157 Ramundberget – Skedbrostugan (Fr. 20.8.2010)
Länge km HM↑ HM↓
Referenzpunkte:

1.)     UTM sone 33: X-koordinat: 355712 Y-koordinat: 6940024

2.)     UTM sone 33: X-koordinat: 354718 Y-koordinat: 6939487

3.)     UTM sone 33: X-koordinat: 359285 Y-koordinat: 6931486

4.)     UTM sone 33: X-koordinat: 359888 Y-koordinat: 6928735

5.)     UTM sone 33: X-koordinat: 360248 Y-koordinat: 6926322

6.)     UTM sone 33: X-koordinat: 360280 Y-koordinat: 6923697

7.)     UTM sone 33: X-koordinat: 360645 Y-koordinat: 6922263

8.)     UTM sone 33: X-koordinat: 359798 Y-koordinat: 6920326

Sehenswertes (S), Abstecher (A), U Pausen (U) Kilometer (S) (A) (U)
Anmerkung:
Links:

http://www.fjaellwanderung.de/wege/suedlicher-kungsleden/

Zeitungen, Fernsehen:
Kosten:

Pauschale

Übernachtung

Normal

(x)

(x)

Low

(x)

(x)

Rich

(10€)

(25€)

Übernachtung:

Zelt bei der Skedbrostugan

Karte + Bücher:

Conrad Stein Verlag: „Kungsleden“ von Michael Hennemann Band 18

ISBN: 9-783893-926183

Fjällkartan Z8 Helags – Funäsdalen – Rogen

Zeitbedarf:

Wandern (7h) – U Pausen (0h) – Fotos (1h) – Pausen (1,5h) – Sehenswürdigkeiten (0h) – Reserve (0,5h)

Gesamtzeit:

10h

Start: 8.30h Land: Schweden
Wetterdaten:
Zeitbedarf real:
Kosten real:
Sonstiges:
Sonnenaufgang:

Sonnenuntergang:

Wieder einmal sollte das gute Wetter nur einen Tag vorhalten. Am morgen hörte ich das schon gewohnte plätschern des Regens auf mein Zeltdach. Da der Weg aber wieder sehr lang ist frühstückte ich und baute mein Zelt dann im Regen ab. Auch heute teilte ich meinen Weg in kleinere Abschnitte ein und der erste Abschnitt war der Weg nach Tänndalen. Diese knappen 15km ging ich im Regen und machte mir schon Gedanken wie ich später am Tag in das Rogengebiet gehen solle. Das Rogengebiet kenne ich bereits von vor 2 Jahren und wusste, dass es über etliche Blockhalden geht.
Als ich dann in Tänndalen ankam war mir der Wettergott aber hold und der Regen hörte auf. Zum Abend hin wurde es sogar noch richtig sonnig. Durch diesen Motivationsschub machte ich mich frisch auf den Weg aus Tänndalen hinauf zum Svansjön. Dort angekommen traf ich auf die Route, die vor 2 Jahren mein Weg war. Es ging kontinuierlich bergan und am höchsten Punkt übertrat ich die Grnze in das Rogen Naturreservat. Diese Gegend ist trotz der Blockhalden wuderschön und im Rogen leben die letzten freilebenden Moschusochsen Shwedens. Dabei handelt es sich ledeglich um 10-15 Tiere. Wie vor zwei Jahren, sah ich sie auch diesmal nicht. Von der Grenze zum Naturresservat hat man einen sehr guten Blick auf den Rogen, den grössten See im Gebiet. Die vielen Seen werden von Kanufahrern und Anglern genutzt und der Fischreichtum des Rogen ist sehr populär.
Ich machte mich an den Abstieg und schon bald kamen die ersten Blockhalden in Sicht. Mittlerweile waren sie trocken und ich kam besser vorran als gedacht. Die erste Rasthütte war eine kleine Kote. Dort setzte ich mich hin und genoss die Ruhe. Kurze Zeit später vernahm ich dann das bekannte Geräusch von Trekkingstöcken auf Steinen. Klack, klack, klack. Es war ein junges Päärchen aus Hannover. Patrick und Daniela befanden sich auf ihrer ersten Trekkingtour auf dem südlichen Kungsleden. Da sie Bilder vom Kahlfjäll langweilig fanden, entschieden sie sich dafür durch das Rogengebiet zu laufen. Ich meinte daraufhin nur, dass sie sich damit einen nicht gerade einfachen Einstieg ausgesucht haben. Sie hatten ledeglich eine kurze Passage im Kahlfjäll, welche sie dann übrigens sehr schön fanden. Auch sie wollten noch zur Skedbrostugan laufen und so sagte ich, wir sehen uns dann später. Ich nahm meinen Weg wieder auf und kam schneller als gedacht vorran. Auf dem weiteren Weg zur Hütte sind ledeglich zwei gute Zeltmöglichkeiten. Das Gelände ist übersät von Steinen und wenn diese mal nicht da sind, sind es Sumpffelder die einen Zeltaufbau unmöglich machen. Ich erreichte um 19.30h die Hütte und entschied mich spontan in dieser zu übernachten. Mit Arne, dem Stugvord, unterhielt ich mich lange und merkte garnicht wie die Zeit verging. Irgendwann fielen mir Patrick und Daniela wieder ein. Ich dachte mir dann, sie haben bestimmt gezeltet. Gegen 21.30h kamen sie dann aber an und waren ziemlich geschafft. Die Steine erforderten ihre gesammte Konzentration. Am Abend saßen die beiden noch mit mir zusammen und ich erzählte ihnen von meiner Tour. Erst um 0h verzogen sie sich ins Zelt und auch ich ging schlafen.