Etappe 48

48

Loding – Sultijelma (Mi. 21.4.2010)

Länge 84,5 km HM↑ HM↓
Verlauf:

Loding (km 0) – Vägen (km 4,5) – Kistrand (km 18,2) – Strommsnes (km 25,2) – Fauske (km 42,7) – Bursimarka (km 76,5) – Sultijelma (km 84,5)

Sehenswertes (S), Abstecher (A), U Pausen (U)

1 Stromsnes Kirche

2 Fauske Kirche

3 Fauske Hafen

4 Sultijelma Kirche 2

Kilometer

(km 25,2)

(km 42,7)

(km 42,9)

(km 84,5)

(S) (A) (U)

(S)

(S)

(S)

(S)

Anmerkung:

1. Depot anlegen..

Links:

www.visitnorway.com/de

www.reuber-norwegen.de

Zeitungen, Fernsehen:
Kosten:

Pauschale

Essen Fauske

Normal

5€

(x)

Low

(2,50€)

(x)

Rich

(10€)

(20€)

Übernachtung:

Im Zelt in Sultijelma

Karte + Bücher:

Kümmerly + Frey, Mittel Norwegen (Blatt4), 1:335 000, 2007, ISBN 978-3-259-01034-1

Zeitbedarf:

Fahrt (7h) – U Pausen (0h) – Fotos (0,5h) – Pausen (1,5h) – Sehenswürdigkeiten (1h) (1h) (1h) – Reserve (0,5h) – Sonstiges (0h) (0h) (0,5h)

Gesamtzeit:

10,5h (10,5h) (11h)

Abfahrt: 8.30h Land: Norwegen
Wetterdaten:
Zeitbedarf real:
Kosten real:
Sonstiges:
Sonnenaufgang:
4.58h
Sonnenuntergang:
21.04h

Heute standen die Lofoten auf dem Programm und ich kann schon zu Beginn sagen, dass es wunderbar war diesen Weg zu nehmen aber lasst mich am Anfang beginnen.

Die Fähre

Ich wartete bis um 1h auf die Fähre. Eigentlich wollte ich die Zeit über schlafen, dies stellte sich aber als auswegslos dar. Ständig kamen Personen und da die Türen so laut waren, erwachte ich immer wieder. Dann traf ich Pol. Pol arbeitete die letzten 10 Jahre auf den Lofoten als Fischer. Er meinte er hat dabei sehr viel Geld verdient aber der Job macht einen auf Dauer kaputt. Er wartete auf das Hurtigrutenschiff. Dieses kommt immer um 15h und er hat das heutige um 15 Minuten verpasst. Diesen Sommer will er in Honningsvag beim Nordkap arbeiten und so tauschten wir die Handynummern aus und sobald ich da oben bin, werde ich mich bei ihm melden und habe somit dort oben eine Anlaufstation. Da die Wartehalle nach der Fähre um 1h abgeschlossen wird machte Pol sich auf den Weg zum Krankenhaus, denn das Foyer dort ist die ganz Nacht geöffnet. Ich bestieg um 1h die Fähre und es war nur sehr wenig los. So konnte ich mir in Ruhe eine Bank suchen und mich auf dieser lang machen. Die 4 Stunden dauernde Überfahrt habe ich sehr gut geschlafen.

Die südlichen Lofoten

Ich verlies die Fähre um kurz nach 5h und startete sogleich denn ich wollte die Fähre in Solvaeg um 16h bekommen. Da dies die einzige Fähre an diesen Tag dort ist und es bis dorthin 130km sind. Der Himmel war sehr wolkenverhangen und es sah nach Regen aus. Am Anfang war es noch trocken und überall hin in der Luft ein pemetranter Fischgeruch. Die südlichen Orte stehen noch stark im Zeichen der Fischerei. Überall hängen die Kabeljaus an Gestellen zum trocknen. Es war schön anzusehen wie sich die kleinen Orte am Fuße der großen Berge anschmiegen. Nach einer knappen Stunde begann dann der Regen. Verbunden damit war ein sehr starker Gegenwind. Da sah ich meine Chancen die Fähre rechtzeitig zu erreichen schwinden. Die Straße E10 verbindet seit 2007 die Lofoten mit dem Festland. Dies nimmt in meinen Augen ein wenig das Flair. Ich fühlte dies mit jeden Kilometer den ich weiter nach Norden kam. Spätestens ab Leknes war dieses Flair vorbei. Die Gegend war weiterhin sehr prägnant. Ch denke aber auf meiner Wanderung noch schönere, kargere und schroffere Regionen zu sehen.

Leknes

Leknes ist einer der größeren Orte auf den Lofoten. Ich erreichte ihn gegen 10h. Da ich bis hierhin aufgrund des Windes und des Regens fast durchgehend gefahren bin und Leknes ungefähr die Hälfte der Strecke bis zur Fähre ist machte ich hier 30 Minuten Pause. Dieser Ort hat leider eher das Flair einer größeren Stadt. Nach Leknes wurde die Landschaft auch ruhiger. Die Straße schlängelte sich durch ein Tal in dem viel Landwirtschaft betrieben wird. Der Wind hatte nachgelassen und ich kam gut vorran. Die Strecke von Leknes nach Solvaeg war auch sehr schön aber solche Ausblicke hatte ich auf der Straße Rv17 auch. Ich erreichte die Fähre um kurz nach 15h und nutzte die Stunde um mich ein wenig zu unterhalten. Die Frau mir der ich redete bestätigte meine Vermutung und sie meinte um die Lofoten richtig zu erleben muss man entweder in den Süden oder die Nebenstrecken nehmen. Die Straße E10 ist schön meinte sie aber die richtigen Lofoten kann man nur abseits der Straße erleben. Dazu blieb mir leider nicht die Zeit.

Da ich wenig geschlafen habe die letzten beiden Tage und schon 130km auf dem Tacho hatte suchte ich mir kurz nach der Fähre einen geeigneten Ort zum übernachten und auch diesmal wurde ich fündig und fand eine alte Hütte. Nach Narvik sind es jetzt noch 130km und ich könnte es morgen erreichen. Die letzten Tage waren aber sehr anstrengend und ich lasse es mal ruhiger angehen. Morgen benutze ich die letzte Fähre für lange Zeit. Mal sehen ob ich mich morgen schon aus Narvik melde.

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