Etappe 31

31

Leikong – Alesund (Fr. 2.4.2010)

Länge 52,2 km (+ 0,5 Ü) HM↑ HM↓
Verlauf:Leikong (km 0) – Kreuzung 61/654 (km 3,6) – Hansund (km 10,4) – Ulstein (km 13,9) – Bjastad (km 21,7) – Hareid Kirche (km 24,7) – Hareid Fähre (km 25,7) – Eikrem (km 30,5) – Mauseidväg (km 32,4) – Indre Sula (km 34,6) – Skathaug (km 39,5) – Alesund (km 52,2)
Sehenswertes (S), Abstecher (A), U Pausen (U)

1 Ulstein Kirche

2 Hareid Kirche

3 Indre Sula Kirche

4 Borgund Kirche

4a Sunmore Museum

5 Alesund Kirche

6 Alesund Altstadt

6a Alesund Museum

6b Alesund Jugendstilzentrum

7 Aussichtspunkt Kniven

Kilometer

(km 13,9)

(km 24,7)

(km 32,5)

(km 46,2)

(km 46,5)

(km 52,2)

(km 52,2)

(km 52,2)

(km 52,2)

(km 52,2)

(S) (A) (U)

(S)

(S)

(S)

(S)

(S)

(S)

(S + U 0,5h)

(S)

(S)

(S)

Anmerkung:

1. Fähren Abfahrzeit alle halbe Stunde auf xx.00 und  xx.30

Links:

www.visitnorway.com/de

www.visitalesund.com

Zeitungen, Fernsehen:
Kosten:

Pauschale

Fähre

Jugendherberge

Sunnmore Museum

Alesund Museum

Jugendstilcenter

Essen Hummer & Kanari

Normal

5€

6€

40€

(x)

(x)

(x)

(x)

Low

(2,50€)

(6€)

(x)

(x)

(x)

(x)

(x)

Rich

(10€)

(6€)

(40€)

(7,50€)

(6€)

(5€)

(20€)

Übernachtung:

Jugendherberge in Alesund

Karte + Bücher:

Kümmerly + Frey, Central Norwegen (Blatt2), 1:335 000, 2007, ISBN 978-3-259-01032-7

Zeitbedarf:

Fahrt (4,5h) – U Pausen (0,5h) – Fotos (1h) – Pausen (0h) – Sehenswürdigkeiten (2h) (2h) (3,5h) – Reserve (0,5h) – Sonstiges (0,5) (0,5) (1h)

Gesamtzeit:

9h (9h) (11h)

Abfahrt: 7.30h Land: Norwegen
Wetterdaten:
Zeitbedarf real:
Kosten real:
Sonstiges:
Sonnenaufgang:
6.52h
Sonnenuntergang:
20.12h

Nach dem gestrigen Tage konnte es nur besser werden. Der Himmel war zwar bedeckt aber es sah nicht nach Regen aus. Ich wachte früh aif und konnte somitum 8h starten. Als erstes musste ich die 18km von Selje nach Åheim fahren.

Der erste Pass

Die Halbinsel Selje ist entweder mit dem Boot zu erreichen oder über eine einzige Straße. Die Straße führte mich wieder einmal bis auf knapp 300m hinauf. Schnee lag hier oben auch noch aber die Straße war frei. Was folgte war eine rasante Abfahrt und ich traf wieder auf die von mir geplante Route. Danach folgten 30 wundervolle Kilometer. Es ging flach durch eine atemberaubende Landschaft und ich konnte meist im 5. Gang fahren und erreichte schnell die erste Fähre des Tages. Als ich auf der Fähre voller Hoffnung nachfragte, ob es so weiter gehen würde, lächelte der Fährangestellte nur und schüttete den Kopf. „it will go on very hilly, their are two mountains to pass to Hareid“. Naja ich war gut drauf und wollte heute unbedingt noch Hareid erreichen.

Der Weg nach Hareid

Erst einmal ging es so weiter wie gehabt aber dies sollte nur knappe 4km so sein. Nach Lansnes ging es ziemlich steil bergauf und ich musste einmal mehr schieben. Die Aussicht machte es mir jedoch einfach und seit gestern ist mir sogar das schieben unter normalen Umständen durchaus willkommen. Auf der Passhöhe war noch ein Rastplatz und so erholte ich mich kurz und genoss die Aussicht. Dies Abfahrt danach war kurz und schon ging es wieder hinauf. Diesmal aber sehr langgezogen und nicht so steil. Ich konnte gemütlich im 1. Gang den Berg angehen. Das eigentlich geplante Etappenziel Leikong durchfuhr ich auf der Abfahrt ins Tal und war glücklich nicht abbremsen zu müssen. Die Kirche muss ich mit knapp 60km/h passiert haben. Danach war das Terrain wellig aber angenehm zu fahren und so erreichte ich auch die 2. Fähre sehr gut. Bis hierhin waren es 90km und es war gerade einmal 15.30h.

Wie weit komme ich?

Wolfgang hatte mich in einer SMS gefragt, ob ich eine Unterkunft in Ålesund benötige. Ich hatte ihn auch schon geantwortet und meinte wenn er eine wüsste wäre ich sehr dankbar. Da ich aber erst morgen ankommen wollte fagte ich mich, wie weit ich noch fahren sollte. Ich radelte weiter und weiter und merkte, dass ich schon fast ganz in Ålesund bin. Ich hatte mir schön viel Zeit gelassen und es war trotzdem erst 18.30h. Ich fuhr dann nach Borglund zur dortigen Kirche und dem Sunmore Freilichtmuseum. Hierbei handelt es sich um ein Museum, in dem man viele alte Häuser ansehen kann und so einen Eindruck gewinnt, wie die Leute früher in der Gegend gelebt haben. Leider war das Museum nicht geöffnet und somit konnte ich mir nur die Häuser von außen ansehen. Bei der Kirche wurde ich dann fündig was einen Schlafplatz betrifft und fand einen offenen Geräteschuppen. Den Abend lies ich dann ruhig ausklingen und war erstaunt, wie schnell und gut ich die 115km heute verkraftet habe. Nach dem gestrigen Tage war dies ein versöhnlicher Abschluss.

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