Etappe 58

58

Storslett – Burfjord (So. 2.5.2010)

Länge 107,8 km HM↑ HM↓
Verlauf:

Storslett (km 0) -. Oksfjordhamn (km 24,8) – (w) Sorstraumen (km 50,2) – Sorfjrorden (km 64,1) – Kjollefjord (km 87,5) – Straumen (km 89,7) – Burfjord (km 107,8)

Sehenswertes (S), Abstecher (A), U Pausen (U)

1 Kirche Oksfjordshamn

2 Kirche Straumen

Kilometer

(km 24,8)

(km 89,7)

(S) (A) (U)

(S)

(S)

Anmerkung:

1. Depot anlagen in Bjorkenes

Links:

www.visitnorway.com/de

www.reuber-norwegen.de

Zeitungen, Fernsehen:
Kosten:

Pauschale

Normal

5€

Low

(2,50€)

Rich

(10€)

Übernachtung:

Zelt bei Burfjord

Karte + Bücher:

Kümmerly + Frey, Mittel Norwegen (Blatt4), 1:335 000, 2007, ISBN 978-3-259-01034-1

Zeitbedarf:

Fahrt (9h) – U Pausen (0h) – Fotos (0,5h) – Pausen (1,5h) – Sehenswürdigkeiten (0,5h) (0,5h) (0,5h) – Reserve (0,5h) – Sonstiges (0,5h)

Gesamtzeit:

12,5h (12,5h) (12,5h)

Abfahrt: 7.30h Land: Norwegen
Wetterdaten:
Zeitbedarf real:
Kosten real:
Sonstiges:
Sonnenaufgang:
3.27h
Sonnenuntergang:
21.55h

Heute ist der 17. Mai und somit der norwegische Nationalfeiertag. Außerdem muss ich den Weg irgendwie falsch in Erinnerung gehabt haben, denn es ging auch heute über mehrere Pässe.

Der 17. Mai

Am 14. Mai 1814 musste der dänische König Norwegen an Schweden abtreten. Ein paar Tage der Unabhängigkeit genügten, damit sich das Land selbst eine Verfassung gab. Sie waurde am 17.Mai 1814 beschlossen und hat bis heute Gültigkeit. Kurze Zeit später fanden am 17. Mai die ersten Feierlichkeiten statt und seitdem ist der norwegische Nationalfeiertag. An diesem Tag wehen an allen Orten Flaggen und die Menschen puzen sich fein raus. Die Frauen tragen ihre Tracht (Bunnad) und die Männer Anzüge. Viele Schulen organisieren an diesem Tag Umzüge und allgemein stehen die Kinder im Mittelpunkt. Auch wenn ich heute nur durch kleinere Orte fuhr, so bekam ich doch einiges mit. Eine der Paraden blieb mir zwar verwehrt (oder erspart, je nach Sichtweise) aber ich sah des öfteren größere Gruppen die feierten.

hoch und runter

Eigentlich dachte ich, die Straße würde nun bis Alta immer am Wasser entlang führen und ich somit leichtes Terrain haben. Da hatte ich mich deutlich geirrt. Alleine heute ging es über drei mehr als 200m hohe Pässe. Dies ist zwar nicht viel aber die Straße steigt dann immer innerhalb von 4km sehr steil an. Hinzu kommt noch die drückende Hitze, die sich beim schieben dann doch bemerkbar macht. Die Abfahrten waren danach immer sehr schön und irgendwie schaffe ich auch diese Anstiege noch. Trotzdem ist dieser Abschnitt der bisher heftigste auf der Strecke.

Alta in Sicht

Ich befinde mich nun noch knappe 100km vor Alta und 340km vorm Nordkap. Das Ende rückt also immer näher. Cyrill hat mir im übrigen noch gesagt, dass die Herberge in Honningsvag doch Internet hat und ich werde euch somit von dort genau schreiben wie der Wechsel auf die Wanderstrecke vonstatten geht. Mittlerweile möchte ich auch ankommen und sagen können der erste Teil ist geschafft. Als Belohnung gönnte ich mir heute mal einen Hamburger mit Pommes und Salat.

Schmelzwasser

Die drückende Hitze führt natürlich auch dazu, dass der Schmelzprozess im Fjäll stark beschleunigt wird. Dies hört sich im ersten Moment sehr toll an, birgt aber ziemliche Probleme. Bei den Fotos bekommt ihr mal einen kleinen Ausschnitt dessen, wie heftig kleine Bäche anschwellen können. Es wird für mich dadurch sehr schwer geeignete Stellen zu finden an denen ich Flüsse durchwaten kann. Desweiteren liegt in der Finnmark noch immer sehr viel Schnee. Dieses Jahr hatten sie mehr Schnee als normal. Wie die Lage aussieht sobald ich auf der Wanderung bin wird sich zeigen. Ich hoffe trotzdem gut vorran zu kommen.

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