Etappe 33

33

Trollkirka – Kristiansund (So. 4.4.2010)

Länge 66,7 km HM↑ HM↓
Verlauf:

Trollkirke (km 0) – Eide (km 11,3) – Visnes (km 16,5) – Gaustad (km 23,5) – Vevang (km 25,7) – Atlantikstraße (km 27,9) – Karvag (km 35,3) – Vebenstad (km 43,0) – Bruhagen (km 49,1) – Brasnes (km 53,4) – Kristiansund (km 57,1) – Kristiansund Byskogen (km 65,4)

Sehenswertes (S), Abstecher (A), U Pausen (U)

1 Trollkirke

2 Eide Kirche

3 Gaustad Kirche

4 Atlantikküstenstraße

5 Bremsnes Kirche

6 Kristiansund Kirche

7 Kristiansund Altstadt

8 Kristiansund Handelshuset

Kilometer

(km 0)

(km 11,3)

(km 23,9)

(km 31,1)

(km 54,5)

(km 57)

(km 57,2)

(km 59,3)

(S) (A) (U)

(S)

(S)

(S)

(S)

(S)

(S)

(S + U 0,5h)

(S)

Anmerkung:

  1. Die Trollkirka wird vor dem Start zu Fuß erkundet (ca. 4Std.)
  2. Die Fähre fährt um 20.30h, 21,45h oder am nächsten morgen.
Links:

www.visitnorway.com/de

www.visitkristiansund.com

www.atlanterhavsveien.no/

Zeitungen, Fernsehen:
Kosten:

Pauschale

Maut Atlantikstraße

Essen Smia

Normal

5€

4€

25€

Low

(2,50€)

(4€)

(x)

Rich

(10€)

(4€)

(25€)

Übernachtung:

Zelt bei der Fähre

Karte + Bücher:

Kümmerly + Frey, Central Norwegen (Blatt3), 1:335 000, 2007, ISBN 978-3-259-01033-4

Zeitbedarf:

Fahrt (6h) – U Pausen (0,5h) – Fotos (1h) – Pausen (0,5h) – Sehenswürdigkeiten (2h) (2h) (2h) – Reserve (0,5h) – Sonstiges (0,5h) (0h) (0,5h)

Gesamtzeit:

11h (10,5h) (11h)

Abfahrt: 12.00h Land: Norwegen
Wetterdaten:
Zeitbedarf real:
Kosten real:
Sonstiges:
Sonnenaufgang:
6.40h
Sonnenuntergang:
20.16h

Ich bin heute gegen 6h aufgestanden und wollte eigentlich mit den beiden los. Ein Blick aus dem Fenster zeigte mir aber schnell, dass es regnete bzw. war es Schneeregen. So wartete ich noch bis 7.30h bevor es weiter ging. Die beiden zeigten mir, wie ich die Garage zumachen konnte und somit verabschiedeten wir uns. Ich war optimistisch und als es aufhörte zu regnen bin ich gleich los. Es sollte den Tag über auch nur kleinere Graupelschauer geben und ab 17h war es dann richtig schön.
Die Fahrt nach Molde
Direkt hinter Vatne hatte ich zwei Möglicheiten. Entweder auf der Straße 661an der Küste entlang nach Fiksdal oder über einen kleinen Pass nach Fiksdal. Ich entschied mich für den Pass denn die andere Strecke wäre 14km länger gewesen. Diese Entscheidung war gut. Einen Großteil der Strecke konnte ich fahren und der Schnee lag nur am Rande der Straße. Danach ging es auf welligen Terrain weiter nach Molde bzw zur Fähre die mich nach Molde bringen sollte.
In Molde hielt ich mich auch nicht lange auf und fuhr schnell weiter. Mittlerweile war ich soweit, dass ich den Aufstieg zur Trollkirche, der ja erst für morgen geplant war, schon heute machen wollte. Ich hatte gestern schon gelesen, dass das Wetter ab morgen schlechter werden soll. Bevor ich zur Trollkirche kommen sollte, stand aber noch ein Tunnel auf dem Programm.
Der gesperrte Tunnel
Ich hatte schon Panik, dass ich bei diesem Tunnel wieder so etwas derbes erlebe wie beim letzten mal. Diesmal wusste ich aber, dass der Tunnel für mich gesperrt war und leut meiner Planung dürfte der Weg drum herum nicht zu steil sein. Das schöne war, dass der Tunnel aufgrund von Bauabeiten bis Juli auch für die Autos gesperrt ist. Somit mussten alle um den Tunnel herum fahren. Der Weg war dann auch wirklich sehr ruhig und nicht zu steil zu fahren.
Die Trollkirche
Bei der Trollkirche handelt es sich um ein Höhlensystem welches man ekunden kann. In einer der Höhlen befindet sich sogar ein Wasserfall. Ich freute mich schon sehr auf den Aufstieg zur Trollkirche. Vom Parkplatz aus sind es knappe 4km bis zur Trollkirche. Schon am Anfang merkte ich, dass es ein hartes Stück Arbeit werden würde. Alles war voller Schnee und ich sank teilweise bis zu den Knien ein. So kämpfte ich mich dann knappe 2km vor. Dort war dann leider nicht mehr zu erkennen wo es weiter ging. Ich testete einige Möglichkeiten aber leider fand ich den Weg nicht. Meine Füße waren eh schon klitschnass, da der Schnee oben in die Stiefel reingerutscht war. So brach ich das Vorhaben leider ab und war nach knapp einer Stunde wieder bei meinem Fahrrad. Ich hatte mich zwar sehr auf die Trollkirche gefreut aber ich wollte mich daran auch nicht aufreiben. Es war erst 15.15h und ich entschied mich weiter zu fahren und die Atlantikstraße auch heute noch zu machen.
Die Atlantikstraße
Bei der Atlantikstraße handelt es sich um eine knapp über 8km lange Brücke die mehrere kleine Inseln miteinander verbindet. Genaut wurde sie in den Jahren 1983 bis 1989. Sie ersetzte eine Fährverbindung, die die ganzen kleinen Inseln ansteuerte. Erste Pläne diese Inseln zu verbinden gab es schon Anfang des 20. Jahrhunderts. Damals war die Trasse aber als Bahnstrecke geplant. Inden 70er Jahren begannen dann die Planungen für die Straße.
Ich erreichte die Atlantikstraße bei strahlendem Sonnenschein und fand den Verlauf der Straße toll. Ich war froh,dass nicht zuviel Wind herrschte und lies mir richtig schön viel Zeit für die Fahrt. An einigen Brücken standen auch Warnschilder, die vor Anglern auf der Brücke warnten. Es standen auch viele Angler auf der Brücke und sie meinten auf meine Frage hin, dass man dort sehr gut Angeln kann und man sehr viel Fisch fängt. Im Jahre 2005 wurde die Atlantikstraße zum norwegischen Bauwerk des Jahrhunderts gewählt. Auch der schönste Abschnitt endet einmal und ich fuhr noch einige Kilometer weiter und fand dann einen alten Schuppen, wo ich nun die Nacht verbringe.

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