112 Gaundalen – Skjaeltjörnhytta (Sa. 7.8.2010)
Länge 24,6 km HM↑ HM↓
Referenzpunkte:

1.)     UTM sone 33: X-koordinat: 405604 Y-koordinat: 7070102

2.)     UTM sone 33: X-koordinat: 402223 Y-koordinat: 7069256

3.)     UTM sone 33: X-koordinat: 399339 Y-koordinat: 7070848

4.)     UTM sone 33: X-koordinat: 396657 Y-koordinat: 7072984

5.)     UTM sone 33: X-koordinat: 395477 Y-koordinat: 7074413

6.)     UTM sone 33: X-koordinat: 395149 Y-koordinat: 7074477

7.)     UTM sone 33: X-koordinat: 391974 Y-koordinat: 7077715

8.)     UTM sone 33: X-koordinat: 388900 Y-koordinat: 7076895

9.)     UTM sone 33: X-koordinat: 386661 Y-koordinat: 7076784

Sehenswertes (S), Abstecher (A), U Pausen (U) Kilometer (S) (A) (U)
Anmerkung:
Links: Zeitungen, Fernsehen:
Kosten: Normal Low Rich Übernachtung:

Zelt in Sockertoppen

Karte + Bücher:
Zeitbedarf:

Wandern (8,5h) – U Pausen (0h) – Fotos (1h) – Pausen (2h) – Sehenswürdigkeiten (0h) – Reserve (0,5h)

Gesamtzeit:

12h

Start: 7.30h Land: Schweden
Wetterdaten:
Zeitbedarf real:
Kosten real:
Sonstiges:
Sonnenaufgang:

Sonnenuntergang:

Für heute wurden nur kleinere Schauer angekündigt und dies sollte sich auch bewahrheiten. Es stand die letzte querfeldein Etappe an und diese wurde sumpfig aber sehr schön. Die Strecke betrug 30km obwohl wir das am Anfang noch nicht wussten. Der Anfang war sehr leicht zu laufen und zu finden. Es ging an der Stromleitung, die zum Hof Gaundalen führt, entlang. Nach diesen 4km kamen wir an einen See und hielten uns in Ufernähe bevor wir bergauf gingen. Es ging auf knappe 750m hinauf und hinter einen See fiel das Gelände sehr steil ab. Uns wurde gesagt, dass es im Sommer möglich ist an dieser Stelle den Abstieg zu wagen. So ging ich hinab und es waren einige schwierige Passagen zu überwinden. Als ich unten angekommen bin gab ich Unni und Bente ein Zeichen, dass sie es an einer anderen Stelle versuchen sollten. So taten sie es dann auch und ich wartete auf sie.

Im Tal war es dann von der steilen Flanke des Berges bis zum Ufer des Sees sehr sumpfig und viele kleinere Bäume machten das voran kommen sehr schwer. Mitten im Nirgendwo hatte ich dann eine Begegnung die einen etwas demotiviert. Ich watete durch die Sumpffelder und jeder Schritt war schwer. Plötzlich sah ich eine alte Frau, die auch im Sumpf unterwegs war. Ich dachte das kann nicht sein, denn auf dieser Seite des Sees gab es nichts. Sie winkte mir zu und als ich bei ihr ankam sah ich, dass sie sehr alt ist. Sie konnte kein Englisch aber in der Nähe waren noch zwei andere Frauen von denen eine gut englisch sprechen konnte. Sie erzählten mir, dass sie eine kleine Hütte auf dieser Seite des Sees hätten und waren genauso erstaunt jemanden hier anzutreffen. Ich erzählte wie mein Weg sein sollte und sie sagten mir, dass dort eine Lawine im Winter niedergegangen ist und kein oder nur sehr schweres durchkommen möglich wäre. Sie boten aber sogleich an mich auf die andere Seite des Sees zu bringen, da sie ein Boot haben. Als Unni und Bente auch da waren gingen wir los Richtung Hüttung. Die alte Frau blieb noch dort, da sie Beeren sammeln wolle. Zur Hütte wären es 1,5km wurde mir gesagt und ich war total erstaunt. Das Gelände war so sumpfig, dass jeder Schritt nicht einfach war. Ich fragte ob die alte Frau das alles zu Fuss gemacht hat und man sagte mir ja. Sie kommt jeden Sommer zur Hütte seit 1935 und ist mittlerweile 92!! Jahre alt. Da mich dies interessierte fragte ich wie weit man denn von der Straße zur Hütte gehen müsste und die Strecke beträgt 11km durch genau das gleich Terrain. Mittlerweile benötigt die alte Dame für diese 11km 3,5 – 4 Stunden aber sie geht sie jedes Jahr. Auf jeden Fall war dies für mich leicht demotivierend. Ich denke ich gehe Wege die schwierig sind und frage mich warum ich nicht einfach auf Straßen wandere und dann so eine Begegnung.

Nachdem wir mit dem Boot übergesetzt hatten gingen wir weiter und kamen dann an der Hütte an die wir geplant hatten. Mittlerweile ist es allerdings keine offene Hütte mehr sondern eine private. Wir mussten somit weitere 7km laufen um zur nächsten DNT Hütte zu gelangen. Da ich die letzten Tage noch mit Unni und Bente laufen will ging auch ich noch diese Kilometer. Gegen 20.45h und nach knappen 13 Stunden wandern kamen wir an und aßen nur noch schnell etwas bevor wir jetzt kaputt ins Bett fallen. Zum Glück steht morgen nur eine kurze Etappe an.

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