Etappe 49

49

Sultijelma – Sommerset (Do. 22.4.2010)

Länge 88,3 km HM↑ HM↓
Verlauf:

Sultijelma (km 0) – Bursimarka (km 7,8) – Fauske (km 41,2) – Straumen (km 55,9) – Sommerset (km 88,3)

Sehenswertes (S), Abstecher (A), U Pausen (U) Kilometer (S) (A) (U)
Anmerkung:
Links:

www.visitnorway.com/de

www.reuber-norwegen.de

Zeitungen, Fernsehen:
Kosten:

Pauschale

Essen Fauske

Normal

5€

(x)

Low

(2,50€)

(x)

Rich

(10€)

(20€)

Übernachtung:

Im Zelt in Sommerset

Karte + Bücher:

Kümmerly + Frey, Mittel Norwegen (Blatt4), 1:335 000, 2007, ISBN 978-3-259-01034-1

Zeitbedarf:

Fahrt (7,5h) – U Pausen (0h) – Fotos (0,5h) – Pausen (2h) – Sehenswürdigkeiten (0h) (0h) (0h) – Reserve (0,5h) – Sonstiges (0h) (0h) (0,5h)

Gesamtzeit:

10,5h (10,5h) (11h)

Abfahrt: 8.30h Land: Norwegen
Wetterdaten:
Zeitbedarf real:
Kosten real:
Sonstiges:
Sonnenaufgang:
4.56h
Sonnenuntergang:
21.06h

Der Tag erwartete mich mit einen strahlend blauen Himmel und ich hatte richtig Lust weiter zu fahren. Bis nach Narvik waren es von hier aus knappe 130km und ich dachte mir bei diesem Wetter mache ich das an einen Tag, wollte es aber einfach abwarten.

E6

Der erste Teil bis zur E6 führte durch welliges aber schönes Terrain. Viele Bauernhöfe lagen am Wegesrand und die knapp 35km bis zur E6 vergingen wie im Flug. Dann bog ich auf die E6 ein und werde dieser nun lange folgen. Der Verkehr hält sich hier oben in Grenzen und somit war es angenehm der E6 zu folgen. Den Blick lies ich oft schweifen denn der Asphalt war sehr gut und ich musste nicht meine gesammte Aufmerksamkeit auf die Straße lenken. Es waren so schöne Ausblicke und die mit Nadelbäumen bewachsenen Abhänge gingen in felsige Ufer über. Am Horizont waren immer wieder die Schneebedeckte Gipfel der Berge zu sehen. Ich kam anfangs gut vorran. Die E6 ist allerdings keine Küstenstraße und so schlängelte sie sich zwischen zwei Bergen hinauf. Auf einer Strecke von 6km ging es mit 7% Steigung hinauf und da war viel schieben angesagt. An dieser Stelle merkte ich schon, dass es schwer werden wird bis Narvik zu fahren.

Die letzte Fähre

Auch eine Europastraße wie die E6 wird durch eine Fähre unterbrochen. Für mich war es die letzte Fähre für lange Zeit und erst sobald ich wieder nach Dänemark fahre kommt die nächste Fähre. Als ich mit dem Rad zur Fähre hinab fuhr sah ich wie sie gerade ablegte. Dies machte mir nichts aus, denn da die Überfahrt nur 25Minuten dauert kommt sie ja bald wieder. Soweit die Theorie. Als ich um 11.50h am Fähranleger ankam sah ich mit etwas Verwunderung, dass die nächste Fähre erst um 14.10h wieder fahren soll. So kam es dann auch und damit war die Idee Narvik am heutigen Tage zu erreichen dahin. So saß ich mich in die Sonne und genoss den Tag.

Ballange

Nach der Fähre ging es den nächsten Anstieg hinauf. Diesmal waren es 3km bei 7%. Danach ging es wellig weiter und ich war glücklich als es hinab nach Ballange ging. Hier kaufte ich noch einige Lebensmittel ein und suchte mir dann einen schönen Schlafplatz. Ich hatte somit am nächsten Tag noch knappe 30km nach Narvik nach. So schlief ich auf dem Gelände einer nicht genutzten Hütte.

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