meist ist man höchstens mit ein oder zwei Wanderern zusammen und der Platz reicht gut aus. Da sie meist schon so gebaut werden, dass die Windanfälligste Seite am geschützttesten ist, bieten sie einen guten Regen und Windschutz.

Oftmals sind vor den Hütten direkt geschützte Feuerstellen angelegt und man kann es auch in kälteren Nächten schön mollig warm haben.

Der einzige Nachteil, dieser besteht aber bei allen aufgeführten Beispielen, sind die Mücken und andere Krabbeltiere. Diese nerven viele Personen und sie nehmen lieber ein Zelt mit. Gerade in der Vor- und Nachsaison ist es allerdings sehr schön in einer Windschutzhütte zu schlafen.

Tarps

Auch Tarps sind eine gute Alternative. Erstens sind sie leichter als ein Zelt und bieten trotzdem guten Platz. Man kann sie sehr individuell abspannen und sich so auch ein windgeschütztes Plätzchen schaffen. Die Trekkingstöcke können in diesem Zusammenhang eingesetzt werden und man erhält auch Räume unter dem Tarp, die eine größere Bewegungsfreiheit garantieren.

Es gibt extra Tarpstangen, diese habe ich noch nie verwendet und kam bisher immer sehr gut mit meinen Trekkingstöcken aus.

Der Vorteil gegenüber den Windschutzhütten liegt darin, dass man das Tarp auch an Plätzen aufspannen kann der einem gefällt oder der besser in die Planung passt. Der Nachteil liegt aber auch auf der Hand, ohne Abspannmöglichkeiten ist man aufgeschmissen. Gerade im Kahlfjäll gibt es keine Abspannmöglichkeiten und daher schließe ich ein Tarp auf dieser Tour aus. Vielleicht verwende ich ein Tarp auf dem südlichen Teil in Italien.

Hier eines von vielen Produktbeispielen.

Unter freiem Himmel

Wenn man sich sicher sein kann, dass das Wetter sich hält (falls man das jemals sein kann *g*) ist die schönste Art, sich einfach mit seiner Isomatte und dem Schlafsack hinzulegen wo es einen gerade danach ist. Ich habe auf diese Weise schon sehr schöne Nächte im freien verbracht. In diesem Zusammenhang kann ein Biwacksack gute Dienste leisten und einen vor kleineren Wettereinflüssen sehr gut schützen.

In der Hängematte

Die Hängematte ist auch eine Art unter freien Himmel zu schlafen. Sie liegt aber eine Ebene über den Boden und bedarf mindestens zweier Abspannpunkte. Diese zu finden ist oftmals garnicht so einfach. Sie müssen im richtigen Abstand zueinander stehen, wobei weiter auseinander besser ist als zu dicht, sie müssen die Hängematte und die Person darin halten können und sie müssen ungefähr am Etappenende liegen.

Auch ich habe die schöne Vorstellung einer Nacht in einer Hängematte zu verbringen als Kind gehabt. Ich habe mir relativ früh (ungefähr 14) meine erste Reisehängematte geholt und auch gleich Erfahrungen mit ihr gesammelt.

Ich persönlich finde die Nächte meist sehr unbequem. Bei größeren Hängematten für den Hausgebraucht ist es besser aber bei Matten die in Frage kommen würden auf einer Tour dabeizusein ist die Komfortabilität einfach nicht gegeben. Egal wie stark man sie gespannt bekommt, so biegen sie sich unter Belastung doch sehr durch und man hat immer das Gefühl wie ein “Klappmesser” in ihnen zu liegen. Man kann dies ein wenig ausgleichen indem man sich leicht schräg hinein legt und für einen Mittagsschlaf geht das auch. Für eine erholsame Nacht reicht dies nicht.

In Gebieten wo man lieber etwas oberhalb des Bodens schlafen sollte, können sie aber eine gute Bewandniss haben. Da dies noch nicht meine Gebiete sind kann ich hier nicht aus Erfahrung sprechen.

Theoretische Vorbereitung:

Etappe 11-20 kontrolliert und überarbeitet (eine Etappe muss ich morgen noch vermessen), Inhalte der Artikel weiter kopiert und in das Menu eingefügt.

Körperliche Vorbereitung:

xxx

Kostenzähler:

88 Euro

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Dschungel

Tag 108 noch 32 Tage bis zum Start von “The Long Walk”

Wetter: sonnig -5°

Der Dschungel lichtet sich. Ich habe gestern mehrere Stunden damit verbracht mich wegen eines Rades, eines Handyvertrages, der Datenübertragung und eines Netbooks zu informieren. Mittlerweile habe ich einen guten Überblick und fühle mich nicht mehr ganz so erschlagen wie zu Beginn.

Gestern habe ich nur den Fehler gemacht immer alles abwechselnd anzuschauen. Also erst einen Radladen, dann zu einem Handybetreiber, dann wieder ein Radladen usw. Da fiel die Umstellung doch immer nicht ganz so leicht.

Das Rad werde ich Ende der Woche holen. Dann habe ich noch genügend Zeit es ein wenig einzufahren und vorhandene Mängel zu erkennen. Den Handyvertrag möchte ich, genauso wie die Kamera und das Handy, nächste Woche besorgen. das einzige wo ich mir noch etwas unschlüssig bin ist die Datenübermittlung.

Ich habe ein Angebot vorliegen mit einer europaweiten Gültigkeit. In dem Paket sind 150MB Datentransfer frei. Wenn ich ca. 20 Fotos (komprimiert auf ca. 80kb pro Bild) pro Tag hochlade und dazu noch einen kleinen Text komme ich auf knapp 2MB pro Tag. Das würde im Monat knappe 60 MB ausmachen. Dies würde locker langen, allerdings kommen ja noch andere Datentransfers hinzu. Ich weiß nicht wie hoch das einloggen ist und das aufrufen von Seiten. Wie schlagen ungefähr 10 Minuten im Netz zu Buche?

Falls da jemand grobe Erfahrungswerte hat, wäre ich über eine Mail sehr dankbar. Im Fjäll werde ich auch nicht immer ein Handynetz haben. Dort wird es auch mal Zeiten geben in denen ich nicht 1:1 die Bilder usw hochladen kann.

Die Videos wiederum werde ich nur im Internetcafe hochladen können da sie einfach zu viel Datenmenge enthalten.

Das Schwimmen gestern lief sehr gut und ich musste nur bei den Wenden aufpassen nicht das kaputte Bein zu belasten. Ende der Woche werde ich versuchen eine längere Strecke zu wandern und bin optimistisch, dass dies gut klappt. Anfang nächster Woche schwinge ich mich dann wieder aufs Rad.

Der geeignete Zeltplatz

Entweder man hat abends das Problem keinen wirklich schönen Platz zum Zelten zu finden oder aber er ist nicht gut geeignet. Es gibt einige kleine Dinge beim Zelten zu beachten.

Abhängig vor der Gegend wo man wandert muss man früher oder später mit der Suche nach einen geeigneten Platz beginnen. Vom Zeltaufbau bis zum Zeitpunkt wenn man in seinen Schlafsack schlüpft und das nötigste getan hat, können durchaus mal 2h vergehen. Wenn man dies alles wie ich lieber im hellen erledigt weiß man wann die Strecke beendet werden sollte.

Prinzipiell sind alle exponierten Stellen nicht gut geeignet um ein Zelt aufzubauen. Wenn es sich vermeiden lässt, würde ich von einem Grat absteigen bzw auf die Seite gehen, die dem Windabgewandt ist. Wenn sich dies nicht machen lässt, sollte das Zelt mit der schmalen Seite (sofern es denn eine besitzt) zum Wind aufgebaut werden. Es würde bestimmt auch mit der breiten Seite nicht wegreißen aber die Windgeräusche sind um einiges ruhiger.

Auch Mulden sind nicht gut geeignet. In ihnen kann sich leicht Wasser sammeln und dann ist es schnell feucht im Zelt. Wenn man gezwungen ist auf einer abschüssigen Stelle zu zelten, sollte der Kopf nach oben liegen. Aber auch da gibt es Grenzen. Wenn es zu schräg ist, wandert man automatisch nach unten und erwacht morgens oder in der Nacht einen halben Meter weiter unten. Dadurch wird das Zelt in keiner guten Weise beansprucht. Also am besten eine Ebene Fläche suchen.

Vom Wasser würde ich auch ein paar Meter Abstand halten. In einigen Büchern steht der Wert 30m, den ich persönlich leicht übertrieben finde. Ich mache es von der Wetterlage abhängig. In Gegenden mit starken Regenfällen achte man mehr auf den Abstand als in Gegenden mit normalen Regen. Bei Bäumen und Wäldern sollte man gucken wie morsch und alt die Bäume sind. Meist geben sie aber guten Schutz. Wer offenes Feuer macht, sollte auf jeden Fall einen gewissen Abstand einhalten, denn der Funkenflug kann böse Brandlöcher in die Zeltwand brennen.

Wenn man nun einen geeigneten Zeltplatz gefunden hat muss dieser noch vorbereitet werden. Auf der Stellfläche sollten möglichst keine spitzen Steine und Stöcker liegen. Ich würde diese aufsammeln. Wenn es sich um Waldboden handelt kann man die Stellfläche auch mit der Seite seines Schuhs säubern. Am nächsten Tag sollte man das zur Seite geschobene Laub und die Stöcker aber wieder gleichmäßig verteilen. So denkt nicht jeder nachfolgende gleich,  dass dort ein Zelt stand und freut sich einen “natürlichen” Platz zu finden.

Für jeden Zelttyp gibt es spezielle Unterlegplanen. Ich persönlich halte von denen nichts und rate keine mitzunehmen. sie wiegen oft viel, nehmen Platz weg und bieten weniger Schutz als wenn man mit offenen Augen das Gelände absucht.

Einige Dinge die im Winter zu beachten sind.

Zelten im Winter

Bei einer guten Schneelage kann man Unebenheiten perfekt ausgleichen. So kann eine leichte Schräge zur ebene werden. Wichtig ist vorm Aufbau des Zeltes die Stellfläche festzustampfen. So hat man einen gut komprimierten Boden und sinkt nachts nicht ein.

Das Zelt wird mit dem Eingang zur Windabgewandten Seite aufgebaut. Heringe haben meist keinen Halt im hohen Schnee und müssen daher quer in den Schnee eingegraben werden. An der Angriffsseite des Windes sollten die Trekkingstöcke, Schneeschuhe oder Skier benutzt werden.

Den Eingang sollte man frei schaufeln oder sonstwie vom Schnee befreien. so kommt man bequem in des Zelt rein und wieder hinaus. Den Raum in der Apsis kann man auch noch weiter ausbuddeln. so erhält man einen größeren geschützten Raum und kann teilweise im Zelt sitzen. dabei ist darauf zu achten, dass die Mulde nicht unter dem Außenzelt hervor schaut.

Theoretische Vorbereitung:

Etappen 257-261 erstellt und hochgeladen, Etappen 1-10 überprüft und Fehler beseitigt, weitere Inhalte in die Menupunkte kopiert.

Körperliche Vorbereitung:

xxx

Kostenzähler:

88 Euro

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Wasseraufbereitung

Tag 107 noch 33 Tage bis zum Start von “The Long Walk”

Wetter: heiter -7°

Eine neue Woche bricht an und ich werde endlich mal wieder ein wenig Sport machen. Das Bein ist noch leicht geschwollen aber die Bewegungen gehen sehr gut. Ich werde diese Woche nur drei leichte Schwimmeinheiten absolvieren und am Sonntag eine 10km Wanderung. Sollte es noch zu viel sein werde ich die Wanderung anpassen.

Gestern habe ich einiges geschafft. Zum einen habe ich die Struktur der Homepage geändert und viele Inhalte überarbeitet und neu geschrieben. Es wird allerdings noch 2-3 Tage dauern bis ich alles wieder hochgeladen habe. Ich habe es geschafft die nächsten Etappen zu vermessen und vor allem habe ich hier zu Hause vieles Vorbereitet. Es gilt jetzt Verträge einzufrieren, Rechnungen die im Laufe des Jahres kommen schon jetzt zu bezahlen (Abo´s etc.) und allgemein kann ich sagen, dass ich meinen Bürokram erledigt habe.

In Hamburg und vielen Teilen Norddeutschlands ist es immer noch bitter kalt. Zur Zeit ist es allerdings eine trockene Kälte und diese mag ich sehr.

Wasseraufbereitung

Die Frage der Wasserversorgung ist sehr wichtig. Ohne Essen kann man gut mal auskommen aber ohne Wasser wird es gerade bei körperlicher Anstrengung schnell schwer und gefährlich.

Im groben gibt es vier Möglichkeiten Wasser aufzubereiten bzw es zu trinken.

1. pur trinken

Diese Möglichkeit ist die kostengünstigste und beste. Leider kann man nicht überall das Wasser einfach so genießen. Selbst das Leitungswasser in vielen anderen Ländern sollte man niemals pur trinken! Vor der Reise würde ich mich dahingehend informieren.

Allgemein kommt nur Wasser in Frage welches abseits der Zivilisation liegt. Auch Landwirtschaft sollte nicht vorhanden sein und auch Tiere in der Nähe können zu Verunreinigungen des Wassers führen. Im Fjäll sind diese Bedingungen, wie in vielen Gegenden (Alpen, Mittelgebirge), meist erfüllt. Aber auch dann sollte man nicht jedes Wasser trinken. Hierbei hilft das KEKSprinzip (habe ich mir gerade ausgedacht).

K = klar, je klarer desto besser.

E = eisig bzw kalt, je kälter das Wasser desto besser.

K = kiesiger, sandiger oder steiniger Grund sind gut, weniger schlammiger.

S = schnell, je schneller ein Bach fließt desto besser ist es.

Wenn man nun noch ganz genau sein will, könnte man den PH-Wert des Wassers testen (Streifen dafür gibt es in der Apotheke). Unterhalb von pH-Wert 6 ist es gut. Ich habe diese Möglichkeit noch nie benutzt und halte es auch für nicht so wichtig.

Wenn die oben genannten Vorraussetzungen nicht erfüllt sind sollte man das Wasser behandeln.

2. Filtern

Es gibt für die Wasseraufbereitung Filter zu kaufen. Diese haben mittlerweile ein Gewicht von weniger als 650g und sind relativ schnell in der Benutzung. Mit Hilfe dieser Filter säubert man das Wasser meist nur. Es gibt allerdings auch Produkte die es dabei mit einen Zusatz entkeimen.

Hier ein Beispiel für einen leichten und kostengünstigen Filter. Für extrem schmutziges Wasser ist er allerdings nicht geeignet.

3. die chemische Keule

In mehreren Gebieten reicht das einfache Filtern nicht aus und man muss zusätzlich auf chemische Mittel zur Wasserentkeimung zurückgreifen. Meist liegen diese Mittel in Form von Tabletten oder als Flüssigkeit vor. Diese Möglichkeit ist immer effektiv. Leider schmeckt das Wasser danach sehr blöde nach Chlor. Aber auch dafür gibt es mittlerweile Mittel. Diese Mittel verringern den Chlorgeschmack und man kann das Wasser wieder einigermaßen schmackhaft trinken.

Hier ein Beispiel für ein chemisches Mittel.

4. abkochen

Wer genügend Brennstoff dabei hat kann das Wasser auch abkochen. Dafür müsst ihr das Wasser zum kochen bringen und es dann mindestens 2 Minuten kochen lassen. Auf längeren Touren müsste man dazu sehr viel Brennstoff dabei haben und es würde sich eher ein Filter lohnen.

Fazit

Wie so oft macht es die Mischung. Oft reicht Filtern alleine nicht aus und abkochen ist zu Energieintensiv. Die Chemie ist auch nicht jedem seine Sache und vor allem sind alle Möglichkeiten keine Garantie dafür, dass nicht doch ein kleiner Keim hindurch schlüpft.

Ich habe bisher nie mit einem Filter gearbeitet. Meist habe ich das Wasser so getrunken (waren aber auch gute Gebiete dafür!) und wenn überhaupt es mit einer Micropurtablette versetzt. Den Geschmack habe ich dann einfach mal ignoriert.

Theoretische Vorbereitung:

an der Hp nichts, mehrere Radhändler abgeklappert, Schuhe zum besohlen gebracht, und weitere Angebote eingeholt für die 1:1 Übertragung.

Körperliche Vorbereitung:

1000m DS

Kostenzähler:

88 Euro

Tags:

Zusammenfassung

Tag 106 noch 34 Tage bis zum Start von “The Long Walk”

Wetter: leicht bewölkt -10°

Der Zähler tickt immer weiter hinab und langsam bekomme ich das Gefühl nicht mehr alles zu schaffen. Dies ist aber normal in dieser Situation und es ist eher ein positives Gefühl. Weiterhin hält sich die Kälte und dies nun schon seit 4 Wochen. Es gab kleinere Perioden mit mehr als 0° aber meist waren es Minusgrade.

Bis Minus 10° machen ich mir allerdings auch keine Sorgen. Mein derzeitiges Equipment sollte dies hergeben. Ausrüstung ist ein gutes Thema. Ich weiß, dass viele gespannt sind welche Ausrüstung ich mitnehme und warten darauf, dass ich sie vorstelle. Ich habe dies bisher noch nicht gemacht, da ich mir in einigen Punkten noch nicht ganz sicher bin. Desweiteren warte ich noch einige Anfragen ab und werde Ende nächster Woche erzählen worauf meine Wahl trifft.

Heute werde ich nur eine kurze Zusammenfassung geben, da ich vorhabe die Menustruktur der HP zu überarbeiten und anfangen möchte die Etappen der nördlichen Schleife zu kontrollieren.

Zusammenfassung

Ich habe in den letzten Wochen die nördliche Schleife ziemlich genau erklärt und aufgezeigt wie ich an die Planung heran gegangen  bin. Für den südlichen Teil werde ich dies auch noch tun, wobei ich dort noch einige Lücken habe. diese werde ich mitunter erst vor Ort schließen können.

Die meiste Arbeit nimmt immer die Recherche in Anspruch. Das Training lasse ich an dieser Stelle einmal weg. Ich werde nun die vorgestellten, vorhandenen  Wege in die Menustruktur einfügen. Auch die anderen Artikel werden weitestgehend eingefügt werden.

So können auch Neulinge auf meiner Seite die Informationen nachlesen ohne alle alten Artikel lesen zu müssen.

Ein weiterer Großteil der Artikel hat sich auf die Planung einer solchen Tour bezogen. Ich arbeite noch daran, dass ich eine Handreichung mit Checklisten erstellen will. Packlisten findet man sehr viele gute im Netz. Ich möchte lieber Vorbereitungslisten erstellen an denen man schnell erkennen kann wo Probleme liegen und wo sie sich schon geklärt haben.

Ob ich dies noch vor der Tour schaffen werde weiß ich noch nicht.

Der letzte Artikel von gestern, war der erste, der sich mit Outdoorwissen beschäftigt hat. es ging um das durchwaten und Furten von Flüssen. In dieser Rubrik möchte ich noch einige Artikel einfügen und werde bestimmt unterwegs viele Situationen haben in denen mir Ideen kommen.

Theoretische Vorbereitung:

Etappen 254-256 vermessen und hochgeladen, Trainingspläne ergänzt, Struktur der Homepage überarbeitet und Inhalte kopiert.

Körperliche Vorbereitung:

xxx

Kostenzähler:

88 Euro

Durchwaten und Furten von Flüssen

Tag 105 noch 35 Tage bis zum Start von “The Long Walk”

Wetter: leicht bewölkt -8°

Der Tag der offenen Tür ist vorbei, wobei gestern aufgrund der Kälte eher alle Türen geschlossen waren. Leider habe ich dadurch nicht geschafft mehr zu recherchieren. Allerdings habe ich auch gestern viele Fragen hinsichtlich der Tour beantwortet und einige Flyer verteilt.

Dieses Wochenende werde ich noch mein Bein schonen und ab nächsten Montag langsam wieder mit dem Schwimmen beginnen. Der Muskelfaserriss ist nun 10 Tage her und ich kann das Bein gut belasten, einzig die Schwllung muss noch abklingen.

Heute treffe ich mich mit meinem Administrator und werde mit ihm einige Fragen klären und hoffentlich eine Entscheidung treffen welches Netbook und welchen Handyvertrag ich nehmen werde.

Heute möchte ich einen Artikel über das Durchwaten bzw Furten von Flüssen schreiben. Die Grafiken habe ich selber eben gezeichnet und ich bitte die Qualität zu entschuldigen.

Ein wenig Theorie

Meist kommt man auf bekannten Wanderwegen, wie z.B. dem Kungsleden, an gut geeignete Furtstellen. Sie wurden schon oft benutzt und sind daher meist gut geeignet um sie auch zu benutzen. Anders sieht dies in Gegenden aus wo es keinen festgelegten Weg gibt.

Wenn man dort an einen FLuss kommt muss man sich selber eine geeignete Stelle suchen. Um einige Begriffe zu erklären dient die unten dargestellte Grafik.

Unbenannt

Stromstrich:

Wichtig beim Furten ist der Begriff des Stromstriches. In der Grafik oben die rote Linie. In diesem Abschnitt ist die Geschwindigkeit der Strömung am größten und somit liegen hier die größten Gefahren. Bei gerade Flussverläufen liegt der Stromstrich meist in der Mitte des Flusses. Nicht nur die Geschwindigkeit führt zu Problemen, meist ist im Bereich des Stromstriches auch der Fluss am tiefsten.

Prallhang:

Als Prallhang wird die Seite bezeichnet, wo das Wasser auf das Ufer “prallt”. Meist wird diese Seite durch ein steileres Ufer gekennzeichnet. Hier tragen die Flüsse langsam aber sicher das Ufer ab. Es gibt in Österreich einen Prallhang von über 40m Höhe.

Gleithang:

Der Gleithang liegt dem Prallhang gegenüber. Hier ist die Fließgeschwindigkeit meist niedrig und er ist gekennzeichnet durch ein seichtes Ufer an dem oftmals diverse Dinge liegen.

Oftmals ist der Weg zwischen Prallhang und Gleithang sehr klein, die Unterschiede im Flußverlauf allerdings gewaltig. Daher sind diese Stellen meist sehr ungeeignet für eine Überquerung.

Die Suche nach einer geeigneten Stelle

Mit der Zeit wird man Erfahrungen sammeln und schnell erkennen welche Stellen gut geeignet sind und welcher weniger gut. ein paar Tipps kann man aber schon geben.

Auch hierfür wieder eine kleine Grafik.

stellenAn Stellen wo der Fluss mehrere kleine Arme aufweist und in der Mitte eine Kiesbank liegt, ist es meist am einfachsten ihn dort zu überqueren. Es zeigt an, dass der Fluss es schwer hat einen genauen Verlauf zu bekommen und somit auf kleinere Arme ausweicht.

Auch an gerade Stellen ist ein durchwaten gut möglich. Im Beispiel oben würde ich trotzdem den Weg mit der Kiesbank vorziehen. Bei geraden Stellen merkt man relativ schnell wie tief und wie stark die Strömung ist.

Im unteren Beispiel handelt es sich im eine ungeeignet Stelle. wobei dies natürlich auch vom Wasserstand abhängig ist.

Der höchste Wasserstand bei Flüssen in den Bergen bzw im Fjäll ist in der Zeit der Schneeschmelze und nach starkem Regen zu erwarten. Sie sind dann nicht nur ziemlich kalt, sondern der Pegel kann schnell um das doppelte und mehr anwachsen (Abhängig von der Ausgangstiefe). Die Gefahr liegt dabei in Stufen verborgen die man nicht unbedingt sehen muss. Das eigentliche Ufer ist überschwemmt und plötzlich ist man am eigentlichen Ufer angelangt und es geht tiefer ins Flussbett.

Auch die Wassertiefe selber ist wichtig. Bis zu einer Tiefe von knapp 40cm ist mit einer geringen Strömung zu rechnen. Bis 80 cm können schon zwei Strömungszonen entstehen. Die tieferliegende der beiden kann einen mitunter die Füße wegreißen und es können treibende Steine mit ihr mitgerissen werden.

Vorbereitung der Überquerung

Die Trekkingstöcke sollten verlängert werden, stellt sie ruhig auf die maximale Länge ein. Der Brustgurt und Hüftgurt des Rucksackes sollte geöffnet werden, ab einer tiefe von mehr als 15cm würde ich die Stiefel ausziehen und am Rucksack anknoten und die Trekkingsandalen anziehen (oder welche Schuhe man zum durchwaten mitgenommen hat).

Ich würde niemals Barfuß durch einen Fluss waten!

Als letztes vergewissert euch noch einmal, dass alle empfindlichen Geräte (Kamera, Handy etc.) gut verpackt und vor allem Wasserdicht verpackt sind.

Klar sollte sein, dass ihr eure Hose hochkrempeln müsst und ggf. sie sogar ausziehen solltet.

Das Furten

Nachdem eine geeignete Stelle gefunden ist und die Vorbereitungen abgeschlossen sind kann es losgehen. Man besitzt immer 4 Fixpunkte (zwei Trekkingstöcke, zwei Füße). Von denen sind immer drei fest verankert und nur einer zur Zeit in Bewegung.

Furtet immer gegen die Strömungsrichtung mit leicht vorgeneigten Oberkörper. Geht langsam voran und leicht schräg, so steht ihr stabiler. eine letzte Grafik verdeutlicht dies.

FurtenDer eine Stock sollte immer hinter den Oberkörper befestigt werden um die Strömungsgeschwindigkeit auszugleichen, der andere wiederum tastet sich immer leicht vor und schaut nach geeigneten Stellen für die Füße. So arbeite man sich Schritt für Schritt vorwärts und erreicht hoffentlich trocken das andere Ufer (außer die Stellen die eh Nass werden mussten).

Hier noch ein Link zu dem Thema. Es handelt sich um eine Seite über Island und es sind wirklich schöne Galerien dort zu finden und auch etwas übers Furten.

Islandseite

Theoretische Vorbereitung:

xxx

Körperliche Vorbereitung:

xxx

Kostenzähler:

88 Euro

Mücken

Tag 104 noch 36 Tage bis zum Start von “The Long Walk”

Wetter: leicht bewölkt -5°

Heute ist an unserer Schule Tag der offenen Tür und ich werde den ganzen Tag unterwegs sein. Mal sehen was ich heute so alles schaffe. Heute gibt es deswegen auch nur einen kurzen Artikel und morgen schreibe ich dann etwas über das durchwaten von Flüssen.

Gestern war ich das erste mal vor Globetrotter und habe dort ein paar Flyer verteilt. Dies werde ich nun öfter mal machen und erhoffe mir somit noch mehr Personen als Besucher dieser Seite zu gewinnen. Danach war ich noch im Handyshop und habe einen noch viel rauchenderen Kopf als gestern. Es gibt so viele Tarife und Verträge, dass man von vornherein das Gefühl hat es ist egal welchen man unterschreibt. Irgendwie sind die alle gleich schlecht bzw. gleich gut. Naja am Samstag werde ich diese Runde abschließen.

Dafür bin ich bei der Kamera weiter gekommen. Ich schwanke zwar noch zwischen zwei Modellen aber eines der beiden wird es werden. Mittlerweile gibt es Kompaktkameras mit Weitwinkel. Ich nehme daher entweder die Canon Ixus oder Canon Powershot. Mit der werde ich alle Aufnahmen machen können und vom Gewicht her ist sie natürlich viel leichter als eine Spiegelreflex.

Dieser ganze Kram mit den elektronischen Geräten geht langsamer voran als ich es erwartet habe aber ich mache kleine Schritte in die richtige Richtung.

Mücken

Das Thema Mücken und andere Kleintiere kommt immer wieder hoch. Egal wo man ist, meist sind diese Plagegeister dabei.

Ich persönlich habe oftmals Glück und werde nicht viel von Mücken bedrängt und ihre Stiche rufen bei mir nicht so schlimme Juckreize hervor wie bei vielen anderen. Trotzdem werden sie mit der Zeit sehr nervig und wenn ich unterwegs schwitze kommen sie auch vermehrt zu mir.

Eine alte Bauernweisheit sagt “Alle Monate mit R stechen keine Mücken”. Gerade die Monate Juli und August sind besonders schlimm. Wer also nicht gerne viele Mücken hat, sollte diese Monate meiden und auf die Nebensaison ausweichen.

Ich habe viele Mittel gegen Mücken probiert, von Chemiekeulen über pflanzliche Salben bis hin zu Rußresten vom Lagerfeuer. Eine vollkommene Sicherheit habe ich bisher nicht entdeckt und die besten Resultate habe ich mit Autan Active erzielt.

Ich habe auch das Gefühl, dass die Mücken in anderen Ländern anders reagieren. So war ich z.B. in Kanada mit Autan Active nicht sehr zufrieden und habe ein Mittel vor Ort gekauft. Ich glaube auch, dass dies ein guter Weg ist. Ich nehme einen Grundbedarf an Autan Active mit und werde ihn durch lokale Mittel aufstocken.

Im Fjäll, oberhalb der Baumgrenze geht es auch mit den Mücken. Wichtig ist auch sich abends den Schweiß schnell abzuwischen bzw abzuwaschen und dann eine kleine Schicht Mückenmittel wieder auf zu tragen. Auf langen Tagesetappen sollte man sich  auch unterwegs neu einreiben bzw. einsprühen.

Viel nerviger noch als die normalen Mücken sind Kriebelmücken. Diese kleinen Plagegeister kommen mitunter auch durch die Moskitogaze des Innenzeltes. Sie jucken unmenschlich und sollte es sich zeigen, dass viele von ihnen an einen Zeltplatz sind würde ich mir gut überlegen ob es nicht besser wäre einen neuen Zeltplatz zu suchen. Zur Not aus einer Talsohle noch ein bisschen aufsteigen oder die Nähe zum Wasser vergrößern.

Auf jeden Fall sollte man in den Monaten Juni, Juli und August darauf achten das Zelt nur schnell und kurz zu öffnen, denn Mücken im Innenzelt sind noch viel nerviger als draußen finde ich.

Theoretische Vorbereitung:

xxx

Körperliche Vorbereitung:

xxx

Kostenzähler:

88 Euro