108 Gressomoen – Gjevssjön  (Mo. 2.8.2010)
Länge 19 km HM↑ HM↓
Referenzpunkte:

1.)     UTM sone 33: X-koordinat: 456732 Y-koordinat: 7105035

2.)     UTM sone 33: X-koordinat: 456718 Y-koordinat: 7104368

3.)     UTM sone 33: X-koordinat: 455681 Y-koordinat: 7103960

4.)     UTM sone 33: X-koordinat: 455353 Y-koordinat: 7103431

5.)     UTM sone 33: X-koordinat: 456453 Y-koordinat: 7102447

6.)     UTM sone 33: X-koordinat: 455395 Y-koordinat: 7100711

7.)     UTM sone 33: X-koordinat: 456680 Y-koordinat: 7099709

8.)     UTM sone 33: X-koordinat: 456262 Y-koordinat: 7097455

9.)     UTM sone 33: X-koordinat: 456987 Y-koordinat: 7095465

10.) UTM sone 33: X-koordinat: 455203 Y-koordinat: 7096010

11.) UTM sone 33: X-koordinat: 454780 Y-koordinat: 7095190

12.) UTM sone 33: X-koordinat: 454082 Y-koordinat: 7093444

Sehenswertes (S), Abstecher (A), U Pausen (U) Kilometer (S) (A) (U)
Anmerkung:
Links: Zeitungen, Fernsehen:
Kosten: Normal Low Rich Übernachtung:

Zelt in Rörvatnet

Karte + Bücher:
Zeitbedarf:

Wandern (6,5h) – U Pausen (0h) – Fotos (1h) – Pausen (1,5h) – Sehenswürdigkeiten (0h) – Reserve (0,5h)

Gesamtzeit:

9,5h

Start: 8.30h Land: Schweden
Wetterdaten:
Zeitbedarf real:
Kosten real:
Sonstiges:
Sonnenaufgang:

Sonnenuntergang:

Ich dachte eigentlich immer die Monsumregenfälle würde es nur in Indien geben aber heute waren sie genau über meiner Position. Zugegeben war es nicht annähernd soviel Regen wie in den Monsumgegenden aber es waren die heftigsten Regenfälle die ich seit einigen Jahren erlebt habe.

Der Tag begann sehr bedeckt aber es war immerhin trocken. Die Nacht über gab es Gewitter und viel Regen. Am Morgen hoffte ich diese Regenfälle wären damit vorbei. Wir starteten um 8.20h von Gressamoen und heute ging es über 26km auf unmarkierten Gelände entlang. Wir haben die Route so gewählt, dass wir relativ schnell ins Fjäll hinauf steigen und so spät wie möglich hinab. So hofften wir die Urwaldregionen so gering wie möglich zu halten. Dies sollte auch das einzige sein was heute wirklich gut geklappt hat. Nach einer Stunde erreichten wir das Baumlose Fjäll. Kaum angekommen begann der Regen und dieser sollte uns bis zum Abend begleiten. Wir waren nach einer Stunde völlig Nass und hielten die Pausen so kurz wie möglich.

Die Strecke hatte es in sich. Es ging immer wieder rauf und runter und sehr viele kleine Canyons durchkreuzten unseren Weg. Diese konnte man auf den Karten nicht sehen denn sie waren oftmals keine 12m tief. In den topografischen Karten sind alle 20m Höhenlinien eingezeichnet. Wenn man einen 5m breiten und 10m tiefen Canyon vor sich hat ist dieser somit nicht in der Karte zu erkennen. Wir liefen den Tag über immer 90° kreuzend zu den Flüssen die hinab flossen. Somit war jeder Fluss zu kreuzen und fast alle haben sich im Laufe der letzten Jahrtausende tief eingeschnitten. Es war schwer die Konzentration die ganze Zeit aufrecht zu erhalten und der Regen tat sein übriges dazu. Erst um 19.30h erreichten wir Grevsjön.

Grevsjön ist ein Hof der nur über den See erreichbar ist. Die Menschen die hier leben, leben völlig alleine. Sie bewirtschaften eine kleine Fläche Land haben viele Tiere und leben im Rhythmus der Natur. Heutzutage kommen aber auch viele Touristen hier her, meist handelt es sich dabei um Angeltouristen. Elektrizität wird über einen Dieselgenerator erzeugt und es gibt seit Mitte des 20. Jahrhunderts eine Telefonleitung. Wenn es die Zeit zu lässt werde ich hier mal eine Woche Urlaub machen. Es gibt mehrere dieser abgeschiedenen Höfe hier in der Gegend und alle haben ihren eigenen Charme. Wer mal sehen möchte die Menschen hier leben und was es hier für große Fische gibt, für den habe ich hier den Link. Wenn man auf das Luftbild klickt kommt man zu einem 30 minütigen Film über das Leben auf dem Hof aus dem Jahre 2005.

www.gjefsjo.no

Wir waren froh Grevsjön zu erreichen und heute ging auch ich mit in die Hütte.

Als ich meinen Rucksack auspackte merkte ich schon, dass alles Nass war. Der Regen bzw. die Nässe hat sich durch alles hindurch gearbeitet. Selbst mein Netbook welches in der Mitte und doppelt und dreifach eingepackt ist, war leich nass. Als ich dann das Deckelfach öffnete erkannte ich das schlimmste. Als wir unsere erste Pause gemacht haben, habe ich den Fotoapparat ins Deckelfach gelegt und völlig vergessen. Gleichzeitig hatte sie eine Weizennotration geöffnet und in Verbindung mit dem Regenwasser einen schönen Brei ergeben. Dieser hat sich in die Kamera ergossen und alle Versuche die Kamera zu trocknen sind gescheitert. Der Fotoapperat ist somit kaputt. Ich werde nun keine Bilder machen können. Bis zu den Punkt wo Bente und Unni ihren eigenen Weg gehen werde ich die Bilder von deren Kamera nehmen können. Dies wird bis eine Etappe vor Storlien so sein. Die Strecke von Storlien nach Grövelsjön bin ich vor 2 Jahren schon einmal gelaufen und habe viele Fotos davon, allerdings zu Hause. Diese werde ich dann im Dezember nachreichen. Ab Grövelsjön bekomme ich Besuch und hoffe bis dahin eine neue Kamera zu bekommen. Ich bin auf jeden Fall etwas gefrustet und hoffe morgen geht es mir wieder besser.

Be Sociable, Share!