Etappe 4

Schleswig – Rise (Fr. 19.3.2010)

Länge 81 km HM↑ HM↓
Verlauf:

Rendsburg (km 0) – Fockbeck (km 5,1) – ABZ Sorgwohld (km 12,8) – Ochsenhörner bei Feldscheide (km 20,5) -Kropp Kirche (km 27,7) – Kl. Rheide (km 34,9) – Kograben (km 37,7) – Rothenkrug (km 40,5) – Museum am Dannewerk (km 40,6) – Hüsby (km 43,6) – Shuby Kirche (km 47) – Lürschau (km 50) – Idstedter Räuberhöhle (km 52,2) – ABZ Idstedt (km 55,9) – Stolkerfeld (km 60,1) – ABZ Poppostein (km 63,4) -Poppholz (km 66) – Stenderup (km 69,6) – Sieverstedt Kirche (km 70,4) – Süderschmeddeby (km 73,9) – Oeversee Kirche (km 80,1) – Sankelmark (km 83,4) – (w) Harrislee – Padborg (km 105,9) – Froslev Plantage (km 108,7)

Sehenswertes (S), Abstecher (A), U Pausen (U)

1 Sorgwohlder Binnendünen

2 Kropp Kirche

3 Kograben

3a Dannewerk Museum

4 Shuby Kirche

5 Idstedter Räuberhöhle

6 Idstedt Halle + Kirche

7 Poppostein

8 Sieverstedt Kirche

8a Dorfmuseum Süderschmedeby

9 Oeversee Kirche

Kilometer

(km 12,8)

(km 27,7)

(km 37,7)

(km 40,7)

(km 47)

(km 52,2)

(km 55,9)

(km 63,4)

(km 70,4)

(km 73,7)

(km 80,1)

(S) (A) (U)

(S + A ↔ 7,1km)

(S)

(S)

(S)

(S)

(S)

(S + A ↔ 1,8km)

(S + A ↔ 1,7km)

(S)

(S)

(S)

Anmerkung:

  1. In Oeversee wird Depot Nr.1 angelegt.
  2. Am Rande des Weges sind des öfter Hügelgräber zu finden, diese sind oben bis auf wenige Ausnahmen nicht aufgeführt. Desweiteren gibt es öfter am Wegesrand sogenannte Ochsenhörner zu sehen, die den Weg schmücken sollen.
Links:

www.rendsburg.de

www.idstedt-dasdorf.de

www.dannewerk.de

www.megalithic.co.uk

www.sieverstedt.de/die-gemeinde/ortsteil-stenderup/der-poppostein.html

www.oeversee.de/die-gemeinde/sehenswuerdigkeiten/st-georg-kirche-oeversee.html

Zeitungen, Fernsehen:

Flensburger Nachrichten

Kosten:

Pauschale

Idstedter Räuberhöhle

Dannewerk Museum

Historischer Krug

Normal

5€

1,50€

(x)

(x)

Low

(2,50€)

(x)

(x)

(x)

Rich

(10€)

(1,50€)

(2,50€)

(25€)

Übernachtung:

Primitiver Zeltplatz in der Froslev Plantage

Karte + Bücher:

Bikeline Heerweg, Ochsenweg ISBN 3-85000-182-2

Wander- und Freizeitkarte Blatt 6 Rendsburg Neumünster ISBN 3-89130-286-x

Wander- und Freizeitkarte Blatt 5 Schleswig Eckernförde ISBN 3-89130-285-1

Wander- und Freizeitkarte Blatt 4 Flensburg Kappeln ISBN 3-89130-284-3

Zeitbedarf:

Fahrt (7,5h)  – Fotos (0,5h) – Pausen (0,5h) – Sehenswürdigkeiten (2,5h) (2h) (3,5h) – Reserve (0,5h) –

Sonstiges (0,5h)

Gesamtzeit:

11,5h (11h) (13h)

Abfahrt: 7.00h Land: Deutschland / Dänemark
Wetterdaten: regnerisch 9°

Zeitbedarf real:8 Std.

Kosten real: 5,32€
Sonstiges:
Sonnenaufgang:
7.09h
Sonnenuntergang:
17.57h

Der erste richtige Regentag. Zum Glück ließ der regen im Verlaufe des Tages nach und es wurde noch ein wenig angenehmer. Ich startete pünktlich gegen 8.15h an der Jugendherberge in Schleswig und ärgerte mich über das Wetter. Ich kam aber gut voran und merkte, dass sich mein Hintern langsam an die Belastung des sitzens gewöhnt.

Die Strecke verlief zwar ein wenig wellig aber meist flach bis zur Grenze. Viele der interessanten Orte werde ich noch auf der Wanderung sehen und habe aufgrund des Wetters weniger Fotos gemacht.

Kurz hinter der Grenze kam ich dann in das Froslev Lager. Dieses alte Außenlager aus dem 2. Weltkrieg wurde kaum zerstört und steht nun der öffentlichkeit zum Besuch offen. Auf dem Gelände gibt es ein Museum und ein Camp von amnesty International. Am meisten bedrücken mich an solchen Orten immer die alten Lampen. Diese ganzen Ereignisse liegen nun schon knapp 65-70 Jahre zurück aber die Erinnerung ist bei mir immer schnell wieder da.

Von dort ging es weiter auf dem Heerweg zur Geilobro, einer alten Brücke aus dem 18. Jahrhundert. Ist schon faszinierend wie diese Brücken früher gebaut wurden.

Allgemein kamen mir nur sehr wenige Menschen entgegen und auch in den Orten waren nicht viele zu sehen. Dies lag bestimmt mit am Wetter aber es fiel gleich auf wie karger die Landschaft hinter der Grenze bewohnt ist.

Der erste kleinere Ort nach Padborg war Klkiplev, hier nutzte ich einen Vorteil aller Kirchen in Dänemark und auch des Restes Skandinaviens. Auf dem Gelände der Kirchen sind meist auch Friedhöfe. Bei diesen gibt es immer ein Toilettenhaus. Man kann sich dort waschen und die Trinkvorräte auffüllen. Mit etwas Glück gibt es auch eine Steckdose um die Akkus zu laden.

Kurz hinter Kliplev kam dann eine sehr lange Passage Schotterstrecke. Vor zwei Jahren traf ich genau auf dieser Strecke zwei Radfahrer und die meinten es sei schwer zu fahren. Das war damals im April bei sehr guten Wetter. Heute war es regnerisch und aufgrund des Winters noch nicht alles Schneeplatten abgetaut. Es war schwer zu fahren und da die ganze Strecke sehr offen ist spürte ich auch den Wind dazu.

Eine weitere Brücke, die Poulsbro, wurde überfahren und dann ging es weiter bis Rise. Ich wusste, dass man auf dem Gelände hinter dem Gemeindehaus zelten durfte und suchte mir diesen Ort für die Nacht aus. Auch hier gab es ein Toilettenhäuschen und somit konnte ich mit fließenden Wasser rechnen.

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