Archiv für Juni 2010

Weiter geht es

Ein paar letzte Worte bevor ich den Laptop wieder einpacke. Das Wetter scheint heute sehr gut zu werden und die Strecke ist nur knappe 14km lang und verläuft sehr flach. Es wird somit eine schöne Tour zum warmlaufen. Melden werde ich mich dann wieder aus Sulitjelma, bin aber optimistisch Matze mal eine SMS zukommen zu lassen. Er kann dann wieder eine kurze Veröffentlichung hier vornehmen. Bis bald und alle Gute für euch alle.

Hike Faster

@Matze: Der Kommentar von Frau *C* ist nicht ganz so ernst zu nehmen. Ich habe schon soviele Nächte im Zelt geschlafen und werde dies auch weiterhin tun. Sie kennt die Ecke hier oben sehr gut und ich kenne ihren Humor.

PS: Alles Gute zum 76. Geburtstag Mutter

Die nächsten Etappen

Morgen geht es nun weiter und ich wollte ja noch ein paar Zeilen über meine neue Route erläutern. Zuerst gibt es aber den Link zur letzten noch fehlenden Etappe von gestern.

Etappe 73

Ab Morgen geht die Strecke dann doch für drei Tage auf dem Kungsleden entlang. Diesen sehr beliebten und viel gewanderten Weg wollte ich ursprünglich auslassen. Die von mir eigentlich geplante Route führt allerdings in etwas höhere Lagen als der Kungsleden und daher nehme ich nun doch lieber diese Strecke. Nach sechs Tagen treffe ich dann wieder auf die von mir geplante Strecke.Für die, die sich ein wenig hier auskennen hier mal die sechs neuen Etappen.

1. Abisko – Abiskojaure 14km

2. Abiskojaure – Alesjaure 20km

3. Alesjaure – Sälkastugorna 25km

4. Sälkastugorna – Hukejaure 21km

5. Hukejaure – Sitasjaure 19km

6. Sitasjaure – Vaisaluokta 22km

Ich bin nun bis Sulitjelma 10-12 Tage unterwegs. Dort werde ich neuen Proviant aufnehmen und eine Nacht in einem Hotel verbringen um das Internet upuzudaten. Der letzte Tag stellt hier das größte Problem da. Es geht über einen dauerhaft verschneiten Pass und bei den Schneemassen die noch liegen, kann es sein, dass dieser nicht passierbar ist. Dies werde ich dann aber vor Ort entscheiden. Von Sulitjelma geht es dann in 9 Tagen nach Umbuktu und ab dort sollte der Schnee keine Rolle mehr spielen. In Umbuktu werde ich dann den nächsten Ruhetag einlegen. Inwiefern ich zwischendurch Handyempfang habe um Matthias eine SMS zu schreiben weiß ich noch nicht aber dies wird sich zeigen ich bin ziemlich optimistisch, dass ich auf dem Weg nach Umbuktu guten Handyempfang haben werde, da bewohnte Gebiete immer in der Nähe sind.

Nun noch die Antworten auf die gestellten Fragen und ein Gedanke von mir. Ich denke mit diesem fange ich auch gleich an.

Wie lange dauert es um sich wieder an die Zivilisation zu gewöhnen bzw wielange dauert es bis man den Luxus einer festen Unturkunft vergessen hat?

Bei mir geht diese sehr schnell. Es bedarf meist nur einer heißen Dusche um die Strpazen des Wanderns zu vergessen und umgekehrt dedarf es nur eines etwas härteren Anstieges um völlig durchschwitzt zu sein und zu wissen, dass nun wieder die Natur die entscheidende Rolle spielt. Ich kann sehr gut umschalten und freue mich nach einigen Tagen wieder in eine feste Unturkunft zu kommen aber auch wieder in die Natur. Ich finde es immer wieder faszinierend wie gut sich der Mensch auf äussere Umstände einstellen kann. Ich bin gespannt wie sich dies auf der Tour entwickeln wird. Wie schwer wird es werden den Hebel immer wieder umzulegen? Ich werde darüber dann wieder berichten.

Sauna

Ich habe ja schon öfter geschrieben wie sehr ich mich auf das saunen freue. Heute habe ich eine ganz neue Version des saunens kennengelernt. Ich würde diese aber nicht ganz so ernst nehmen. Ich selber, der nicht so häufig saunt geht für drei Gänge á 15 Minuten in die Saune. Personen die öfter in die Sauna gehen kommen auch mit 2 oder einen Gang aus. So traf ich heute auf vier Schweden die sehr oft in die Saune gehen und nur für einen Gang in die Sauna gehen. Dieser zog sich dann über knapp 30 Minuten hin und wurde durch zwei halbe Liter Bier iunterstützt die in der Sauna getrunken werden. Ich weiß nicht aber kann mir vorstellen, dass dies bei 80-100° sehr prellt.

@Matze: Mit dem Spuren ist das vorangehen im Schnee gemeint. Derjenige der als erstes läuft und die Fussabdrücke vorgibt “spurt” den Weg. Dies ist daher so anstrengend da es viele verschiedene Schneearten gibt. Mir ist nun durchaus klar, warum die Inuit so viele verschiedene Worte für Schnee haben. Im besten Falle ist es ein festes Altschneefeld in welches man nicht einsinkt. Dann ist das Laufen sehr einfach. Meist sinkt man allerdings ein. Mal mehr und mal mehr weniger. Am nervigsten sind die Schneefelder, die einen erst halten und dann nachgeben, wenn man den Schwerpunkt auf dem Bein hat. So kämpft man sich langsam aber sicher voran. Die nachfolgenden Personen haben es daher einfacher, dass der Schnee nun schon komprimiert ist und sie die Spur nutzen können. Sollte die Schneetiefe allerdings mehr als 30cm betragen ist es auch für die nachfolgenden anstrengend. Desweiteren muss der zu erst gehende auch auf die Markierungen achten und den Weg suchen. Grob gesagt ist es ein Unterschied als ob du auf einer festen Unterlage läufst oder auf einen Weichboden.

@ Menzeline: Elche habe ich bereits gesehen und auch schonmal Bilder davon hochgeladen. Von den Braunbären habe ich nur Spuren gefunden, die Bilder davon wirken nicht, da es sich um Abdrücke im Schnee handelt. Ich bin aber schon Bären in Kanada begnet. Normalerweise hauen Bären ab wenn man sie denn mal übnerrascht. Meist hören sie einen auf weite Entfernung und nehmen von sich aus reißaus. Bären die Krank sind nähern sich oftmals menschlichen Siedlungen an. Diese können dann gefährlich sein, werden aber meist vorher erschossen. Wirklich schlimme Unfälle mit Bären passieren immer nur durch falsches Verhalten. Oftmals von Touristen die ein gutes Foto haben wollen oder versuchen einen Bären aus dem Auto heraus zu füttern. Ich mache mir wirklich keine Gedanken darüber denn umso mehr ich nach Süden komme umso weniger wird dies der Fall sein. Die Moskitos sind noch unaktiv und ich habe nur vereinzelt welche gesehen. Im Norden kommen sie auch in Baumlose Gegenden hoch. Normalerweise halten sie sich aber in niedrigeren Gebieten auf in der Nähe des Wassers. Ansonsten habe ich schon viele Vögel gesehen, eine freilebende Eule, Adler und Falken, Lemminge, Rentiere, Elche und Erdhörnchen.

Bis bald dann alle zusammen Hike Faster


Vorschläge für Wanderungen ab dem Nordkap

Hei,

mitlerweile bin ich ja schon ein wenig voran gekommen und will endlich mal einige Erfahrungen hier vorstellen. Ich weiß, dass hier einige mitlesen die auch eine Wanderung ab dem Nordkap planen. Ich habe die Tour zwar mit dem Zelt gemacht aber habe einige Informationen wie man das Stück ohne DNT oder STF Hütten auch ohne Zelt machen kann.

Desweiteren habe ich erfahren, dass der DNT plant in diesem oder nächsten Sommer die Strecke vom Nordkap nach Kautekeino zu markieren. Ich habe dafür allerdings keinen Beweis gefunden und ob es dann wirklich dazu kommen wird, wird sich zeigen. Ich selber hatte ja vor über die Berge nach Alta zu gehen und habe dieses Vorhaben aufgrund der Wetterverhältnisse aufgegeben und bin auf die Straße ausgewichen. Meine geplante Strecke ist aber gehbar. Somit kann sich jeder der die Straße meiden will an diesen Plänen und Koordinaten orientieren. Ich werde dies genauer ausarbeiten wenn ich wieder daheim bin. Hier nun die Alternative für Hüttenwanderer.

Nordkap – Midnightsun Camping (Hüttenvermietung)

Midnightsun Camping – Sarnes (Hüttenvermietung)

Sarnes – Repvag (Hotel)

Repvag – Olderfjord (Hotel oder Campinghütte)

Olderfjord – Skaidi (Motel oder Hotel)

Skaidi – Sennalandet (siehe Anmerkung)

Sennalandet – Alta (siehe Anmerkung)

Alta – Kvenvik (Hostel)

Kvenvik – Stuevatn (simple Hütte für zwei Personen)

Stuevatn – Kvaenangsbotn (Campinghütte)

Kvaenangsbotn – Bilto (Biltohytta, siehe Anmerkung 2)

Ab Bilto geht es dann zur Somashytta und somit auf dem Nordkalottleden weiter. Ab hier kann man bis weit in die Mitte Norwegens Unterkünfte haben und brauch kein Zelt. Dazu mehr sobald ich den Abschnitt hinter mir habe.

Anmerkung 1: Die Etappe von Skaidi nach Alta ist zulang um sie in einen Rutsch zu wandern. Es gibt auf dem Sennalandet aber keine feste Unterkunft. Man kann Glück haben und einer der dort lebenden Menschen lässt einen bei sich schlafen aber darauf kann man nicht bauen. Eine Alternative bieten die Busse die von Hammerfest nach Alta fahren. Es gibt einen am späten Nachmittag (gegen 18h). Diesen kann man anhaten und nach Alta fahre um dort eine Unterkunft zu nehmen. Am nächsten morgen nimmt man früh den Bus nach Hammerfest und lässt sich an der Stelle aussetzen an der man die Tour den Tag zuvor unterbrochen hat. Vorteil daran ist, dass man den Großteil des Gepäckes in Alta in der Unterkunft lassen kann da man abends eh wieder dahin kommt.

Anmerkung 2: Der Teil von Kvaenangsbotn nach Bilto ist das größte Problem auf einer Tour ohne Zelt. Es sind knappe 45km zu absolvieren von denen 15km auf Straßen oder Feldwegen verlaufen. Wer sich das zutraut kann es schaffen aber besser wäre es diesen Abschnitt in zwei Tage aufzuteilen. Ich wollte es in einen Schwung machen und war von 7h bis 19h unterwegs. Da fehlten mir noch knappe 4-5 Stunden bis Bilto.

Meine Strecke orientiert sich ja am E1 und daher mache ich ab Sälen einen größeren Bogen durch Schweden. Wer sich dies sparen will und direkter nach Süden kommen möchte für den habe ich zwei Alternativen. Erstens kann man ab Umbuktu auf der norwegischen Seite bleiben und nach Steinkjaer wandern. Von dort gibt es einen Pilgerweg über Trondheim nach Oslo. Hier kann man dann die Fähre nach Kiel nehmen, wobei man da einen sehr großen Teil auslässt oder die Fähre nach Norddänemark. Man kann ab Oslo allerdings auch auf dem sogenannten Kyststien weiter zu schwedischen Grenze wandern und ab dort auf dem Bohusleden südlich nach Göteborg um dort wieder auf den E1 zu treffen. Eine zweite Alternative ist der Grenzroute (Grenze sommen) zu folgen. Es gibt auf norwegisch darüber einen Reiseführer mit Verlauf und Hütten. Dieser Grenzroute folgt man auch wieder bis Schweden und kommt dann auf den Bohusleden. Beide Routen verlaufen bei weitem direkter nach Süden als der E1. Man kann dann später im Norden starten und hat nicht mit den ganzen Witterungsbedingungen zu kämpfen wie ich. Nun noch drei Links zur Planung:

beste norwegische Wetterseite

Informationen über die Wanderungen zwischen den Hütten in Norwegen

online Karten von Norwegen (unten rechts unter dem Button Se kart)

Hoffe geholfen zu haben Hike

@Beat: Mein Rucksack hat ein Grundgewicht von knapp 15kg. Sprich alles ausser den Proviant. Der Proviant variiert. Die längste Strecke sind glaube ich 13 Tage für die ich den Proviant mitführe. Dann hat er knapp ein Gewicht von 32kg.

Abisko

Abisko ist erreicht und ich freue mich auf einen Ruhetag. Die letzten Tage waren sehr anstrengend und ereignisreich. Für diejenigen, die nicht alle Berichte lesen wollen hier die Kurzform. Ich habe für die nächsten drei Wochen die gleiche Strecke wie zwei ältere Frauen die Norge pa langs laufen. Dies ist unter dem Sicherheitsaspekt gesehen sehr gut. Desweiteren waren wieder viele Schneefelder zu überqueren und die Temperaturen sind kontinuielich unter 8°. Ich habe eine Huskyfarm besucht und musste zwei Flüsse durchwaten, da die Brücken im Schmelzwasser weggerissen sind. Für die nächsten 6 Etappen habe ich die Strecke etwas umgelegt bevor sie sich wieder mit der geplanten Strecke vereint. Dazu werde ich morgen noch etwas mehr sagen. Auch der letzte Bericht von heute wird morgen hier zu lesen sein. Jetzt gönne ich mir erstmal die Sauna die hier ist und werde dann etwas essen. Hier noch zwei interessante Links. Der eine führt zur Huskyfarm und der andere auf die Seite von Bente und Unni. Das Bild der Startseite da finde ich super. Der Felsvorsprung heißt Trollzunge und ich finde den Namen sehr passend. Im Anschluss die letzten Etappen.

Huskyfarm

Bente und Unnis Seite

Bis morgen alles Gute wünscht

Hike Faster

@Menzeline: Risikoreich waren die Abschnitte von Alta nach Kvaenangsbotten und von dort nach Bilto. Dies waren Abschnitte die nicht markiert sind und wo normalerweise keine Menschen langlaufen. Auch ein Handyempfang war dort nicht vorhanden. Die Baumgrenze liegt im Fjäll bei knapp 750m hier oben im Norden. Grob kann man sagen, dass ein Höhenmeter hier 2,5 Höhenmeter in den Alpen entspricht. Natürlich nur was die FLora betrifft und nicht die Luftdichte. “Wilde Tiere” wie Bären gibt es hier aber stellen keine Gefahr da. Die einzigen richtig gefährlichen Tiere sind die Mücken, denn die nerven sehr. Zum Glück hält sich diese “Gefahr” noch in Grenzen.

@die Steine: das ich den beiden weglaufe glaube ich nicht. Die sind echt fit und heute musste ich sogar abreissen lassen da die beiden auf der Straße regelrecht gerannt sind.

Etappe 65

Etappe 66

Etappe 67

Etappe 68

Etappe 69

Etappe 70

Etappe 71

Etappe 72

Huskyfarm

Hallo allerseits,

ich bin auf der Huskyfarm von Björn Klauer angekommen. Ich sitze hier an den Laptop von Björn selbst und werde mein Update daher erst in Abisko machen. Die letzten Tage waren sehr heftig. Wie Matthias schon geschrieben hatte war gestern eine Brücke weggerissen und auch heute war es wieder so. Wieder war alles durchnässt und nun trockne ich alles. Ich habe auf dem Weg zwei Frauen getroffen und wir werden in den nächsten Wochen die gleiche Strecke haben. Daher bin ich nicht mehr ganz alleine unterwegs. Mir geht es soweit aber gut und ich werde in zwei oder drei Tagen die Berichte updaten. Für die nächsten Tage ist zwar Regen angekündigt aber ich hoffe dieser hält sich in Grenzen. Bis bald dann erstmal aus dem verregneten Norden Norwegens.

Hike Faster

Neuigkeiten aus der Einöde

Und wieder habe ich eine SMS von Sven bekommen.

Er sollte heute auf einer Huskyfarm ankommen. Gestern muß es wohl ziemlich heftig gewesen sein. Es war kalt und schneereich. Außerdem hat er sich immer noch nicht MacGyver als Vorbild genommen. Kurz vor der Hütte, wo er übernachten wollte, war eine Brücke weggerissen. Anstatt diese schnell neu zu bauen, hat er einen Umweg von 4km in Kauf genommen, um dann schließlich doch durch den Fluß zu waten, wo ihm das Wasser dann bis zum Oberschenkel ging.

Matze

Kilpisjärvi

Nun bin ich in Kilpisjärvi angekommen und die ersten richtigen Fjälletappen liegen hinter mir. Teilweise bin ich Doppeletappen gelaufen und an anderen Tagen musste ich Zwangspausen machen. Alles in allem habe ich somit keinen Tag verloren aber auch keinen aufgeholt.

Anscheinend war meine SMS an Matthias etwas unverständlich. Es waren tagsüber nicht mehr als 6° und Nachts etwas unter 0°. Ganz so schlimm ist es dann hier doch nicht mehr.

Da ich gerade gut drauf bin und das Wetter zwar nicht sehr gut aber auch nicht schlecht ist, werde ich ohne Pausentag weiter gehen. Heute nutze ich den Komfort eines Hotels und gehe gleich erstmal in die Sauna. Abends werde ich noch das Fußballspiel ansehen und dann sehr gut schlafen.

Die Berichte und Fotos der letzten Etappen sind unten zu sehen und es sind einige sehr schöne darunter, die einen Einblick in die Landschaft geben und den Wiedrigkeiten mit denen ich zu kämpfen habe. Ich bin wieder auf sehr viel Gastfreundschaft getroffen und habe eine Nacht auf einer Hütte verbracht auf der ein Rentierranger seine Arbeit versehen hat. Es gab frisch geschossene Vögel und viel gepökeltes Rentierfleisch. Lest und schaut am besten selber.

Das nächste Update von meiner Seite findet um den 24.6. herum statt. Dann befinde ich mich in Abisko. Auf den Weg dorthin besuche ich die Huskyfarm von Björn Klauer und kann dort hoffentlich schöne Fotos machen.

Bis dahin euch allen Alles Gute

Hike Faster

Etappe 57

Etappe 58

Etappe 59

Etappe 60

Etappe 61

Etappe 62

Etappe 63

Etappe 64

Ostsee-Tour

Hier nochmal die Vertretung mit einer kurzen Werbeunterbrechung.

Jan Rueten-Budde aus Reinbek bei Hamburg ist seit dem 11. Mai dabei, mit dem Fahrrad die Ostsee zum umrunden. Einen Abstecher zum Nordkap wird es dabei auch geben. Momentan ist er an der schwedisch-finnischen Grenze. Ebenso wie Sven begleitet er die Tour mit einem Blog, das mindestens ebenso lesenswert ist wie Svens Berichte. Für alle Outdoor-Fans also die optimale Kost, wenn Sven mal wieder ein paar Tage kein Internet hat. Leider kreuzen sich die beiden Routen nicht.

Matze

Meldung aus dem Tiefschnee

Moin!

Sven hat mir eine SMS geschrieben und mich gebeten, euch zu informieren.

Er sitzt in Bilto fest. Das Wetter hat ihn zu zwei Tagen Zwangspause genötigt. Es sind nachts maximal -6°C in den Tälern und oberhalb von 500m viel Neuschnee. Er sinkt teilweise bis zu den Knien ein und die Schuhe sind natürlich völlig durchnässt und die Füße aufgeweicht. Ansonsten ist aber alles super.

Matze

Verzögerung

Guten Morgen alle zusammen,

die Schneewarnung hat ich bisher zwar noch nicht bestätigt aber die Berge hängen voller Nebel. Es regnet normal, für den Nachmittag und den Abend sind allerdings Starkregenfälle angekündigt. Ich habe mich daher entschieden noch einen Tag länger im Vandrerhjem zu bleiben. Morgen soll das Wetter dann schon wieder besser aussehen.

In diesem Sinne euch allen einen schönen Tag

Hike Faster