Etappe 46

46

Haugland – Mevik (Mo. 19.4.2010)

Länge 95,1 km HM↑ HM↓
Verlauf:

Haugland (km 0) – Braland (km 3,1) – Oresvika (km 12,3) – Kilboghavn (km 16,2) – Jektvik (km 16,3) – Straumsvika (km 22,6) – Breivik (km 35,4) – ABZ Tjong (km 39,8) – Akskardet (km 46,0) – Halsa Fähre (km 46,1) – Halsa Kirche (km 49,0) – Bjärvangen (km 57,7) – Kjelddal (km 62,3) – Vassdalsvik Fähre (km 76,2) – Ornes (km 76,3) –  Reipa (km 82,8) – Mevik (km 95,1)

Sehenswertes (S), Abstecher (A), U Pausen (U)

1 Tjong Kirche

2 Halsa Kirche

3 Osa Kirche

4 Reipa Kirche

5 Mevik Kirche

Kilometer

(km 40,7)

(km 46,1)

(km 69,4)

(km 83,1)

(km 95,1)

(S) (A) (U)

(S + A ↔ 2,4 km)

(S)

(S)

(S)

(S)

Anmerkung:

  1. Fähre Kilboghavn fährt um 8.30h, 11.50h
  2. Fähre Akskardet fährt um 13.15h, 14.15h
  3. Fähre Vassdalsvik fährt um 18.25h
Links:

www.visitnorway.com/de

www.reuber-norwegen.de

www.ruteinfo.hurtigruten.com

www.meloyinfo.no

www.rv17.no

Zeitungen, Fernsehen:
Kosten:

Pauschale

Fähre Kilboghavn

Fähre Akskardet

Fähre Vassdalsvik

Essen

Normal

5€

10€

5€

7,50€

15€

Low

(2,50€)

(10€)

(5€)

(7,50€)

(10€)

Rich

(10€)

(10€)

(5€)

(7,50€)

(15€)

Übernachtung:

Im Zelt in Mevik

Karte + Bücher:

Kümmerly + Frey, Mittel Norwegen (Blatt4), 1:335 000, 2007, ISBN 978-3-259-01034-1

Zeitbedarf:

Fahrt (8h) – U Pausen (0h) – Fotos (0,5h) – Pausen (1h) – Sehenswürdigkeiten (1,5h) (1,5h) (1,5h) – Reserve (0,5h) – Sonstiges (2,5h) (2,5h) (2,5h)

Gesamtzeit:

14h (14h) (14h)

Abfahrt: 7.15h Land: Norwegen
Wetterdaten:
Zeitbedarf real:
Kosten real:
Sonstiges:
Sonnenaufgang:
5.06h
Sonnenuntergang:
20.57h

Ich habe mir vorgenommen am Donnerstag in Narvik zu sein. Bei einer Strecke von knapp 530km und 5 Tagen Zeit sollte dies kein Problem sein. Das Problem ist allerdings, dass auf dem Weg dorthin zwei Fähren zu benutzen sind, die nur einmal am Tag fahren. So habe ich mir ausgerechnet am Montagabend in Bodö zu sein. Ich startete gegem 8h und wollte heute 150km schaffen. Nach 10km allerdings kam schon der erste Pass und ich fragte mich, warum diese Straße Küstenstraße heißt. Danach war das Terrain dann wieder flacher. Heute hatte ich mehrere lange Tunnel zu befahren und ich war froh, dass Sonntag war. Der Verkehr hielt sich in Grenzen und so kam ich sehr gut vorran.

Wartezeiten

Die erste Fähre des Tages fuhr um 16h. Da dies auch die einzige Fähre auf dieser Strecke am Sonntag ist, musste ich sie bekommen. Bis zur Fähre waren es 92km und ich kam mehr als pünktlich um 14.30h dort an. Die Abfahrtszeit der Fähre war dann sogar erst um 16.40h und bei strahlenden Wetter unterhielt ich mich mit zwei Motorradfahrern. Sie nutzten eine Woche nach einer Konferenz um ein wenig durch Norwegen zu fahren. Als die Fähre dann kam war ich schon gespannt denn mit der Fähre ging es über den Polarkreis.

Der Polarkreis

Natürlich wäre ich lieber auf einer Straße über den Polarkreis gefahren aber dies ging nunmal nicht. Ich sah schon weitem einen Globus am Ufer stehen, der den Polarkreis markiert. Soweit nördlich war ich schon lange nicht mehr. Ich machte die obligatorischen Fotos des Polarkreisglobusses. Dies war ein weiterer Punkt auf meiner Liste von wichtige Punkten auf dem Weg zum Nordkap. Die Tage hier oben sind auch schon sehr lang. Die Sonne verschwindet nur noch für knapp 5Stunden. Der Polarkreis liegt auf 66°33´nördlicher Breite und von hier aus sind es nun noch knappe 5 Breitengrade zum Nordkap.

Keine Läden

Auch die Versorgung wird immer gröber hier oben. Heute war es mir egal, da Sonntag war und ich alles was ich benötigte besorgt hatte. Auf der ganzen Strecke von über 150km waren heute weder Läden noch Tankstellen. In sofern ist es dann doch gut wenn ich die E6 erreiche. Dort wird es in regelmäßigen Abständen immer Tankstellen geben und auch Läden sind auf dieser Hauptverkehrsader zu erwarten.

Die Nacht

Auch die nächste Fähre fuhr erst 1,5Std. Nach meiner Ankunft. Diese Zeit nutzte ich um mir Nudeln zu kochen und mich ein wenig auszuruhen. Die Fähre fuhr um 21h und ich wusste, dass es dann noch 31km zur nächsten Fähre sind. Diese wollte ich gerne erreichen um morgen die erste Fähre zu nehmen. So kam es, dass ich bis 23.30h geradelt bin und dann am Fähranleger im Toilettenhäuschen geschlafen habe. Der bisher längste Tag geht zu Ende. Durch die Helligkeit machte es mir aber nicht soviel aus, solange zu fahren.

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