Allgmein gehört zu der persönlichen, körperlichen Vorbereitung nicht nur der Sport. Vielmehr ist es auch wichtig sich sicher im Umgang mit der Ausrüstung zu fühlen. Da ich auf die einzelnen Sportarten mit jeweils einen Unterpunkt eingehe will ich an dieser Stelle einige Tipps geben.

Jedem wird klar sein, dass man nicht erst das neue Zelt am ersten Tag der Tour aufbauen sollte. Sollte dann etwas beschädigt oder kaputt sein ist es zu spät für Ersatz zu sorgen. Ausserdem gehört die Kontrolle der Ausrüstung auch eher in den Bereich der theoretischen Vorbereitung. Vielmehr geht es mir hier um den Umgang mit der Ausrüstung. es ist ein großer Unterschied ein Zelt im Sommer im Vorgarten aufzubauen oder im Winter nach einer längeren Etappe bei Wind. Diese Fertigkeiten sollte man sich vor der Tour so gut es geht aneignen. Da man schlecht Situationen künstlich herbeizwingen kann muss man da einigermaßen spontan sein. wenn mal schlechtes Wetter ist geht man in den Park und baut das Zelt einfach ein paar mal auf und ab. Holt euch mit absicht kalte Finger und versucht es dann aufzubauen. Wenn man alleine unterwegs ist sollte man vielleicht auch den Fall testen, dass man nur eine Hand zur Verfügung hat (Ich rede hier immer vom Zelt, da bestimmt auch viele Ultralighttrekker dies hier lesen bitte ich diese das Wort Zelt durch das Wort Schlafunterkunft zu erstzen.

Unten führe ich nun eine Liste der Dinge auf die ich im Verlauf der Vorbereitung getestet habe.

Zeltaufbau

Oben schon ein bisschen genauer erklärt. Da man sich nach einem Anstrengenden Tag immer auf sein Schlafsack und somit sein Zelt freut macht es doch einiges aus ob dieses in 5 Minuten steht oder erst in einer viertel Stunde. Möglichkeiten des Trainings sind:

Zelt unter guten umständen auf und abbauen (10-15 mal)

Zelt bei Wind bzw starkem Wind aufbauen auch einzeln oder im Team (10-15 mal)

Zelt einzeln mit einer Hand aufbauen (reicht 5 mal)

Zelt mit kalten Fingern nach einer längeren Laufeinheit aufbauen. Bitte vorher schnell was trockenes überziehen (10 mal).

Rucksack packen

Grundsätzlich brauch man immer das was ganz unten im Rucksack ist, komisch daran ist, dass es immer ganz unten ist obwohl man doch immer gleich packt.

Ich gebe zu ein etwas übertribenes Beispiel aber zumindest kommt es einen immer so vor. Man  sollte daher den Rucksack eh schon nach gewissen Kriterien packen (siehe Basics) und sollte dies auch trainieren. Manchmal ist es einfacher und auch ratsamer den gesammten Rucksack auszupacken und neu zu packen. Probleme treten da auf wo man faul und bequem wird und denkt, das geht auch so. Folgende Punkte gilt es zu trainieren,

Rucksack packen und entpacken (oft)

Rucksack im sitzen packen und entpacken, wie im Vorzelt z.B (oft)

Rucksack bei Regen und Sturm packen, dabei auf die Windrichtung achten und den Körper leicht über das deckelfach beugen um Nässe im innern zu vermeiden. der beste Regenschutz nützt nichts, wenn man fürs packen 20 Minuten brauch und dabei alles ins Deckelfach reinregnet (oft)

Rad reperaturen

Auf Touren mit dem Rad sollte man nicht nur theoretisch wissen wie alles funktioniert sondern auch praktisch. Es gibt die Möglichkeit sein Rad einfach mal zu zerlegen und wieder zusammen zu fügen, besser halte ich es jedoch wenn man einfach versucht ein Praktikum in dem Bereich zu machen. Hierfür langen schon 2 Tage aus um die wichtigsten Reperatureen unter kundiger Anleitung zu erlernen. Fragt einfach mal euren örtlichen Radhändler. Für das Selbststudium empfehle ich ein Buch

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Kochen

Beim kochen, ob nun mit Spiritus oder Benzin, kann man auch einiges an Zeit sparen. Dies ist meist im Hinblick auf den Brennstoffverbrauch wichtig. Versucht herauszufinden wielange die Nudeln wirklich kochen müssen oder ab wann man sie bei geschlossenem Deckel einfach noch ziehen lassen kann. Vor allem auch die Menge des Wassers ist wichtig. Mittlerweile habe ich mein Nudelkochen soweit optimiert, dass ich es wie beim Reis hinbekomme. Wenn das Wasser weg ist sind sie fertig.

to be continued

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