Tag 117 noch 23 Tage bis zum Start von „The Long Walk“

Wetter: leichter Schneefall 1°

Heute möchte ich den Bereich der kleinen Blessuren abschließen. Wobei ich gestern darauf aufmerksam gemacht wurde, dass man einen Hitzeschlag nicht als „kleine“ Blessur abtun könnte. Diese Kritik nehme ich gerne an und verbessere es hier.

Die Depotplanung steht nun und ich werde mich heute nach den Preisen erkundigen und ein letztes Mal die einzelnen Stationen anschreiben bzw anrufen. Am Ende der Woche oder am Wochenende werde ich meine Depots dann hier veröffentlichen.

Gestern war ich das erstemal bei der Lymphdrainage und fand dies sehr entspannend und freue mich auf die nächsten 5 Termine. Ich hoffe sehr die Schwellung dann aus meinem Bein herausbekommen zu haben. Dies bedeutet zwar weitere 5 Termine im Februar aber diese Termine nehme ich  gerne wahr. Da ist mir mein heutiger Zahnarzttermin schon unangenehmer.

Mit der Datenübertragung bin ich schon wieder fast am Anfang angelangt. Gestern stellte sich heraus, dass ich zu den 150Mb Paket noch ein Basispaket dazu buchen müsste. Da komme ich dann schnell auf über 100€ pro Monat nur an Gebühren und sollte ich die 150Mb überschreiten wird es nochmal teurer. Ärgerlich in diesem Zusammenhang ist vor allem, dass ich nach der Radtour im Fjäll bin und dort nicht immer Empfang habe und die Gebühren dann trotzdem tragen muss. Außerdem würde der Vertrag 2 Jahre Laufzeit haben und sollte ich aus irgendeinen Grund die Tour abbrechen müssen, würden die Kosten weiter anfallen.

Vielleicht starte ich daher mit einer normalen Übertragung ohne Vertrag. Dies wird auf den ersten 60 Tagen dann teurer als 100€ im Monat, dafür habe ich während der Wanderung keine weiteren Kosten. Ich würde dann zwar nicht 20 Fotos pro Tag hochladen sondern ein paar weniger und in Internetcafés bzw bei Personen die mir ihren Anschluss zur Verfügugn stellen dann mehr nachladen. Naja ich werde mir dies nochmal durchrechnen.

Kleinere Blessuren 3

Verstauchungen

Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit und schon ist man im steinigen Gelände umgeknickt. Gerade unser Sprunggelenk ist bei Wanderungen davon stark betroffen. Dies muss nicht einmal durch Unachtsamkeit geschehen, sondern Folge sein eines Wegrutschens auf glitschigem Untergrund.

Schmerzen, Schwellung und Bewegungseinschränkung sind typische Merkmale einer Überdehnung oder Verstauchung. Je nach Stärke der Verstauchung sollte man dann eine kürzere oder längere Pause einlegen. Gerade sobald diese Art Verletzung auftritt sollte die Etappe unterbrochen werden. Ist am Ende des Tages allerdings ein festes Quartier oder Arzt in Aussicht, sollte man das betroffene Gelenk ruhig stellen und versuchen den Ort bzw den Arzt zu erreichen. Der betroffenen Person sollte das Laufen dann so einfach wie möglich gemacht werden. Das heist Gepäck umverteilen und die Person zu stützen.

Ist man allerdings im Fjäll und hat nur sein Zelt als Ruheort, greift das PECH-Prinzip.

P(ause): Wanderung unterbrechen und das betroffene Körperteil ruhig stellen.

E(is): Eis bzw Kühlung tun dem Gelenk gut und verhindern eine zu starke Schwellung.

C(ompression): Ein Kompressionsverband sollte angelegt werden.

H(ochlagern): Das Bein sollte erhöht gelagert werden um Schwellungen und Blutergüsse zu reduzieren.

Vorbeugend kann man nicht sehr viel machen. Ein offenes Auge, Trekkingstöcke und Wanderstiefel mit hohen Schaft bieten dem Fuß eine gewisse Stabilität. Auch wer regelmäßig Dehnübungen macht ist im Vorteil. Ein Fuß der es gewohnt ist gedehnt zu werden, verkraftet eine plötzliche Dehnung besser als ein Fuß, der dies nicht gewohnt ist.

Verrenkungen

Verrenkungen oder eine ausgekugelte Schulter kommen eher selten vor. Meist als Folge eines Sturzes oder einer falschen Bewegung. Erkennbar ist dies oftmals durch eine abnormale Stellung der betroffenen Gliedmaße. Starke Schmerzen sind damit immer verbunden und auch eine Schwellung. Es wird angeraten die betroffene Gliedmaße ruhig zu stellen und einen Arzt aufzusuchen. Niemals sollte man ein ausgerenktes Glied selber wieder einrenken.

Auf einer langen Wanderung ist das leichter gesagt als getan. wer schon einmal etwas in dieser Richtung hatte weiß, dass es meist nur einer kleinen Bewegung bedarf um wieder schmerzfrei zu sein. Dafür eine aufwändige und nervige Rettung einzuleiten würde mir persönlich ziemliche Kopfzerbrechen bereiten.

Ich würde in diesem Falle bei Fingern und Schulter zur Selbsthilfe greifen und im nächsten Ort nochmals einen Arzt konsulidieren.

Theoretische Vorbereitung:

Etappen 51-62 überarbeitet und verbessert, Depotplanung überarbeitet.

Körperliche Vorbereitung:

xxx

Kostenzähler:

1578 Euro

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