Etappe 47

47

Mevik – Loding (Di. 20.4.2010)

Länge 83,3 km HM↑ HM↓
Verlauf:

Mervik (km 0) – Storvika (km 3,5) – Sorfjord Kapelle (km 11,5) – Oppsal (km 12,3) – Kreuzung 17/838 (km 17,0) – Sandsfjord (km 23,5) – Kjopstad (km 37,5) – Fjell (km 59,0) – Kreuzung 17/812 (km 68,4) – Saltstrauen (km 71,2) – Loding (km 83,3)

Sehenswertes (S), Abstecher (A), U Pausen (U)

1 Saltstraumen Gezeitenstrom

2 Saltstraumen Kirche

3 Loding Kirche

Kilometer

(km 71,0)

(km 71,2)

(km 83,3)

(S) (A) (U)

(S)

(S)

(S)

Anmerkung:

1. Der Saltstraumen Gezeitenstromen hat einen Tidenhub von 14m. Einer der größten der Erde.

Links:

www.visitnorway.com/de

www.reuber-norwegen.de

www.meloyinfo.no

www.rv17.no

Zeitungen, Fernsehen:
Kosten:

Pauschale

Normal

5€

Low

(2,50€)

Rich

(10€)

Übernachtung:

Im Zelt in Loding

Karte + Bücher:

Kümmerly + Frey, Mittel Norwegen (Blatt4), 1:335 000, 2007, ISBN 978-3-259-01034-1

Zeitbedarf:

Fahrt (7h) – U Pausen (0h) – Fotos (1h) – Pausen (1,5h) – Sehenswürdigkeiten (1h) (1h) (1h) – Reserve (0,5h) – Sonstiges (0h)

Gesamtzeit:

11h (11h) (11h)

Abfahrt: 8.00h Land: Norwegen
Wetterdaten:
Zeitbedarf real:
Kosten real:
Sonstiges:
Sonnenaufgang:
5.02h
Sonnenuntergang:
21.00h

Heute standen auch nochmal 120km auf dem Programm. Zum Glück war heute nur eine Fähre zu nehmen und da ich an dieser übernachtet hatte, stellte dies kein Problem dar. Los ging es um 10h in Örnes.

Der leidige Wind

Schonm kurz nach dem Start stellte ich fest, dass es ein schwerer Tag werden wird. Der Wind kam leider immer von vorne und ich war froh wenn mal ein Berg dazwischen war. Teilweise musste ich schieben, da es selbst in der Ebene zu hart war. So stellte ich mich auf einen langen Tag ein. Die Fähre nach Moskenes fährt eh erst um 1.30h und bis dahin sollte ich dann auch in Bodö sein.

Der gesperrte Weg

Ich weiß nicht ob es Zufall war oder einfach nur Glück. Nach knapp 36km war die Straße gesperrt. Man sagte mir, dass in drei Tunneln Wartungsarbeiten annliegen und die Rv17 auf einer Länge von 40km gesperrt sei. Der Verkehr wurd über mehrere Fähren umgeleitet. Leider oder zum Glück endete die Umleitung an einer Stelle, an der ich zur Zeit nicht mit dem Rad fahren darf. So fragte ich mich durch und hatte das Glück eine Fähre nach Bodö zu finden. So verkürzte sich mein Weg heute um die Hälfte und ich kam nach knapp 60km am Fähranleger an. Es war erst 14.30h und ich genoss den ruhigen Nachmittag.

Saltstraumen

Der einzige Wehrmutstropfen war in diesem Zusammenhang, dass ich nicht am Saltstraumen vorbei kam. Dabei handelt es sich um eine Enge die dafürsorgt, dass hier der größte Gezeitenstrom der Welt auftritt. Der Tidenhub beträgt an dieser Stelle 15m. Die Enge hat eine Länge von 3km und eine Breite von 150m. Alle 6 Stunden werden hier knappe 400 Millionen Kubikmeter Wasser mit einer Geschwindigkeit von bis zu 37km/h hindurch gepresst. Dadurch entstehen oftmals starke Strudel und unter Anglern ist dieses Gebiet sehr beliebt. Der größte geangelte Köhler der Welt wurde an dieser Stelle aus dem Wasser gezogen, er wog immerhin 22,7kg.

Bodö

In Bodö angekommen setzte ich mich sogleich in den Warteraum der Fähre. Die Stadt selber machte keinen schönen Eindruck auf mich. Dafür war die Fährfahrt hierhin sehr schön. Die Fähre hielt bei vielen Inseln an auf denen Häuser stehen und Menschen wohnen. Dort gibt es keine Straßen bzw Autos. Es war beeindruckend dies mal mit eigenen Augen zu sehen. Selbst an den abgelegensten Orten gibt es immer noch Menschen. Die Versorgung erfolgt meist über die Schiffe. So waren an Bord mehrere Lebensmittelpakete für einzelne Personen. Diese holen die Pakete dann am Hafen ab und bekommen so ihre Lebensmittel. Nun sitze ich in der Wartehalle und warte das es 1.30h wird. Dann hoffe ich auf der fähre 4 Stunden schlafen zu können.

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