Etappe 60

60

Alta – Skaidi (Di. 4.5.2010)

Länge 84,5 km HM↑ HM↓
Verlauf:

Alta (km 0) – Kronstad (km 4,5) – Nerskogen (km 6,7) – Tranvarelv (km 9,4) – (ö) Rafsbotn (15,5) – Aisaroaivi (km 57,3) – Skaidi (km 84,5)

Sehenswertes (S), Abstecher (A), U Pausen (U)

1 Kirche Alta Elvebakken

2 Kirche Aisaroaivi

Kilometer

(km 3,4)

(km 57,6)

(S) (A) (U)

(S)

(S)

Anmerkung:

1. Depot anlagen in Alta

Links:

www.visitnorway.com/de

www.reuber-norwegen.de

www.alta.kommune.no/

www.baarstua.no

www.skaidihotel.no

Zeitungen, Fernsehen:
Kosten:

Pauschale

Essen

Normal

5€

(x)

Low

(2,50€)

(25€)

Rich

(10€)

(25€)

Übernachtung:

Zelt bei Skaidi

Karte + Bücher:

Kümmerly + Frey, Mittel Norwegen (Blatt4), 1:335 000, 2007, ISBN 978-3-259-01034-1

Zeitbedarf:

Fahrt (7,5h) – U Pausen (0h) – Fotos (0,5h) – Pausen (1,5h) – Sehenswürdigkeiten (0,5h) (0,5h) (0,5h) – Reserve (0,5h) – Sonstiges (0,5h)

Gesamtzeit:

10,5h (11h) (11h)

Abfahrt: 8.30h Land: Norwegen
Wetterdaten:
Zeitbedarf real:
Kosten real:
Sonstiges:
Sonnenaufgang:
2.28h
Sonnenuntergang:
21.59h

Langsam neigen sich die Berichte der Radtour dem Ende entgegen. Es dauert nun noch zwei Tage bis ich am Nordkap stehe wenn alles gut geht. Der heutige Tag begann mit zwei doofen Dingen.

Der Anstieg zum Sennalandet

Es hatte über Nacht begonnen zu regnen und auch am Morgen war dies nicht anders. Ich konnte mich zwar noch im trockenen umziehen und fertig machen aber danach ging es raus. Es war einer dieser nicht so starken, dafür aber beständigen Regenfälle. So hielt dieser auch bis um 14h an. Die zweite nicht so schöne Nachricht war ein Anstieg nach etwa 3km. Es ging mit einer Steigung von 8% auf 5km hinauf. Bei dem Wetter war das nicht sehr schön aber zumindest war heute kein Wind. Ich stapfte den Großteil hinauf und war glücklich oben endlich wieder fahren zu können. Solange man sich nämlich bewegt geht es auch mit dem Wetter. Beim Sennalandet handelt es sich um ein Hochplateau auf knapp 400m. Es ist eine karge Gegend und vor allem die Gegend, die ich auf der Wanderung durchwandern werde. Ich schaute auch des öfteren mal links und rechts und es wird wohl darauf hinauslaufen, dass ich auf diesen Teil der Strecke doch die Straße nehmen muss. Der Schnee hält sich hier oben zwar in Grenzen und ich habe ja ein paar Schneeschuhe aber große Teile des Hochplateaus stehen einfach unter Wasser bzw sind total vermatscht. Da meine Wanderstrecke sich meist um die Straße herum schlängelt kann ich sie hier auch zum wandern nutzen. Die endgültige Entscheidung fällt aber erst bei der Wanderung selber.

Skaidi

An der Kreuzung nach Kirkenes und Hammerfest liegt Skaidi. Ein kleiner Ort wenn man ihn überhaupt so nennen kann. Es gibt hier viele Hütten, die meist im Sommer und Winter genutzt werden. Das Gebiet um Skaidi herum ist ein Skigebiet und daher gibt es hier sogar ein Hotel. Auf der Wanderung komme ich hier hindurch und werde wohl das erstemal in Skaidi ein update machen können. Ich fühlte mich hier ein wenig an Kanada erinnert. Außer den Ferienhütten gibt es noch eine Tankstelle und ein dazugehörenden Hamburgerladen. Als ich kurz Pause machte hielten sehr viele Autofahrer an und gönnten sich etwas zu Essen bevor es weiter ging. Auch für mich ging es weiter und nach weiteren 22km, einer weiteren Steigung auf 250m erreicht ich Olderfjord und die letzte wichtige Kreuzung.

E69

Hier verlies ich die E6 und bog auf die E69 ab. Diese Straße wird mich nun zum Nordkap hinauf bringen. Auch war die letzte Passage im Landesinneren damit erledigt und nun geht es bis zur Insel Mageroya an der Küste entlang. Dann folgt noch der letzte heftige Anstieg beim Nordkaptunnel und dann bin ich auch schon in Honningsvag. Morgen dürfte ich bis dahin noch knappe 80km haben.

Der langsame Abschied

Nun werde ich nach knappen 2 Monaten mein Rad bals abgeben. Wir haben uns am Ende gegenseitig respektiert. Mit nur 8 Gängen hier hinauf zu fahren war schon sehr naiv aber ich sage mir, früher sind sie mit nur drei Gängen hier hinauf gefahren. Alles in allem war es eine wundervolle und schöne Radtour. Sollte ich bis nach Palermo kommen wird dort die nächste längere Radtour starten.

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