Etappe 24

24

Bore Strand – Avaldsnes (Do. 25.3.2010)

Länge 84,2 km (+ 0,5Ü) HM↑ HM↓
Verlauf:

Bore Strand (km 0) – Stenebyen (km 6,5) – Olbor (km 11) – Sola Kirchenruine (km 16,3) – Tjorn (km 18,2) – Tananger (km 23,3) – Kvernevik (km 28,3) – Vista Höhle (km 33) – Bo (km 40,9) – Fähre Mekjavik (km 43,6) – Skudneshavn (km 43,7) – Sandve (km 51,2) – Ferkingstad (km 56,9) – Akrahamn (km 61,1) – Vedavägen (km 66,5) – Eida (km 72) – Avaldsnes (km 84,2)

Sehenswertes (S), Abstecher (A), U Pausen (U)

1 Sola Kirchenruiene

2 Tjorn Steinkreise

3 Tananga Kirche

4 Vista Kirche

4a Maelandsgarden

5 Akrahamn Kirche

6 Avaldsnes Kirche

6a Nordvegen

Kilometer

(km 16,3)

(km 18,2)

(km 23,3)

(km 33)

(km 42,3)

(km 61,1)

(km 84,2)

(km 84,2)

(S) (A) (U)

(S)

(S)

(S)

(S)

(S)

(S)

(S)

(S)

Anmerkung:

1. Preis für die Fähre nur geschätzt, da keine Internetseite erreichbar ist!!! Fahrzeit dürfte 12.15h sein, laut Buch.

Links:

www.visitnorway.com/de

www.reisemal-sydvest.no

http://www.lighthouses.no

www.regionstavanger.com

www.klepp.kommune.no

www.sola.kommune.no

www.visithaugalandet.no

www.visitskudeneshavn.no

Zeitungen, Fernsehen:
Kosten:

Pauschale

Fähre

Essen Fähre

Maelandsgarden

Nordvegen

Hotel Avaldsnes

Normal

5€

10€

(x)

(x)

(x)

(x)

Low

(2,50€)

(10€)

(x)

(x)

(x)

(x)

Rich

(10€)

(10€)

(15€)

(6€)

(9€)

(75€)

Übernachtung:

Im Zelt bei Avaldsnes

Karte + Bücher:

Nordseeküstenradweg Schweden und Norwegen, Conrad Stein Verlag Bd. 228 ISBN: 9-783866-862289

Zeitbedarf:

Fahrt (7h) – U Pausen (0h) – Fotos (1h) – Pausen (1h) – Sehenswürdigkeiten (1,5h) (1,5h) (2,5h) – Reserve (0,5h) – Sonstiges (1h)

Gesamtzeit:

12h (12h) (13h)

Abfahrt: 7.30h Land: Norwegen
Wetterdaten:
Zeitbedarf real:
Kosten real:
Sonstiges:
Sonnenaufgang:
6.29h
Sonnenuntergang:
18.58h

Die Nacht war sehr feucht und ich ärgerte mich über die Wahl meines Schlafplatzes. Es handelte sich um einen Streifen unter dem Vordach der Kirchenruine in Sola. Dies trockene Streifen war allerdings nur 50cm breit und in der Nacht änderte sich der Wind. So regnete es ziemlich doll auf mich hinab und ich merkte es leider nicht. Als ich dann erwachte war meine Schlafsack schon total nass und ich war glücklich einen Kunstfaserschlafsack zu haben. Trotzdem ärgerte ich mich sehr über meine Dummheit. Allgemein regnete es ziemlich doll und ich packte meine Sachen zusammen. Als ich erst einmal unterwegs war, war es auch nicht mehr ganz so wild. Der Regen nahm noch einmal zu und ich war dann doch ziemlich durchnässt. Irgendwo nahm ich dann leider noch eine falsche Abbiegung. Es gibt an dieser Stelle zwei Alternativen, einmal über Stavanger und einmal drumrum. Eigentlich wollte ich drumrum fahren und durch mein falsches Abbiegen fuhr ich nun doch hindurch. Dies war nicht schlimm nur ein wenig ärgerlich, da es knappe 10km mehr bedeutete. Schlussendlich erreichte ich völlig durchnässt die Fähre, die mich nach Karmoy bringen sollte.

Die Fähre

Die Überfahrt sollte knappe 80 Minuten dauern. Ein Zwischenhalt auf einer kleinen Insel und eine schöne Passage übers Wasser. Ich wollte schöne Fotos auf dem Aussendeck machen und dachte ich stelle mich zu dumm an die Tür zu öffnen. Irgendwann sprach mich dann jemand an, dass das Aussendeck gesperrt sei. Ich sollte den Grund dafür noch erkennen. Als die Fähre dann losfuhr merkte ich den hohen Seegang sofort. Die Fähre war ja nicht klein und ich war erstaunt wie sehr ein so großer Pott hin und herschlingert. Ab und an tauchte der Bug in ein Wellental, dass die Gischt sehr weit über das Aussendeck spritzte. Mein Rad kippte auf der Überfahrt um und einigen Passagieren wurde Seekrank.

Karmoy

Auf der Insel angekommen besserte sich das Wetter etwas. Zumindest hörte es auf zu regnen. Der Wind pustete mal wieder von West und ich war glücklich, dass meine Richtung sich nach 4km nach Nord ändern wird. In Akrehamn fiel mir ein, dass ich von Christian eine Nummer in Haugesund hatte und er dort jemanden kannte. Ich gönnte mir, um mich ein wenig aufzuwärmen, einen Hamburger und nahm Kontakt mit Christian auf. So war es kein Problem, dass ich meinen Schlafsack dort trocknen könnte und mal wieder eine Dusche nehmen kann. Der Hamburger hat mich dann doch sehr erstaunt. Er hatte ein Fleischgewicht von 333g und war riesig. Er sollte mir noch etwas schwer im Magen liegen aber die Wärme des Imbisses war es mir Wert.

St. Olavs Kirche Avaldsnes

Bei der St. Olavs Kirche handelt es sich um eine der größten Steinkirchen Norwegens. Am interessantesten an der Kirche ist eine Steinstele auf der Rückseite der Kirche. Diese neigt sich immer mehr der Kirche an und es bleibt nur noch ein ganz kleiner Abstand zwischen der Kirchenmauer und der Stele. Der Sage nach beginnt Ragnarök sobald die Stele die Kirchenmauer berührt. Was für ein Glück, dass man da heute nachhelfen kann und es nicht sobald passieren wird. Das Gelände um die Kirche herum ist ein Wikingerinformationszentrum. Viele alte Überreste wurden hier gefunden. Leider hatte weder die Kirche noch das Informationszentrum geöffnet.

Die rettende Dusche

In Haugesund angekommen stellte sich mir das größte Problem. Ich musste das Haus von Wolfgang und Ruth finden. Auch dieses Problem klärte sich dann und ich konnte erstmals wieder duschen seit 4 Tagen. Mit Wolfgng, der seit 2006 als Arzt in Norwegen arbeitet, verbrachte ich den abend und wir redeten sehr viel und er zeigte mir sehr schöne Fotos von Orten an denen ich noch vorbei kommen werde. Als Ruth nach Hause kam kochte sie erstmal was leckeres zum Abendbrot und ich war echt glücklich nach der letzten Nacht dort auch schlafen zu können. So konnte der Schlafsack über Nacht trocknen. Ich danke den beiden auf diese Weise nochmal und natürlich auch Christian der den Kontakt hergestellt hatte.

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