Etappe 37

37

Storlien – Äsen (Fr. 9.4.2010)

Länge 98,9 km HM↑ HM↓
Verlauf:

Storuvallen STF Hütte (km 0) – Grenze N/S (km 8,2) – Nygard (km 28,0) – Flora (km 50,4) – Hegra (km 64,5) – Stjordal (km 74,5) – Stjordalhalse (km 77,0) – Skatval Kirche (km 81,2) – Äsen (km 98,9)

Sehenswertes (S), Abstecher (A), U Pausen (U)

1 Skatval Kirche

2 Äsen Kirche

Kilometer

(km 81,2)

(km 98,9)

(S) (A) (U)

(S)

(S)

Anmerkung:
Links:

www.visitnorway.com/de

www.reuber-norwegen.de

www.visitsweden.com

www.stfstorvallen.se

Zeitungen, Fernsehen:
Kosten:

Pauschale

Essen Imbiss

Normal

5€

10€

Low

(2,50€)

(x)

Rich

(10€)

(15€)

Übernachtung:

Zelt bei Äsen

Karte + Bücher:

Kümmerly + Frey, Central Norwegen (Blatt3), 1:335 000, 2007, ISBN 978-3-259-01033-4

Zeitbedarf:

Fahrt (8,5h) – U Pausen (0h) – Fotos (0,5h) – Pausen (1,5h) – Sehenswürdigkeiten (0,5h) (0,5h) (0,5h) – Reserve (0,5h) – Sonstiges (0,5h) (0h) (0,5h)

Gesamtzeit:

12h (11,5h) (12h)

Abfahrt: 8.00h Land: Norwegen / Schweden
Wetterdaten:
Zeitbedarf real:
Kosten real:
Sonstiges:
Sonnenaufgang:
6.17h
Sonnenuntergang:
20.24h

Nach einigen Ruhetagen in Tronheim ging es heute weiter. Als ich meine Taschen raus getragen habe fing es wieder an zu schneien. Es ist faszinierend wie schnell sich hier das Wetter ändern kann. Ich bin ja einiges aus Hamburg gewohnt aber hier geht das noch schneller und noch extremer. Eigentlich wollte ich gegen 8h los. Ich lies mir allerdings mehr Zeit und wartete ab. Gegen 9h wurde der Schneefall weniger und ich startete.

E6

Heute muss ich einige Sätze über die E6 verlieren. Diese Europastraße ist die Hauptverkehrsader für die Nord-Süd Verbindung in Norwegen. Ich habe sie das erste mal in Schweden berührt und musste heute einige Kilometer auf ihr fahren. Hier in der Gegend um Trondheim ist sie noch sehr stark befahren und ich war froh, dass es meist einen Radweg gab. Vor allem die großen LKW´s machten das Fahren ein wenig schwierig. Auf der E6 sah ich dann auch das erste Schild welches die Entfernung nach Narvik anzeigte. 821km. Da ich allerdings ein wenig anders fahre, dürften es für mich ein paar Kilometer mehr sein. So wie ich die Strecke jetzt geplant habe über die Lofoten, berühre ich die E6 erst kurz vor Narvik wieder. Danach werde ich ihr dann allerdings folgen.

Hell

Nachdem ich das Orktal durchschritten habe, folgte gleich die nächste Herrausforderung, die Niederhöllen. Bei dem Ort Hell handelt es sich um einen sehr kleinen Ort. Das Ortsschild allerdings gehört zu den meist fotografiertesten in Norwegen. Auch ich habe hier einige Fotos gemacht. Damit habe ich den Beweis, dass die Raben und ich durch die Hölle gegangen sind. Besonders interessant in diesem Zusammenhang ist der kleine Bahnhof des Ortes. Dort steht am Bahnhofsgebäude: „Hell – Gods Expedition“.

Es geht weiter

Ich wusste, dass ich der E6 noch bis morgen folgen werde. Erst wenn die Küstenstraße abzweigt, habe ich den ersten Abshcnitt auf der E6 geschafft. Mein Knie tut mir im übrigen nicht mehr weh und ich hoffe dies bleibt auch so. Alles in allem rollte es heute sehr gut und nur kleinere Anstiege gibt es zu vermelden. Weiterhin war es gut, dass es einen lokalen Radweg bis nach Steinkjaer gibt. Diesen nehme ich, denn er umgeht viele Teile der E6. Der Weg ist zwar ein wenig länger als der direkte Weg auf der E6 aber dafür ruhiger und schöner. Das Wetter hatte sich mittlerweile zum besten verändert und die Sonne schien. Da es noch sehr früh war, freute ich mich schon auf einen schönen Abend. Die 100km machte ich an einen großen See voll und danach begann ich Ausschau nach einen guten Schlafplatz zu halten. Wie der Zufall es so wollte wurde ich dann auch fündig. Eie alte Hütte, die schon am verfallen ist stand direkt am See. Ich konnte es nicht fassen und bezog sofort mein Quartier dort. Es war erst 18h und ich setzte mich bis 21h auf die Veranda und genoss die Sonne. Dies war der bisher beste Übernachtungsplatz.

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