Tag 116 noch 24 Tage bis zum Start von „The Long Walk“

Wetter: heiter 3°

Da meine Schwellung im Bein einfach nicht zurück gehen möchte war ich gestern nochmal bei meinem Orthopäden. Da er sofort sah, dass die Schwellung eher noch zugenommen hat musste ich kurzfristig zu einen anderen Arzt um eine Thrombose auszuschließen. Glücklicherweise ergab die Untersuchung auch, dass ich keine Thrombose habe. Mir wurde aber kurzfristig, damit die Schwellung bis zum Start weg ist eine Lymphdrainage verschrieben. Damit werde ich heute beginnen und wir werden versuchen so viele Termine wie möglich in der noch verbleibenden Zeit hinzubekommen.

Mit der Depotplanung bin ich nun fast fertig. Da ich ja gestern wieder einige Stunden in den Wartezimmern der Ärzte verbracht habe, konnte ich daran nicht ganz soviel arbeiten wie erhofft. Mir fehlen noch die Angaben für drei Depots. Die Liste seht schon sehr gut aus und ich freue mich auf das Einkaufen.

Kleinere Blessuren Teil 2

Unterkühlung

Bei Unterkühlungen unterscheidet man zwei Arten, die leichte und die schwere. Bei der leichten zittert man und die Bewegungen scheinen nicht mehr so zu wollen wie sie es sollten. Bei der schweren Unterkühlung hört das Zittern meist wieder auf und und die betroffene Person kann kaum noch das Gleichgewicht halten.

Ich hoffe jeder wird ohne schwere Unterkühlung seine Tour bewältigen, denn bei einer solch schweren Unterkühlung sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden. Bei der leichten kann man allerdings gut selber Abhilfe schaffen. Als erstes sollte ein geschützter Ort aufgesucht werden. Es kann schon reichen das Zelt aufzubauen um aus dem kalten Wind heraus zu kommen. Nasse und kalte Kleidung sollte durch trockene ersetzt werden und die Person kann ruhig langsam von außen aufgewärmt werden. Vor Bodenkälte sollte man sich in acht nehmen und ein warmer Tee in kleinen Schlücken ist sehr gut. Alkohol sollte man keinen geben, da dieser dem Körper eher schadet als hilft.

Hunger, Müdigkeit und nasse Kälte begünstigen eine Unterkühlung. Daher sollte als Vorbeugung auf so etwas geachtet werden. In meiner Planung habe ich gerade am Anfang auf der Radfahrt für jede 5. Nacht ein festes Bett geplant um meinen Körper auf Vordermann zu bringen und meine Ausrüstung auch.

Erfrierungen

Erfrierungen treten meistens in  Finger und  Zehen auf. Gerade bei Wanderungen im Hochgebirge kann es mal schnell zu Erfrierungen kommen. Hautverfärbungen der betroffenen Körperteile sind ein starkes Indiz für eine Erfrierung. Etwas weniger schlimm aber auch schon ein Symptom sind Hautrötungen und Gefühllosigkeit in der Haut.

ErfroreneKörperteile sollten nur durch Körpereigene Wärme aufgewärmt werden. Hände kann man unter die Achseln stecken oder bei einem Mitwanderer. Bei den Füßen ist man meist auf fremde Hilfe angewiesen. Auch auf Massagen sollte verzichtet werden. Beim erwärmen mit Öfen oder heißem Wasser ist die Gefahr von Verbrennungen zu groß, da man die Hitze oftmals nicht spürt. Auch auf solche Hilfsmittel sollte daher verzichtet werden.

Ich hatte es mal auf einer Wanderung im Harz, dass ich nachts aufgewacht bin und die Zehen meines linken Fußes schon bläulich waren und völlig Gefühlslos. Damals hatte ich noch keine Ahnung und habe eine Kerze angezündet und meinen Fuß so gewärmt. Dies klappte sehr gut und irgendwann wurde es schön warm. Am nächsten Tag erst bemerkte ich die Brandblasen unter meinem Fuß.

Hitzeerschöpfung

Bei Hitze können ganz andere Gefahren auftreten. Die weniger schlimme, dafür aber häufigere ist die Hitzeerschöpfung. Kopfschmerzen, erhöhte Körpertemperatur, Übelkeit, geringe Urinausscheidung und Krampfartige Schmerzen sind Symptome einer Hitzeerschöpfung.

Die betroffene Person sollte schnell aus der Sonne in den Schatten gebracht werden. Ausruhen und Flüssigkeitszufuhr sind wichtige Maßnahmen. Es kann hilfreich sein die Beine hoch zu lagern und kühlende Kompressen aufzulegen.

Sobald die Körpertemperatur wieder normal ist sollte man frühestens über eine Fortsetzung der Tagesetappe nachdenken. Vorbeugend sollte man auf regelmäßiges und ausreichendes trinken achten. Pausen im Schatten verbringen und dem Körper Kühlung verschaffen. Das tragen eines Hutes ist sehr wichtig.

Hitzschlag

Sobald der Körper nicht mehr in der Lage ist seine Temperatur selber zu regulieren kann es schnell zu einen Hitzschlag kommen. Temperaturen über 40° und trockene-heiße Haut sowie ein schneller und schwacher Puls sind starke Symptome.

Die betroffene Person muss umgehend aus der Sonne herausgebracht werden und eine Kühlung muss eingesetzt werden. Es geht darum die Temperatur möglichst schnell zu senken und auch Massagen der Gliedmaßen sind anzuraten. Bei einem Hitzschlag sollte auch jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden.

Vorbeugend gelten die gleichen Punkte wie unter Hitzeerschöpfung. Ich hoffe, dass ein Hitzschlag so vermieden werden kann.

Theoretische Vorbereitung:

Etappen 41-50 korrigiert und überarbeitet, Etappen 383-385 vermessen und hochgeladen, Depotplanung abgeschlossen.

Körperliche Vorbereitung:

xxx

Kostenzähler:

1578 Euro

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