Etappe 42

42

Horn – Lavong (Mi. 14.4.2010)

Länge 89,6 km HM↑ HM↓
Verlauf:

Horn (km 0) – Hoyholm (km 7,1) – Forvik (km 15,4) – Vevelstad (km 17,0) – Tjotta (km 17,1) – Offersoya (km 25,3) – Sovik (km 41,8) – Sandnessjön (km 55,1) – Helgelandsbrücken (km 61,4) – Leirfjord (km 73) – Lavong (km 89,6)

Sehenswertes (S), Abstecher (A), U Pausen (U)

1 Vevelstad Kirche

2 Tjotta Kirche

3 Sandnessjön Kirche

4 Leirfjord Kirche

Kilometer

(km 16,3)

(km 17,7)

(km 55,2)

(km 72,7)

(S) (A) (U)

(S)

(S)

(S)

(S)

Anmerkung:

  1. Die Fähre von Horn fährt morgens um 7.10h und 8.50h, daher besser am Vorabend nehmen.                                      Fähre 1 nach Tjotta fährt um 8.15h, 10.45h
  2. Fähre 2 Lavong fährt um 19.15h und 21.20h
Links:

www.visitnorway.com/de

www.reuber-norwegen.de

Zeitungen, Fernsehen:
Kosten:

Pauschale

Fähre Tjotta

Fähre Lavong

Essen

Normal

5€

10€

7€

10€

Low

(2,50€)

(10€)

(7€)

(x)

Rich

(10€)

(10€)

(7€)

(15€)

Übernachtung:

Im Zelt bei Lavong

Karte + Bücher:

Kümmerly + Frey, Mittel Norwegen (Blatt4), 1:335 000, 2007, ISBN 978-3-259-01034-1

Zeitbedarf:

Fahrt (7,5h) – U Pausen (0h) – Fotos (1h) – Pausen (1,5h) – Sehenswürdigkeiten (1h) (1h) (1h) – Reserve (0,5h) – Sonstiges (2h) (1,5h) (2h)

Gesamtzeit:

10,5h (10,5h) (10,5h)

Abfahrt: 9.00h Land: Norwegen
Wetterdaten:
Zeitbedarf real:
Kosten real:
Sonstiges:
Sonnenaufgang:
5.27h
Sonnenuntergang:
20.38h

Auch heute zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite. Da ich gestern 125km geradelt war, blieben für den heutigen Tag nur knappe 60km übrig. Ich startete wie immer gegen 8h und freute mich auf einen kurzen Tag.

Die 7 Schwestern

Die ersten 40km des Tages benötigte ich um die sieben Schwestern zu umfahren. Dabei gaben die Berge mit guten Schutz vor dem Wind und ich kam gut vorran. Es war ziemlich beeindruckend für mich im Schatten dieser Schwestern zu radeln. Nach knappen 30km erreichte ich Sandnessjön, der erste größere Ort seit knapp 2 Tagen. Ich holte noch einmal etwas Geld, denn auch der Abstand zwischen den Geldautomaten (heißen hier Minibank) wird immer größer. Nach einer halben Stunde Pause ging es weiter auf der Rv17. Sie führte über eine schöne Brücke.

Die Österreicher II

Kurz nach der Brücke überholte mich mal wieder das österreichische Ehepaar. An der Fähre die mich zum Ziel des heutigen Tages bringen sollte traf ich sie dann erneut wieder. Die beiden meinten schon ich bin mit dem Rad schneller als sie. Dies liegt aber nur daran, dass sie sehr oft anhalten um zu angeln. Ich bin mal gespannt wie oft ich die noch sehen werde.

Nesna Vandrerhjem

In Nesna angekommen radelte ich dann zum Vandrerhjem, dies gestaltete sich schwerer als gedacht. Dies lag daran, dass das Vandrerhjem an eine Studentenwohnanlage angegliedert ist. Im endeffekt ist das Wohnheim auch die Herberge und die Rezeption in der Hochschule. Erstmal war ich überrascht, warum hier überhaupt eine Hochschule ist. Dann war ich erstaunt wieviele Personen hier wohnen. Es gibt viele ausländische Studenten und ich werde mal sehen ob ich heute abend nicht noch einige Informationen in Erfahrung bringen kann. Nachdem ich endlich einen Schlüssel hatte war ich sehr positiv überrascht. Es gibt hier nur Einzelzimmer und die sind sehr gut ausgestattet und ziemlich groß. Wenn ich da an die Hamburger Studentenheime denke ist es der reinste Luxus. Nach einer ausgiebigen Dusche und einen kleinen Spaziergang schreibe ich nun meine Berichte und freue mich auf einen ruhigen abend.

Die Norweger und die Krankheiten

Als ich bei Wolfgang, dem Arzt der hier arbeitet, geschlafen habe, haben wir uns auch über das norwegische Gesundheitswesen unterhalten. Die Norweger rennen sehr wenig zu den Hausärzten. Dies liegt daran, dass sie sehr lange auf einen Termin warten müssen. Ich fragte wie das denn geht, wenn man mal krank ist und eine Krankmeldung braucht. Die Antwort war sehr klar, man benötigt hier keine Krankmeldung. Zumindest nicht für die ersten 16 Tage in einem Jahr. Wenn man mal krank ist ruft man an und sagt es. Bis zu 16 Tage kann man dies tun und erst danach benötigt man Krankmeldungen. Nach Wolfgangs Aussage wird daher hier auch gerne mal krank gefeiert.

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