Tag 102 noch 38 Tage bis zum Start von “The Long Walk”
Wetter: diesig 0°
Gestern war ich noch einmal beim Arzt. Er sagte mir die Schwellung im Bein sei normal und ich habe es den gestrigen Tag über hochgelagert und gekühlt. Heute morgen ist die Schwellung daher schon ein wenig geringer. Wenn ich eine Haftbinde tragen würde, könnte die Schwellung noch früher abheilen und ich überlege mir einen solchen heute zu holen.
Die Zeit im Bett zu liegen fiel mir wirklich schwer und ich habe gelesen. Über das Lesen kam ich dann auf die Idee, die Depots bzw. die Pakete mit den Depots genauer zu planen. Die erste Stunde habe ich mir ein System einfallen lassen, wie ich das am besten anstelle und hatte dann eine gute Idee. Als erstes habe ich nun die “Freizeitartikel” geplant. Ich habe mich auf Bücher festgelegt, diese den Depots zugeordnet und andere Freizeitdinge hinzugefügt wie z.B. Stifte, Spiele, Papier.
Morgen werde ich einen Tag mit Besorgungen verbringen. Ich werde die fehlenden Bücher kaufen, beim Elektronikfachmarkt vorbei schauen und auch 1 Stunde vor Globetrotter ein wenig Werbung machen. Wann dies sein wird, kann ich noch nicht 100%ig sagen aber ich visiere den Zeitraum 16h-18h an.
Genauere Planung – Ideen
Wie auch gestern bei den Überlegungen zu den Depots, habe ich mir vor der Erstellung der genauen Etappen ebenfalls Gedanken gemacht. Auf der Hand lag, dass Start und Zielpunkte festgelegt werden müssen und die Länge der Strecke.
Dies genügte mir nicht und ich habe ein Brainstorming mit mir selber und einem Freund durchgeführt. Wir überlegten uns Stichworte, die bei der jeweiligen Etappe wichtig sein könnten.
Nach einer Stunde hatten wir viele Punkte zusammen und ich habe mich daran gemacht sie in einer Tabelle darzustellen. So entstanden die einzelnen Tabellen bei den jeweiligen Etappen.
Ermittlung der Kerndaten
Vor allem war es wichtig die Längen und Orte der Etappen zu ermitteln. Was es an Material gab und welches ich gefunden habe, habe ich verwendet.
Bei der Radtour will ich den alten Ochsenweg fahren und anschließend die Northseacycleroute bis Bergen. Für diesen Abschnitt gibt es sehr gutes Material. Die Start und Zielorte habe ich selber festgelegt. In Deutschland war es mir wichtig ruhig zu beginnen und mich langsam einzurollen. In Dänemark habe ich die Etappenorte vor allem nach den primitiven Zeltplätzen und der Jugendherberge geplant. In Schweden und Norwegen wiederum nach den Orten die mir interessant erschienen sind.
Die Etappen habe ich alle einzeln nachgemessen. Entweder mit Google Earth oder mit Hilfe der Seiten www.inatur.se bzw www.inatur.no. So hangelte ich mich an der Strecke immer weiter nach Norden. Dadurch, dass ich die Wanderroute eine wenig nach Westen verschoben habe konnte ich noch 2 Etappen einsparen.
Bei der Wanderung habe ich auf topografisches Kartenmaterial zurück gegriffen. Gerade die Etappen bei denen ich mir den Weg selber gesucht habe, konnte ich damit gut planen. Inwiefern sich die geplanten Etappen auf der Wanderung durchführen lassen muss man sehen und ggf. improvisieren. Ich glaube aber eine gute Wahl getroffen zu haben.
Kerndaten in dieser Phase waren: Länge, Start- und Zielort, Übernachtung, Fähren bzw zeitlich begrenzte Punkte.
sekundäre Daten
Weitere Daten die in den Tabellen aufgeführt sind, kamen erst später hinzu. Diese Daten habe ich zum Großteil über das Internet gefunden und aus Büchern herausgelesen.
Diese Daten sind: Zeitplanung, Sonnenauf- und Sonnenuntergang, Kostenplanung, Sehenswürdigkeiten, Referenzpunkte
Das Roadbook
Für jede Etappe habe ich zusätzlich noch ein kleines Roadbook (so nenne ich es mal) für mich erstellt. Dieses wiederum enthält Daten die ich überprüfen möchte, genauere Informationen zum Verlauf und Ausweichinformationen.
Die bisher hochgeladenen Karten bei den einzelnen Etappen sind ja nur angestrebte Wege. Wenn ich diese im realen vermessen habe möchte ich sie hier zum download zur Verfügung stellen. Dann kann sie sich jeder auf ein GPS laden und benötigt hoffentlich nicht mehr so viele Ausweichdaten wie ich.
Ende
Nachdem ich alle Etappen vermessen hatte kam ich auf eine Gesamtzahlt bis Hamburg von 253 Etappen und 27 Ruhetagen. Ich könnte auch mit weniger Ruhetagen auskommen, diese dienen aber der Dokumentation und bieten Puffer bei Krankheit oder wenn das Wetter ein voran kommen schwierig gestaltet. Die Tabellen sind teilweise immer noch in Planung, wobei dies nur die sekundär Daten betrifft.
Theoretische Vorbereitung:
xxx
Körperliche Vorbereitung:
xxx
Kostenzähler:
88 Euro
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