Etappe 119

119 Trygvebu – Lönstua (Fr. 9.7.2010)
Länge 5,1 km HM↑ HM↓
Referenzpunkte:

1.)    UTM sone 33: X-koordinat: 501143 Y-koordinat: 7399608

2.)     UTM sone 33: X-koordinat: 500980 Y-koordinat: 7397980

3.)     UTM sone 33: X-koordinat: 501905 Y-koordinat: 7396393

4.)     UTM sone 33: X-koordinat: 502203 Y-koordinat: 7395587

Sehenswertes (S), Abstecher (A), U Pausen (U) Kilometer (S) (A) (U)
Anmerkung:
Links: Zeitungen, Fernsehen:
Kosten:

Pauschale

Übernachtung

Normal

(x)

(x)

Low

(x)

(x)

Rich

(10€)

(21€)

Übernachtung:

Zelt bei der Krukkistua

Karte + Bücher:
Zeitbedarf:

Wandern (2h) – U Pausen (0h) – Fotos (0,5h) – Pausen (0,5h) – Sehenswürdigkeiten (0h) – Reserve (0,5h)

Gesamtzeit:

3,5h

Start: 11.00h Land: Norwegen
Wetterdaten:
Zeitbedarf real:
Kosten real:
Sonstiges:
Sonnenaufgang:
Mitternachtssonne

Sonnenuntergang: Mitternachtssonne

Der Tag begann wie der gestrige aufgehört hat, mit viel Sonne und blauen Himmel. Zu Beginn führte die Strecke auf einen alten Feldweg entlang. Dieser schlängelte sich durch eine Schlucht und ich war völlig begeistert. Man konnte richtig sehen wie sich die Natur langsam wieder auf dem Feldweg ausbreitet und teilweise wäre eine Machete gut gewesen. An einigen Stellen waren mittlerweile Muren und Felsabbrüche niedergegangen. Zu 90% war der Weg aber sehr gut zu begehen und hätte ich vorher gewusst wie schön es in der Schlucht ist, hätte ich mein Zelt dort aufgeschlagen. Das einzige was dort gestört hat war der Lärm des Wassers. Wobei dies ein sehr schönes Geräusch ist und nur in der Schlucht hätte man dabei nur schwer schlafen können. Nach einer kurzen Pause in der Schlucht meinte Unni zu mir, die nächste Pause machen wir am Junkerdal Turistcenter.

Ich lief daraufhin in meinen Tempo vor und erreichte das Zentrum eine Stunde später. Nachdem ich dort eine halbe Stunde Pause gemacht hatte wunderte ich mich wo die beiden bleiben. Da der Weg kurz vorher über einen Campingplatz führte, dachte ich mir die beiden reden mit anderen Norwegern und ging weiter. Der Himmel zog zu und ich rechnete mit starken Regen. Vom Junkerdal Turistcenter ging es knappe 350 Höhenmeter hinauf und ich verlor die Markierung. Da ich ungefähr wusste wo der Weg entlang läuft machte ich mir darüber wenige Gedanken. Allerdings lief ich heute ohne alles. Die GPS Daten dieser Etappe hatte ich mir gespart, da die beiden Frauen ja eine Karte und ein GPS Gerät mit Karten besitzen. Wieder einmal führte mich mein Orientierungssinn genau richtig und ich fand die Markierung wieder. Oben angekommen nahm ich mein Lunch ein und hatte einen guten Blick zurück. Von den beiden Frauen fehlte immer noch jede Spur. Da die beiden aber zu zweit waren und sowohl Karte als auch GPS haben und der Himmel immer dunkler wurde ging ich weiter. Ist man erst einmal oben angekommen ist der Weg sehr einfach zu finden und zu gehen. Ich schlug ein sehr schnelles Tempo an sah die Regenfront aber schon auf mich zukommen. Dann fing es auch noch an zu blitzen und zu donnern. So erlebte ich mein erstes Gewitter auf der Tour und 20 Minuten waren wirklich heftigster Regen und Wind. Wie so oft klarte es danach wieder auf und meine Klamotten trockneten wieder ein wenig. Gegen 14.45h erreichte ich dann die Hütte und ein Blick in den Himmel sagte mir ich solle heute nicht im Zelt schlafen. Dies war eine sehr gute Entscheidung denn 20 Minuten später fing es sehr stark an zu regnen und dies für längere Zeit.

Als die Frauen nach einer Stunde immer noch nicht da waren begann ich mir doch ein wenig sorgen zu machen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir noch keine Handynummern ausgetauscht und ich konnte sie deswegen nicht anrufen. Als es 17h wurde fing ich an herumzutelefonieren um die Nummer rauszufinden. Kurz bevor dies von Erfolg gekrönt war, sah ich die beiden völlig durchnässt vorm Fenster vorbei gehen. Es war mittlerweile 17.23h und ich ging hinaus um die Rucksäcke entgegen zu nehmen. Was war geschehen? Die beiden hatten trotz Karte und GPS den falschen Weg genommen und dies erst nach einer Stunde bemerkt. Sie waren völlig gefrustet da die eigentlich kurze und leichte Etappe dadurch unnötig schwer wurde und vor allem haben sie den heftigen Regen mitgenommen. Ich war glücklich das nichts passiert war und die beiden waren froh, dass ich schon alles in der Hütte vorbereitet hatte.

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