101 Harvastua – Börgefjell (Sa. 24.7.2010)
Länge 20,3 km HM↑ HM↓
Referenzpunkte:

1.)     UTM sone 33: X-koordinat: 479854 Y-koordinat: 7228861

2.)     UTM sone 33: X-koordinat: 480933 Y-koordinat: 7226864

3.)     UTM sone 33: X-koordinat: 482414 Y-koordinat: 7226160

4.)     UTM sone 33: X-koordinat: 485520 Y-koordinat: 7224170

5.)     UTM sone 33: X-koordinat: 486595 Y-koordinat: 7222318

6.)     UTM sone 33: X-koordinat: 487134 Y-koordinat: 7219778

7.)     UTM sone 33: X-koordinat: 487531 Y-koordinat: 7218032

8.)     UTM sone 33: X-koordinat: 489537 Y-koordinat: 7216783

9.)     UTM sone 33: X-koordinat: 491055 Y-koordinat: 7215508

Sehenswertes (S), Abstecher (A), U Pausen (U) Kilometer (S) (A) (U)
Anmerkung:
Links: Zeitungen, Fernsehen:
Kosten:

Pauschale

Übernachtung

Normal

(x)

(x)

Low

(x)

(x)

Rich

(10€)

(55€)

Übernachtung:

Zelt bei Klimpfjäll

Karte + Bücher:
Zeitbedarf:

Wandern (7h) – U Pausen (0h) – Fotos (1h) – Pausen (1,5h) – Sehenswürdigkeiten (0h) – Reserve (0,5h)

Gesamtzeit:

10h

Start: 8.30h Land: Schweden
Wetterdaten:
Zeitbedarf real:
Kosten real:
Sonstiges:
Sonnenaufgang:

Sonnenuntergang:

Ich erwachte um 5h und es war total finster draußen. Der Regen goss in Strömen und Blitze erleuchteten ab und an die Dunkelheit. Das Dach des Hofes war teilweise undicht und das Wasser rann die Wände hinab. Meist sind starke Regenfälle ja auf einen kurzen Zeitraum begrenzt und das Wetter bessert sich danach. So war es auch diesmal und gegen 6.30h hörte es auf zu regnen. Der Wasserstand der Flüsse war aufgrund der Regenfälle stark erhöht und da es durch mehrere Sumpffelder ging waren auch diese sehr nass.

Heute ging es ins Börgefjell. Dieses Fjell ist eine kleine Perle. Zum einen ist es ein Paradies für Angler und zum anderen für Wanderer. Hier gibt es die stabilste Population an Polarfüchsen. Der Bestand beläuft sich hier auf 15-25 Tiere. Im Börgefjell gibt es weder Hütten noch markierte Routen.

Von der Harvastua brachen wir um kurz vor 9h auf und folgten erst einmal der Straße. Nach 6km knickte hier ein Pfad ab der zur Tiplingshaughytte führt. Diese Hütte vom Statskog liegt an Rande des NP und dort gibt es eine Brücke über die Tiplingelva. Diese Route nahmen wir als Einstieg ins Börgefjell.

Der Weg von der Straße bis zur Brücke war sehr sumpfig und man kam nur sehr langsam voran. Nach der Brücke suchte ich uns dann einen Weg und dies war eine sehr gute Wahl. Eigenlob stinkt ja bekanntermaßen aber diesmal muss ich mich loben. Nach der Brücke führte ich uns in einen großen Bogen um alle Sumpfgebiete herum und traf auf einen zu kreuzenden Fluss genau an der Stelle, an der es möglich war ihn mit Schuhen zu passieren. Die beiden Frauen folgten mir und sagten am Ende des Tages dann auch, dass sie sich sehr gut dabei fühlen wenn ich den Weg suche. Alles in allem musste ich heute nicht einmal auf die Karte schauen oder das GPS nutzen. Ich sah den Weg als rote Linie direkt in der Landschaft.

Das Zelt bauten wir dann mitten im Fjell auf und da es auf knapp 900m keine Mücken gab konnten wir gut zu dritt in einem Nallo2GT schlafen. Ich überlies den beiden Frauen das Innenzelt und legte mich selber in die Apsis. Auch beim Zeltaufbau hatte ich ein gutes Timing und wir waren gerade drinnen als es zu regnen begann und der Wind zunahm. Ausserhalb des Zeltes war es dann auch sehr kalt und wir verbrachten den Rest des Tages im Zelt. Auch heute waren es wieder knappe 11 Stunden auf der Strecke.

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