Etappe 75

75

Alta – Kvenvik (Fr. 21.5.2010)

Länge 15,6 km HM↑ HM↓
Verlauf:

Alta Kirche (km 0) – Depot abholen (km 3,5) – Alta Museum (km 9,1) – Kvenvik Herberge (km 15,6)

Sehenswertes (S), Abstecher (A), U Pausen (U)

1.) Alta Museum

Kilometer

(km 9,1)

(S) (A) (U)

(S)

Anmerkung:

  1. Depot abholen im Gjestehus
  2. Im Museum den großen Rundgang wählen, für den Besuch sind 2h eingeplant.
Links:

www.alta.museum.no

Zeitungen, Fernsehen:
Kosten:

Pauschale

Museum

Herberge

Normal

5€

9€

50€

Low

(2,5€)

(x)

(x)

Rich

(10€)

(9€)

(50€)

Übernachtung:

Herberge in Kvenvik

Karte + Bücher:
Zeitbedarf:

Wandern (5,5h) – U Pausen (0h) – Fotos (1h) – Pausen (1h) – Sehenswürdigkeiten (2h) (0h) (2h) – Reserve (0,5h)

Gesamtzeit:

10h (8h) (10h)

Start: 8.30h Land: Norwegen
Wetterdaten:
Zeitbedarf real:
Kosten real:
Sonstiges:
Sonnenaufgang:
Mitternachtssonne

Sonnenuntergang: Mitternachtssonne

Heute ging es ausschließlich durch das Stadtgebiet von Alta. Es ist immer wieder faszinierend wie schnell die Kilometer in bebauten Gebiet vorrüber schweifen. Ich freute mich auch schon auf das Vandrerhjem und den Pausentag. Nachdem ich schonmal den ersten Proviant für den nächsten Abschnitt eingekauft hatte steuerte ich die Touristinformation an. Hier erkundigte ich mich nach einem Frisör und nach Auskünften hinsichtlich der von mir gewählten Strecke.

Danach setzte ich mir den Rucksack ein letztes mal auf für die nächsten 1,5 Tage. Ich wanderte weiter und die Strecke zog sich doch sehr in die Länge. Soweit hatte ich es von der Radtour garnicht mehr in Erinnerung. Schlußendlich erreichte ich dann gegen 14h das Vandrerhjem und habe erstmal geduscht. Morgen werde ich dann das Alta Museum besuchen und meinen Bart absäbeln lassen. Danach geht dann die eigentliche Naturwanderung los. Gerade der erste Teil wird mit einer der schwierigsten der gesammten Tour werden. Ich freue mich schon auf die Eindrücke und die Fotos. Der einzige Wehrmutstropfen ist, dass das Wetter ab morgen sehr schlecht werden soll.

Den Ruhetag bin ich ganz langsam angegangen. Da der Bus nach Alta erst um 10.40h fuhr hatte ich den Morgen Zeit um die Bilder hochzuladen. Bei der Geschwindigkeit des Netzes hier dauerte dies dann auch dementsprechend lange. Nachdem ich dann im Bus war ging es zum Alta Museum.

Das Alta Museum

Das Alta Museum ist auf dem Gelände der Felszeichnungen von Alta errichtet. Diese zählen seit 1985 zum Weltkulturerbe der Unesco. Ich habe ja mitlerweile so einige Felszeichnungen auf der Tour gesehen, die hier in Alta waren aber die beeindruckensten. Zu Anfang habe ich mir die Ausstellung im Museum angesehen. Diese behandelt verschiedene Themen der Region und hatte eine angnehme Größe. Die Texte waren kurz gehalten und viele Exponate zeigten anschaulich was gemeint war. Im Museum gibt es Ecken zu den Wiederstand der Samen gegen das Wasserkraftwerk im Altacanyon, eine Ecke über die Polarlichter, die Besiedelung der Region und über den Sporthelden aus Alta Björn Wirkola.

Die Felszeichnungen

Das eigentliche Highlight waren dann aber die Felszeichnungen. Ein kleiner deutschsprachiger Führer von 32 Seiten erklärten sehr gut den Aufbau und Unterschiede der einzelnen Zeichnungen. Besiedelt wurde dieses Gebiet vor etwa 9000 Jahren als sich die Eismassen der letzten Eiszeit gerade einmal von der Küste zurück gezogen hatten. Ich persönlich staune nur immer wieder darüber wie gut sich die Menschen an die Umgebung anpassen kann. Insgesamt gibt es 14 größere Flächen zu bestaunen. Auf den jüngsten von ihnen, die etwa um 2000v. Chr. angelegt wurden, sieht man sogar schon die ersten Kontakte zu Menschen aus dem Süden Norwegens. Der Eintritt von 85 Nkr. ist zwar nicht wenig, lohnt sich allerdings sehr.

Der Frisör

Bevor es nun endgültig in die Wildnis geht, wollte ich mir noch einmal die Haare und den Bart absäbeln lassen und etwas anständiges Essen. Da ich seit knapp 4 oder 5 Jahren nicht mehr beim Frisör war, war ich erstaunt wie lange ich warten musste. Man musste hier sogar ein Nummer ziehen wie man es aus den Bezirksämtern kennt. So wartete ich knappe 1,5 Stunden und fühlte mich danach sehr wohl. Der Preis von knapp 20€ war für norwegische Verhältnisse günstig. Anschließend ging ich noch ins Alfa Omega und habe mir etwas leckeres zu Essen gegönnt. Auch das Essen war mit knapp 15€ sehr günstig. Danach ging es noch zum Einkaufen und dann zurück nach Kvenvik ins Vandrerhjem wo ich nun die Berichte updaten möchte.