Etappe 54

54

Bardufoss – Hatteng (Mi. 28.4.2010)

Länge 82,7 km HM↑ HM↓
Verlauf:

Bardufoss Flugplatz (km 0) – Andslimoen (km 3,8) – Kreuzung E6/855 (km 9,4) – Kreuzung E6/857 (km 32,1) – Holen (km 45,6) – Nordkjosbotn (km 59,8) – Storsfjord (km 78,1) – Hatteng (km 82,7)

Sehenswertes (S), Abstecher (A), U Pausen (U)

1 Kirche Andslimoen

2 Kirche Nordkjosbotn

3 Kirche Hatteng

Kilometer

(km 4)

(km 60,3)

(km 82,7)

(S) (A) (U)

(S)

(S)

(S)

Anmerkung:
Links:

www.visitnorway.com/de

www.reuber-norwegen.de

Zeitungen, Fernsehen:
Kosten:

Pauschale

Normal

5€

Low

(2,50€)

Rich

(10€)

Übernachtung:

Zelt bei Hatteng

Karte + Bücher:

Kümmerly + Frey, Mittel Norwegen (Blatt4), 1:335 000, 2007, ISBN 978-3-259-01034-1

Zeitbedarf:

Fahrt (7h) – U Pausen (0h) – Fotos (0,5h) – Pausen (1,5h) – Sehenswürdigkeiten (1h) (1h) (1h) – Reserve (0,5h) – Sonstiges (0h)

Gesamtzeit:

10,5h (10,5h) (10,5h)

Abfahrt: 8.30h Land: Norwegen
Wetterdaten:
Zeitbedarf real:
Kosten real:
Sonstiges:
Sonnenaufgang:
3.48h
Sonnenuntergang:
21.34h

Bei strahlenden Sonnenschein ging es heute wieder weiter. Die letzten 700km stehen an und ich weiß, dass es nach ca. 35Km stark bergauf gehen wird. Ich habe mir daher für den heutigen Tag nur 90km vorgenommen.

The Beginning

Die Straße schlängelte sich schön am Wasser entlang und es waren nur kleinere Steigungen zu überwinden. Schon nach 10km war mir so warm, dass ich die lange Hose und die Jacke ausgezogen habe. Es war so ein schönes Gefühl mal wieder in kurz zu fahren. Ich hoffe es wird die nächsten Tage auch noch so gehen. Leider hatte ich heute Probleme mit dem Selbstauslöser. Irgendwie hat er alle Bilder überbelichtet. Zum Glück funktionierte bei den anderen Bildern alles bestens. Ich werde mich damit mal die Tage beschäftigen. Nach 35km war Bjervik erreicht und ich kaufte nochmal ein paar Dinge ein, da hier ja Montag ein Feiertag ist. Danach begann dann die Steigung.

The Torture

Als erstes ging es knappe 4km bei einer Steigung von 7% hinauf. Die Sonne machte dies Unterfangen schwieirg. Der Schweiß lief mir immer wieder ins Gesicht und ich schwitzte sehr doll. Mit zunehmender Höhe wurde es immer kühler und man merkte richtig wie sich warme und eiskalte Luftschichten abwechselten. Nach einer kleinen Abfahrt ging es erneut weiter hinauf, nicht mehr so steil dafür aber langgezogen. Insgesamt ging es zwischen Kilometer 36 und 58 fast ausschließlich hoch. Der höchste Punkt lag auf ungefähr 450m. Dies war somit auch der höchste Punkt auf der Hinfahrt. Allerdings ist es nichts gegen die Pässe auf der Rückfahrt. Da geht es dann über das Timmelsjoch. Die Abfahrt danach war zum Glück nicht sehr lang, den beim abfahren kühlt man doch schnell aus.

The Flow

Nachdem es nur kurz hinab ging kam eine sehr lange ebene Strecke die ganz leicht abfiel. Es war so schön diesesn Teil zu fahren und ich rollte wirklich sehr gut. Es war der bisher beste Tag. Sowohl das Wetter als auch der Wind passte. Die Steigung war anstrengend aber wer mich kennt weiß, dass ich gerne bergan fahre bzw schiebe. Ich merkte garnicht wie schnell die Kilometer an mir vorrüber flogen aber ich fühlte, dass es viele waren. Trotzdem war ich erstaunt als am Abend auf dem Tacho 145km standen. Ich hoffe sehr auf ähnliches Wetter morgen.

Cyrill

Heute traf ich auch den ersten anderen Outdoorer. Er heißt Cyrill und kommt aus Zürich in der Schweiz. Wir redeten ungefähr 20 Minuten miteinander und haben E-Mails bzw Webseiten ausgetauscht. Er hat mir sofort angeboten mir in der Schweiz mit Material, Karten etc. auszuhelfen und hätte auch interesse einige Kilometer mitzuwandern. Er hat auch eine sehr lange Tour hinter sich und ist richtig glücklich über das Wetter gewesen. Er hat nämlich den Winter hier verbracht und im Endeffekt seit September Schnee gehabt. Insgesamt ist er letztes Jahr im Juli gestartet und dann mit dem Rad aus der Schweiz über Polen, Finnland nach Kirkenes gefahren, von dort über Schweden nach Oslo und wieder zurück in die Schweiz. Dort hielt er sich nicht lange auf und flog gleich wieder nach Oslo und von dort nach Lindesnes. Er hat dann in 101 Tagen Norwegen auf Skiern von Lindesnes zum Nordkap durchlaufen und fährt nun von dort aus mit dem Rad zurück in die Schweiz. Ich denke wir werden in der Schweiz bestimmt einige Etappen zusammen laufen.

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