Tag 126 noch 14 Tage bis zum Start von “The Long Walk”
Wetter: leichter Schneefall -2°
Gestern Abend war ich bei Arbeitskollegen eingeladen und wir haben einen sehr schönen Abend verbracht. Es war wieder einer dieser Verabschiedungsschritte und wir haben über viele alte Geschichten geredet. Dadurch wird einem erstmal richtig bewusst, wieviel man schon geteilt hat in den paar Jahren.
Ansonsten habe ich gestern mein Bein wieder gedehnt und gekräftigt und danach bei der Lymphdrainage massieren lassen. Draußen schneit es schon wieder und ich werde nachher mal ein wenig raus gehen. Ich möchte einfach den Tag mal mit 1-2 Stunden Ruhe verbringen um meinen Kopf frei zu bekommen.
Heute abend gehe ich dann noch auf einen 30. Geburtstag und werde auch dort viele Personen treffen, die ich danach langenicht mehr sehen werde.
GPS
Seit dem Jahr 2000 hat das amerikanische Militär seine Navigationssatelliten freigegeben. Nun können auch Privatpersonen mit Hilfe eines GPS ihre Postion irgendwo auf der Welt bestimmen.
Auch ich werde auf meiner Tour ein GPS benutzen. Da es unmöglich wahr und viel zu teuer wäre alle Gebiete durch Karten abzudecken musste ich auf eine andere Alternative zurück greifen. Auf all meinen letzten Touren habe ich keine Karten mehr benötigt. Ich hatte sie zwar immer dabei, habe aber schon mal ein anderes vorgehen getestet. Ich habe alle wichtigen Koordinaten in das GPS eingegeben und bin dann nur nach dem Gerät gelaufen. Es passte immer.
Das Problem an der Sache ist nur, dass ich auf das Gerät angewiesen bin. Sollte es kaputt gehen, bin ich ziemlich aufgeschmissen. Es gilt daher vor Ort viel zu fragen und versuchen herauszufinden, wie die Wege markiert sind und wie die Verhältnisse dort sind. Gegebenenfalls besorge ich noch eine Karte vor Ort.
Ich denke Karten geben vor allem Sicherheit und meist schaue ich nur drauf um zu sehen wieviel ich schon hinter mich gebracht habe. Für die Tour nehme ich daher noch ein zweites Ersatz GPS mit.
Bei beiden handelt es sich um ältere Modelle die mir allerdings immer sehr gute Dienste geleistet haben.
Das eine ist das Garmin etrex und das andere von Garmin der Gecko 210.
Wofür GPS?
Ein GPS-Gerät hat viele Vorteile, so kann man immer gleich erkennen wo man sich befindet. Dies kann vor allem in einer Notsituation sehr wichtig sein. Man sollte dann immer die Koordinaten durchgeben. Man kann in einem GPS auch mehrere Punkte eingeben und dann diese Punkte ablaufen. Dies ist dann eine Sogenannte Route. Der dritte große Vorteil ist der, dass ein GPS den Weg, den man gegangen ist speichert. So kann man im Falle des Verlaufens einfach den Weg zurück gehen. dies wird dann Trackback genannt.
Es gibt noch viele kleinere Dinge die ein GPS kann aber diese drei sind die wichtigsten. Aber auch hier gilt, dass die Punkte eins und zwei nicht ohne Karten funktionieren. Es ist zwar schön zu wissen wo man ist, wenn man dies jedoch nicht in einen Zusammenhang stellen kann, ist es auch wieder nicht so gut. Um eine Strecke abzulaufen muss man erst einmal die Koordinaten aus einer Karte entnehmen.
Genau dies habe ich gemacht und alle relevanten Punkte abgespeichert. Auf jeden Fall wird es spannend werden, ob neine Planung ohne Karten loszugehen aufgeht.
Ein sehr beliebtest Hobby (auch bei mir) ist in diesem Zusammenhang das Geocaching, bei Wikipedia kann man darüber gerne nachlesen.
Wer sich gerne über die Funktionsweise von GPS informieren möchte, den verweise ich auf folgenden Link. Ich müsste entweder zu viel weglassen oder es würde den Rahmen dieses Artikels sprengen.
Theoretische Vorbereitung:
xxx
Körperliche Vorbereitung:
1h Ergometer
Kostenzähler:
1578 Euro
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