Artikel getaggt mit Ausrüstung

Depots umgeplant

Tag 145 noch 8 Tage bis zum Start von „The Long Walk“

Wetter: sonnig 2°

Das Wetter wird leider noch bis Mitte März kühl sein und gerade in Norwegen bedeutet dies, dass nicht viel an Schnee wegtauen kann. Ich werde alles vor Ort erleben und hoffe, dass ich trotzdem sehr gut voran komme.

Gestern war das Wetter traumhaft und ich stellte mir vor, wie es gewesen wäre schon unterwegs zu sein. Trotzdem bereue ich nicht die Abfahrt verschoben zu haben.

Dies ist wirklich der heftigste Winter in Nordeuropa und Deutschland seit über 30 Jahren und ich musste mir genau dieses Jahr aussuchen.

Das Radfahren bringt sehr viel Spaß und was die Einstellungen am Rad betrifft, bin ich sehr froh und denke die richtigen Einstellungen gefunden zu haben.

Heute geht es mal wieder zur Lymphdrainage und mein schnupfen liegt in den letzten Zügen. Ich hoffe dann nächste Woche ohne Probleme starten zu können.

Depots umgeplant

Ich habe jetzt lange nach einer günstigen Möglichkeit gesucht die Depots nach Norwegen zu verschicken. Leider habe ich keine gefunden und mir daher eine neue Art ausgedacht.

Es nützt halt nichts, von hier ein Paket zu schicken, welches einen Warenwert von z.B. 15€ enthält und dafür dann 35€ Porto zu bezahlen.

Darum habe ich jetzt sehr viele Depots gestrichen und werde nur noch 2-3 Pakete versenden. Beim Rest mache ich es so, dass ich in Norwegen die meisten Dinge einkaufe und das Depot vor Ort zusammen stelle. In Norwegen sind die Preise zwar etwas höher als hier, es rechnet sich aber trotzdem bei dem hohen Porto.

Dinge, die ich nicht vor Ort holen kann, werde ich von hier mitnehmen, dies betrifft vor allem Bücher und Material.

So werde ich weiterhin an allen geplanten Orten ein Depot ablegen, aber diese nicht alle von Hamburg aus verschicken.

Schicken werde ich von Hamburg aus ein Depot nach Trondheim, Alta und Mo I Rana.

Theoretische Vorbereitung:

xxx

Körperliche Vorbereitung:

Schwimmen 2000m DS

Kostenzähler:

1578 Euro

Tags: , ,

Mein Zelt

Tag 144 noch 9 Tage bis zum Start von „The Long Walk“

Wetter: sonnig 5°

Weniger als 10 Tage bis zum Start. Ich bin schon sehr aufgeregt und es kommen auch die ersten Zweifel. Zweifel ob man alles bedacht hat, Zweifel ob man gut vorbereitet ist, Zweifel ob der Zeitpunkt gut ist.

Die meisten dieser Punkte kann ich aber ohne Probleme abhaken und sie bereiten mir nicht soviel Kopfzerbrechen. Wie ich schon oft erwähnte, wird eine solche Tour im Kopf entschieden und dieser muss frei sein.

Meiner ist dies zur Zeit leider nicht und daher wird es unterwegs sehr schwer werden. Ich hoffe noch alles in geregelte Bahnen lenken zu können.

Ich werde jetzt doch zwei Depots weniger verschicken. Dies liegt daran, dass sie nur für wenige Tage Ausrüstung und Proviant enthalten und die Kosten für den Versand viel zu hoch sind. Wenn ich in die Orte komme wo ich das Depot abholen wollte, gehe ich nun dort einkaufen und stelle das Depot vor Ort zusammen. Die Artikel, die ich nicht dort vor Ort bekomme, werde ich in das Depot davor mitschicken und dann auf dem Fahrrad mitnehmen.

Ein Blick auf das Wetter zeigt immer noch Minusgrade in Südnorwegen, Schweden und Nordjütland an. Die Temperaturen sind nachts um die -3 – -7° und tagsüber so um die 2°- -1°. Meist ist es heiter und es kommen keine weiteren Niederschläge hinzu, allerdings tauen die vorhandenen auch nicht weg.

Mein Zelt

Lange überlegte ich welches meiner Zelte ich mitnehmen soll. Aus meiner Vergangenheit weiß ich, dass mir das Zelt immer sehr wichtig ist. Es wird die Behausung sein für einen langen Zeitraum.

Ein weiterer Aspekt ist bei mir, dass es mir nicht viel ausmacht wenn es unterwegs anfängt zu regnen. Ich hasse es aber im Regen loszugehen und alles im Regen einzupacken.

Ich habe mir als Limit ein Gewicht von 2,5kg für das Zelt gesetzt. Aufgrund der Küstennähe sollte es auch ein etwas stabileres 3-Jahreszeitenzelt sein.

Ich werde auf der Radfahrt daher mein Nallo 2 GT von der Firma Hilleberg mitnehmen. Dies liegt an der Grenze des mir gesetzten Gewichtes und ich werde während der Fahrt entscheiden, ob ich mir für die Wanderung ein anderes Zelt hinauf schicken lassen werde.

Alle wichtigen Daten zu dem Zelt könnt ihr euch unter den oben gesetzten Link anschauen.

Bisher bin ich mit dem Zelt sehr zufrieden, wobei ich schon finde, dass die Kondenswassermenge enorm ist die sich bildet.

Theoretische Vorbereitung:

Depots umgeplant (mehr dazu morgen)

Körperliche Vorbereitung:

1h Radfahren ext.

Kostenzähler:

1578 Euro

Tags: ,

Mein Rucksack

Tag 141 noch 12 Tage bis zum Start von „The Long Walk“

Wetter: leichter Regen 4°

In Hamburg ist der Schnee nun fast komplett weg. Die beiden letzten Tage waren durch ihre Temperaturen sehr ergiebig was die Schneeschmelze betrifft.

Auch ein Blick auf das Europawetter zeigt mir eine gewisse Erwärmung, wenn auch in Norwegen immer noch Temperaturen knapp unterhalb des Gefrierpunktes sind und es schneit. Die Temperaturen sind aber auch dortstark angestiegen und in knapp drei bis vier Wochen, bis ich dort bin, kann och viel Schnee schmelzen.

Eigentlich wäre heute die Abfahrt gewesen und ich wäre ungefähr um diese Zeit in den Keller gegangen und hätte meine Radtaschen montiert. Nun dauert es noch 12 Tage aber der Gedanke an die Abfahrt ist schon in meinem Kopf verankert.

Mein Bein wird auch immer besser und ich denke alles wird bis zur Abfahrt gut sein.

Mein Rucksack

Heute möchte ich die Zeit kurz nutzen um mal meinen gesponsorten Rucksack vorzustellen.

Ich gehe auf die Tour mit dem Slim Mac 3 derFirma Bach. Ich hatte bei Globetrotter viele Modelle der Firma Bach getestet und bei dem Slim Mac, obwohl vom Volumen her nicht der größte, dass beste Gefühl.

Gestern habe ich den Rucksack dann endlich mal ausgepackt und den Hüftgurt angebracht. Nun werde ich ihn 2-3 Tage erstmal stehen lassen und ihn dann bepacken.

Hier einige technische Daten zum Slim Mac 3

Tragesystem: M.A.D.

Volumen: 80l

Gewicht: 3,1kg

Rückenlänge 71cm

Material: Cordura Nylon

Hier noch ein paar Fotos vom auspacken. Sobald ich den Rucksack probehalber belade folgen andere.

IMG_0032IMG_0033IMG_0034IMG_0035

Theoretische Vorbereitung:

xxx

Körperliche Vorbereitung:

xxx

Kostenzähler:

1578 Euro

Tags:

Isoliermatten

Tag 138 noch 15 Tage bis zum Start von „The Long Walk“

Wetter: leichter Regen 7°

Gestern war es morgens nochmal bitterkalt gewesen. Ab heute wird es dafür um einiges wärmer. Trotz der Kälte gestern hatte ich ein schönes Frühlingsgefühl im Magen. Ich denke, es sind die letzten Regungen des Winters gewesen und nun kann ich nur hoffen, dass auch in Norwegen langsam die Temperaturen steigen.

Heute habe ich nun meine Krankenkasse zu Ende März gekündigt und werde ab dann eine Auslandskrankenversicherung haben. Auch der Strom und das Wasser werden heute oder Morgen noch abbestellt werden.

Nachher habe ich wieder einmal meinen ersten Termin  bei der Lymphdrainage. Ich werde den  Tag nutzen und diesmal mit dem neuen Rad dorthin fahren.

Isoliermatten

Prinzipiell hat man zwei Möglichkeiten einer Isoliermatte. Zum einen die von früher schon bekannten Schaummatten und die seit einigen Jahren immer beliebter werdenen Thermomatten.

Luftmatratzen sind keine Alternative auf einer Wandertour.

Ich persönlich nehme nur Schaummatten mit. Die Gründe dafür benenne ich unten.

Thermomatten

Thermomatten bieten zwei sehr gute Gründe sie zu benutzen. Zum einen sind sie sehr bequem und man kann auf ihnen gut schlafen, zum anderen haben sie ein sehr kleines Packmaß.

Leider sind sie teurer und etwas schwerer als vergleichbare Schaummatten. Thermomatten gibt es in verschiedenen dicken zu kaufen und es sollte für jeden Einsatz welche geben.

Mittlerweile gibt es Thermomatten auch bei Sonderaktionen in Discountern zu kaufen. Im Gegensatz zu Wanderschuhen oder Schlafsäcken, würde ich Thermomatten ohne Probleme im Discounter kaufen da die qualitativen Unterschiede sehr gering sind.

Schaummatten

Auch Schaummatten sind nicht aus dem Programm von Outdoorläden wegzudenken. Dies liegt daran, dass sie immer noch eine große Fangemeinde haben.

Bei Schaumstoffmatten gibt es ein Material welches sehr gute Eigenschaften aufweißt. Dabei handelt es sich um Evazotematten.

Schaummatten haben meist ein großes Packmaß und sie sind nicht so langlebig wie Thermomatten.

Der Grund warum ich trotzdem immer wieder auf Schaummatten zurück greife ist folgender. Zum einen kann man mit ihnen gut improvisieren. Wenn man z.B. etwas zum Polstern benötigt, kann man es aus der Matte herausschneiden.

Desweiteren nutze ich die Matten auch als Isolator um im Sommer darin meine Wasserflaschen einzurollen.

Ein weiterer, allerdings sehr persönlicher Grund ist, dass ich bei ihnen nie die Panik habe, dass sie kaputt gehen. Ich lege meine Isomatte gerne mal so auf den Untergrund und setzte bzw lege mich darauf. Klar wenn man aufpasst, kann man dies auch mit einer Thermomatte machen. Ich bin dafür teilweise nicht aufmerksam genug und greife daher lieber auf die sicherere Variante zurück.

Theoretische Vorbereitung:

Etappen 410-412 vermessen und hochgeladen

Körperliche Vorbereitung:

1h Radfahren ext.

Kostenzähler:

1578 Euro

Tags:

Der Kauf eines Rucksackes

Tag 137 noch 16 Tage bis zum Start von „The Long Walk“

leichter Schneefall -1°

Der Schnupfen ist fast weg und gestern habe ich beim Laufen keine großen Probleme mehr gehabt. Auch die Schwellung behindert mich mittlerweile weniger und ich werde die letzten 6 Lymphdrainagen sehr genießen.

Am Montag hatte ich ursprünglich einen Zahnarzttermin den ich allerdings verpasst habe, da ich dachte ich hätte ihn gestern. Zum Glück war es kein Problem und meine Zähne sollten jetzt fertig sein um die Tour bis zum Dezember zu überstehen.

Gestern hat es weiter getaut und langsam erkennt man an vielen Orten schon die Straßen wieder und es ist nur eine Frage der Zeit bis alles wieder frei ist. Die Kälte sitzt ungefähr an der dänischen Grenze aber auch dort wird es in den nächsten Tagen wärmer werden.

Der Kauf eines Rucksackes

Nachdem man sich für einen Rucksacktyp (Innengestell, Außengestell, garkein Gestell) entschieden hat geht die Qual der Wahl los. Frauen benötigen ganz andere Rucksäcke als Männer, die Rückenlänge muss dem Rucksacktyp entsprechen und die Art der Anwendung spielt auch eine große Rolle.

Wie beim Schuhkauf benötigt man auch beim Rucksackkauf vor allem Geduld. In speziellen Outdoorläden erkennen die Verkäufer sehr schnell, ob ein Rucksack von der Länge her passt oder eher nicht.

Ich werde hier keine Tipps geben wie man selber erkennen kann ob ein Rucksack passt, denn auch ich verlasse mich dabei nur auf den Blick einer weiteren Person.

Als ich von der Firma Bach das Angebot bekam einen Rucksack zu erhalten habe ich sämtliche Modelle angeschaut und ausprobiert und erst dann Bescheid gegeben welches Modell ich nehme.

Wenn ein Rucksack passt und man ein gutes Gefühl hat, sollte man ruhig mit dem Rucksack einige Zeit durch den Laden laufen. Hierfür sollte der Rucksack mit Ballast befüllt sein und schon einige Kilogramm aufweisen.

Erst nach einiger Zeit erkennt man, wo es doch drückt und zu Problemen kommen kann. Im Zweifelsfalle sollte man dann lieber ein anderes Modell testen.

Wichtig beim Testtragen ist es auch den Rucksack richtig festzuzurren. Hierfür lockert man sämtliche Gurte. Dies sollte man im übrigen auch immer machen wenn man den Rucksack mal wieder absetzt und ein Pause einlegt. Leider weiß ich aus Erfahrung, dass man auch dies nicht immer macht.

Nachdem alle Gurte gelockert wurden setzt man den Rucksack auf und zieht als ersten die Schultergurte komplett fest. Die Last muss dann nur auf den Schultern liegen und es kann auch mal wehtun in dem Moment.

Als nächstes wird der Hüftgurt festgezurrt. Dabei sollte der Hüftgurt auch gut auf dem Beckenkamm sitzen.

Nun gibt es meist noch eine diverse Anzahl an weiteren Gurten die der Entlastung dienen. Auch diese gilt es nun festzuzurren. Erst wenn dies alles abgeschlossen ist werden nun die Schultergurte wieder gelöst und man spürt richtig wie das Gewicht nun auf den Hüften lastet.

Diese Prozedur des Rucksack Kaufes kann sich auch über einen längeren Zeitraum hinziehen. Dies Zeit sollte aber auch investiert werden, denn auf der Tour muss man den Rucksack dann mehrere Tage bis Wochen tragen und es kann sich schnell rächen in dem Moment den falschen Rucksack gekauft zu haben.

Theoretische Vorbereitung:

Etappen 407-409 vermessen und hochgeladen.

Körperliche Vorbereitung:

Kraft und Dehnprogramm, 1500m DS

Kostenzähler:

1578 Euro

Tags:

Rucksack

Tag 136 noch 17 Tage bis zum Start von „The Long Walk“

Wetter: leicht bewölkt 1°

Ich habe doch glatt gestern meinen Zahnarzttermin vergessen. Da ich eigentlich ja diese Woche schon frei gehabt hätte, habe ich den Termin auf 10h morgens gelegt gehabt. Aufgrund meiner späteren Abfahrt habe ich es aber total vergessen.

Ich werde einfach mal heute da vorbei fahren und hoffe einen neuen Termin zu bekommen.

Der Schnupfen nimmt auch seinen normalen Gang und ich bin gespannt wie ich gleich meine Laufübungen in der Sporthalle überstehe.

Weiterhin hält das Tauwetter an und erst ab der dänischen Grenze beginnt die Kälte. Aber auch da hoffe ich auf eine Wettererwärmung. In Alta sind es zur Zeit noch -32° aber auch in Trondheim und Larvik betragen die Temperaturen noch -13°.

Ab Morgen werde ich dann auch ausgiebig das neue Rad testen und mich damit längere Zeit auseinander setzen.

Rucksackarten

Meistens liest man, wenn es um Trekkingrucksäcke geht, von zwei Arten an Rucksäcken. Dem Außengestellrucksack und dem Innengestellrucksack. Ich sehe bei Trekkingtouren nicht den Sinn eines Außengestellrucksackes und für mich lautet die Frage daher eher:

„Innengestell oder gar kein Gestell?“

Die Ultraleichttrekker nehmen meist so wenig an Ausrüstung mit, dass man auch kein Gestell mehr benötigt. Dieser Gedanke ist gut und nachvollziehbar. Bei einem Gewicht von bis zu 12kg kann man auch auf ein Gestell verzichten.

Außengestellrucksack

Außengestellrucksäcke haben meist nur noch bei Expeditionen eine Bedeutung wo große Lasten getragen werden müssen. Sollte man länger an einen Ort bleiben, können sie auch noch gute Dienste leisten, wenn z.B. Brennholz geholt werden muss.

Außengestellrucksäcke sind gut für große Lasten geeignet. Ihr Gestell ist aber sehr starr und passt sich somit nicht gut dem Körper an.

Innengestellrucksäcke

Innengestellrucksäcke gibt es mittlerweile in vielen Verschiedenen Ausführungen. Es gibt sie für kleine, mittlere und große Lasten. Auch die Rückenlänge ist sehr wichtig bei der Wahl des richtigen Rucksackes. Dadurch kann das Eigengewicht des Rucksackes schnell auf 2-3kg ansteigen.

Rucksäcke ohne Gestell

Diese extrem leichten Rucksäcke sind für einen Großteil an Touren völlig ausreichend. Es gibt sie auch in Volumengrößen oberhalb von 60Litern. Ausgeklügelte Systeme haben wenig Polsterung und haben dafür die Möglichkeit  Kleidung in die Trageriemen zu stecken um so für Polsterung zu sorgen.

Ab wann man auf einen Rucksack mit Gestell ausweicht und bis wann es einer ohne Gestell tut ist von Person zu Person unterschiedlich.

Ich habe für mich entschieden, einen Rucksack mit Gestell zu nehmen, da ich auch Abschnitte habe wo ich für mehr als 20 Tage das Essen mitnehmen muss.

Was es nun beim Kauf zu beachten gilt, werde ich morgen erläutern

Theoretische Vorbereitung:

xxx

Körperliche Vorbereitung:

Kraft und Dehnprogramm

Kostenzähler:

1578 Euro

Tags:

Schuhpflege

Tag 135 noch 18 Tage bis zum Start von „The Long Walk“

Wetter: heiter 3°

Ein neuer Tag bricht an und mein Körper verhält sich glücklicherweise so wie ich es kenne. Den gestrigen Tage habe ich sehr ruhig verbracht und nicht viel gemacht. Ich habe das Ergometertraining ausgelassen und auch sonst wenig gemacht. Das Ergebnis ist nur, dass der Hals fast wieder normal ist aber jetzt ein Schnupfen mich leicht behindert.

Wie gesagt kenne ich solche Krankheitsverläufe  bei mir sehr gut. Ich werde heute versuchen trotz allen Schwimmen zu gehen.

Es soll allerdings auch kein Tag kommen ohne Probleme. Das Problem heute ist zum Glück nur ein sehr kleines. Als ich eben gerade den Hausrechner anschalten wollte, ging leider die Stromleiste nicht mehr. Zum Glück habe ich mein Netbook und kann so immer noch Artikel schreiben.

Da ich knappe 45 Minuten mit der Stromleiste gekämpft habe, werde ich den Artikel erst in der Schule schreiben können.

Ansonsten klappt die Planung weiter gut. In Südnorwegen liegt noch eine Menge Schnee und es ist sehr kalt (siehe Gästebucheintrag von Antje). Ich hoffe die drei Wochen bis zum Start und die weiteren 11 Tage die ich benötige dorthin zu kommen reichen aus, damit es noch ein wenig wärmer wird.

Schuhpflege

Nachdem man den Kauf von Wanderschuhen hinter sich hat, möchte man möglichst lange etwas von ihnen haben. Abhängig von der Beanspruchung, dem Untergrund und der Pflege kann diese Zeit sehr lang aber auch sehr kurz sein.

Für Personen, die vielleicht einmal im Jahr einen drei wöchigen Wanderurlaub machen und dies auch noch ohne viel Gepäck, wir die Lebensdauer bei richtiger Pflege ziemlich lang sein.

Aber auch bei größerer Belastung können Stiefel und Schuhe sehr lange halten. Die Sohle muss dann alle 1000km mal komplett erneuert werden. Dies geschieht gerade mit meinen Schuhen und kostet ungefähr 65€ – 85€.

Allgemeines

Den meisten Schaden nehmen Schuhe durch falsche Pflege während der Tour. Ich kenne es ja auch selber, dass wenn man abends ankommt, die Schuhe durchnässt sind (denn das sind sie irgendwann alle), man sie für den nächsten Tag trocken haben will.

Leider stellen viele dafür die Schuhe zu dicht an Wärmequellen ran. Sowohl Feuer aber auch zu heiße Trockenräume entziehen dem Leder zu schnell die Feuchtigkeit. Sie werden dadurch rissig und brüchig.

So doof es auch sein mag, man benötigt in solchen Situationen vor allem Geduld. Sollte man Zeitungspapier oder ähnliches zur Hand haben, kann man dies in die Schuhe stopfen um zumindest im inneren ein trockeneres Klima zu erzielen.

Wachsen und imprägnieren

Bei Volllederschuhen gibt es für mich nur das wachsen. Sprühimprägnierungen nützen bei Volllederschuhen garnichts. Wachs ist daher unerlässlich auf meiner Tour. Meist erkennt man nach einiger Zeit wann die Schuhe neues Wachs benötigen.

Auf Tour sollt zum wachsen entweder ein Ruhetag oder ein halber Wandertag herhalten, da es wichtig ist, dass die Schuhe genügend Zeit haben zu trocknen.

Bei Wanderstiefeln aus Kunstfasern muss man natürlich auf eine Sprühimprägnierung zurück greifen.

Stiefel säubern

Es ist ratsam den groben Schmutz jeden Abend zu entfernen und vor allem auf den Sohlenbereich zu achten. Steine die sich im Profil festgesetzt haben sind nicht nur nervig sondern schädigen auf Dauer auch die Sohle.

Auch die verklebten Kanten sind anfällig wenn sie verschmutzt sind.

Meist reicht zur Säuberung ein wenig warmes Wasser und ein Tuch.

Metallteile

Die Metallteile sollten hin und wieder mit ein wenig Vaseline eingerieben werden.

Die Sohle

Im Laufe der Zeit kann es sein, dass die Sohle mal komplettausgetauscht werden muss. Oftmals kann es sein, dass dies halb soviel kostet wie ein neuer Schuh. Bei mir ist es immer so gespalten denn ich mag meine alten Schuhe und sie sind garantiert voll und ganz auf mich eingelaufen.

Ob man nun lieber eine neue Besohlung nimmt oder gleich ein neues paar Schuhe muss jeder selber entscheiden.

Wenn man sich allerdings für eine neue Sohle entscheidet sollte man dies richtig machen. Die meisten Hersteller von Wanderschuhen bieten einen Besohlungsservice an. Dies dauert zwischen 3-6 Wochen und man sollte sich frühzeitig darum kümmern.

Etwas schneller geht es wenn man es bei einem Schuster machen lässt. Hierbei sollte man darauf achten, dass der Schuster auf Outdoorschuhe spezialisiert ist. Wenn man nämlich keinen speziell dafür angerührten Kleber benutzt löst sich die Sohle sehr schnell und das Geld war nicht gut investiert.

Innenfutter

Auch von innen bedarf es einer speziellen Pflege. Ein trockenes Tuch genügt hierfür schon um groben Dreck und vor allen Salzablagerungen abzuwischen. Diese Salzablagerungen führen dazu, dass das Innenfutter schaden nimmt.

Theoretische Vorbereitung:

Etappen 404-406 vermessen und hochgeladen

Körperliche Vorbereitung:

Schwimmen: 1000m DS

Kostenzähler:

1578 Euro

Tags:

Schuhwerk

Tag 133 noch 20 Tage bis zum Start von „The Long Walk“

Wetter: heiter 2°

Endlich waren gestern mal Temperaturen von mehr als 1-2°. Den Mittag und Nachmittag über hatten wir in Hamburg um die 5°. Die Temperaturen werden aber wieder etwas abkühlen und ich hoffe nur sie bleiben im Plus Bereich. Drei Wochen verbleiben noch um die Temperaturen weiter anzuheben.

Gestern war ich noch einmal bei meinem Doc. Er hat mir weitere 6 Lymphdrainagen verschrieben und ich bekomme für die Fahrt nun auch 2 Kompressionsstrümpfe mit.

Heute werde ich eine erste kleinere Radtour unternehmen. Vielleicht so 10km lang nur um ein wenig zu testen und das Rad einzufahren. Dieses WE steht nicht soviel auf dem Programm, ich habe lediglich vor heute bei Globetrotter noch einmal Flyer zu verteilen und einen Aushang zu machen, ich denke gegen 12.45h bei Globetrotter zu sein und dann am Nachmittag werde ich zu meinen Eltern gehen.

Schuhwerk

Es gibt mittlerweile eine sehr große Anzahl an verschiedenen Schuhen. Die Einsatzmöglichkeiten sind sehr vielfältig geworden und es ist kaum möglich das ideale Paar Schuhe zu finden. Ich werde in diesen Artikel kurz vorstellen, wo drauf man beim Kauf von Wanderschuhen achten muss und was es zu bedenken gilt. Daran schließt sich eine kleine Aufführung unterschiedlicher Typen an.

Die Qual der Wahl

Mittlerweile kann man Wanderschuhe schon in Discountern kaufen. Ob dies eine gute Idee ist sei mal dahin gestellt. Auf der einen Seite kann man sagen, sie sind billig und wenn man nicht weiß ob einen das Wandern gefällt hatman nicht so viele Unkosten.

Leider kann es aber auch genau darum keinen Spaß bringen. Die Schuhe passen nicht, es gibt blasen und man erlebt das Wandern als Qual. Dies hätte mit einem richtigen Paar Stiefeln oder Schuhen nicht sein müssen.

Es gibt viele Ausrüstungsgegenstände bei denen ich sage, man kann die billige Variante wählen aber bei Schuhen und Rucksäcken sehe ich das ein wenig anders.

Die Frage bleibt welche Art an Schuh man benötigt und was beim Kauf zu beachten ist. Die Art des Schuhs variiert nach dem Einsatzgebiet und für den normalen Wanderer reichen oftmals schon bequeme Halbschuhe aus. Ich persönlich gehe in Deutschland meist nur mit Turnschuhen umher und nur wenn ich weiß, dass der Weg unebener wird ziehe ich meine Wanderstiefel an.

Auf der Tour werde ich entweder zwei oder drei Paar Schuhe dabei haben. Während der Radfahrt würde ich am liebsten Turnschuhe tragen, wenn dies aus Platzmangel nicht geht fahre ich direkt mit meinen Wanderstiefeln los. Das letzte Paar sind ein paar leichte Sandalen. Diese benötige ich für Flussdurchquerungen und um sie abends im Lager zu tragen.

Für den Einsatz kann ich daher keine grundsätzlichen Empfehlungen geben, dies muss in Absprache mit den Verkäufern vor Ort geschehen.

Einige Tipps zum Kauf kann ich aber noch geben. Jeder Mensch hat ein anderes Laufverhalten. Es gibt Personen die eher zur Supination leiden und andere eher zur Pronation. Wer mit diesen Begriffen nicht viel anfangen kann, der sollte sich mal ein gut eingelaufenes Paar Schuhe schnappen und sie sich von hinten ansehen. Wenn an der Hacke an der Innenseite eine sehr starke Abnutzung zu sehen ist spricht man von Pronation. Das Gegenteil wäre eine starke Abnutzung auf der äußeren Seite, dies wäre dann die Supination.

Beide Typen an Gehern neigen oft dazu schneller Umzuknicken als andere Personen. Daher muss man sich je nach Höhe der Belastung gleich einen Stiefel mit höheren Schaft holen. Auch die Sohle kann auf das Laufverhalten abgestimmt sein. So dass sie an der betreffenden Stelle etwas verstärkt ist.

Allgemein sollte man zum Kauf ruhig ein paar alte Schuhe mitbringen und sie dem Verkäufer zeigen. Ein weiterer Tipp ist es möglichst Nachmittags zum Schuhkauf zu gehen. Die Füße sind dann meist etwas angeschwollener und nur dann kann man die richtigen Schuhe herausfinden, denn beim wandern werden sie auch anschwellen.

Ich würde auch ungefähr die Socken anziehen die ich beim Wandern tragen will. Wenn man dann einen passenden Schuh gefunden hat muss dieser getestet werden. Ich würde ihn im Laden ruhig mal eine halbe Stunde oder länger tragen und durch die Gegend gehen. Gute Läden besitzen auch eine Teststrecke für Schuhe. Dort gibt es Steigungen und Neigungen und auch mal etwas rauheren Untergrund.

Lieber alles ein wenig länger testen als zu kurz. Ein Problem mit dem ich zu kämpfen habe ist die breite meines Vorfußes. Für mich gibt es leider nicht viele Modelle die gut passen. Auch auf diese Problematik muss man achten.

Modelle

Halbschuhe

diese sind meist für Tagestouren ausgelegt. Sie besitzen keinen Knöchelumschließenden Schaft und geben daher meist nicht ganz soviel Stützkraft. Sie reichen aber für den normalen Gebrauch völlig aus und sind in der Anschaffung meist günstiger als Wanderstiefel.

Ein gutes Paar Halbschuhe zu haben kann nie verkehrt sein, denn auch auf ausgiebigen Stadttouren bieten sie einen besseren Sitz und man kann stundenlang durch die Gegen rennen.

Stiefel

Im Bereich der Trekkingstiefel hat es in den letzten Jahren viele neue Modelle gegeben. Ich persönlich mag die Ledervarianten lieber als die Kunstfaserschuhe. Das Gewicht variiert allerdings erheblich und man muss überlegen wo man den besten Kompromiss findet. Die Stärke des Stiefels ist auch abhängig vom zu erwartenden Gewicht des Rucksackes und der Person die den Schuh kauft.

Weitere Stifel in den Bereich sind Winterstiefel und Kletterstiefel. diese allerdings sehr spezziellen Stiefelbenötigen  meist nur Personen die sich selber sehr gut mit der Thematik auskennen.

Theoretische Vorbereitung:

xxx

Körperliche Vorbereitung:

xxx

Kostenzähler:

1578 Euro

Tags:

Radpflege

Tag 130 noch 23 Tage bis zum Start von „The Long Walk“

Wetter: sonnig -1°

Gestern war ein sehr schöner Tag in Hamburg. Bei Temperaturen um die -1° und viel Sonne, merkte man wie stark diese langsam wird und es setzte erstes Tauwetter ein. Die Sonne soll zwar in den nächsten Tagen verschwinden aber die Temperaturen sollen steigen. Irgendwann muss ja auch mal die nun knappe 2 Monate anhaltende Kälteperiode vorüber sein.

Die Lymphdrainage ist erstmal beendet und nun muss mein Arzt entscheiden ob es gut wäre sie noch für ein paar Sitzungen fortzuführen. Ich werde auf jeden Fall die Kräftigungsübungen weiter fortführen und kann mittlerweile auch schon wieder ganz gut laufen.

Radpflege

Unterwegs sollte man das Rad schon ein wenig pflegen. Um so mehr das Wetter das Material belastet um so wichtiger ist dies. Das Hauptaugenmerk dabei liegt auf der Kette und dem Kettenblatt bzw dem Ritzel.

Kette:

Sobald die Kette quietscht ist es definitiv zu spät sie zu ölen. Je nach Verschmutzung werde ich sie alle 2-3 Tage pflegen. Zuerst nimmt man einen Lappen und hält diesen um die Kette. Dann ein paar mal die Kette durchziehen um den gröbsten Schmutz hinunter zu bekommen. Anschließend tröpfelt man auf den inneren Rand der Kette das Öl und zieht die Kette dabei erneut durch. Danach sollten sowohl der Fahrer als auch das Rad ruhen. Am nächsten Morgen hält man den Lappen dann noch einmal an den äußeren Rand der Kette und zieht sie ein letztes mal durch um das außen klebende Öl Abzugbekommen. Denn dieses ist lediglich ein Schmutzfänger.

Ich nehme sowohl eine Ersatzkette als auch ein Ersatzritzel mit. Beides sollte nach 3000-4000km mal gewechselt werden.

Reifen:

Ich habe sowohl vorne als auch hinten Mäntel der Firma Schwalbe drauf. Diese sind sehr langlebig und sehr Pannensicher. Ein bekannter ist mit ihnen bis nach Peking gefahren und musste erst kurz vor dem Schluss den hinteren Mantel wechseln.

Auch wenn der Mantel sehr viel aushält sollte er täglich einmal begutachtet werden. Kleine Steine oder andere Fremdkörper, die sich im Profil festsetzen können sich auf Dauer immer mehr durch den Reifen bohren. Man sollte diese daher dann Entfernen. Einen Ersatzmantel nehme ich nicht mit, da diese mittlerweile gut zu bekommen sind. Lediglich einen Ersatzschlauch werde ich dabei haben.

Bremsen:

Ein paar Ersatzbremsklötze sind auch mit auf der Fahrt. Die Bremsen sollte man sich öfter angucken um zu sehen wann sie abgenutzt sind. Meist gibt es auf ihnen eine kleine Markierung. Sobald diese unterschritten wird, müssen sie gewechselt werden. Auch ein nachjustieren der Bremsen sollte von Zeit zu Zeit erfolgen.

Laufräder:

Gerade bei neuen Rädern muss ein Augenmerk auf die Felgen gelegt werden. Insbesondere die Speichen arbeiten anfangs sehr viel und müssen kontrolliert werden. Wenn diese zu locker werden müssen sie nachgeschraubt werden um die Stabilität der Felge zu erhalten. Ein paar Ersatzspeichen werde ich auch immer dabei haben.

andere Teile:

Bei groben Verunreinigungen werde ich die Ruhetage nutzen um das Rad immer mal wieder auf Vordermann zu bringen. Man sollte es dafür einfach mit einem nassen etwas warmen Lappen abwaschen und alle Teile auf Festigkeit kontrollieren.

Theoretische Vorbereitung:

xxx

Körperliche Vorbereitung:

Schwimmen 2000m DS

Kostenzähler:

1578 Euro

Tags:

Das Rad ist da

Tag 129 noch 24 Tage bis zum Start von „The Long Walk“

Wetter: sonnig -1°

Gestern habe ich nun meinen Vertrag in der Schule um 2 Wochen verlängert. Da ab dem 8.3.2010 in Hamburg Frühjahrsferien sind habe ich dennoch eine Woche um alles vorzubereiten. Ursprünglich wollte ich innerhalb der ersten Ferienwoche eine ungeplante Abfahrt machen. Sollte das Wetter gut sein geht es los und wenn nicht, zögere ich es bis zum 13.3 hinaus.

Da ich aber schon darauf hingewiesen wurde, dass mich doch einige Personen verabschieden wollen habe ich mich für einen festen Abfahrtstag auf einen Samstag entschieden.

Heute habe ich den letzten Termin bei der Lymphdrainage und die Schwellung ist meiner Ansicht nach auch schon besser geworden. Die Kräftigungsübungen bringen viel und von Tag zu Tag werde ich besser und fitter.

Auch vom Wetter her soll es jetzt wärmer werden. Am Sonntag war Neumond und meist bringt dieser auch einen Wetterumschwung mit sich. Für Norddeutschland bedeutet dies für diese Woche noch kältere Temperaturen und am Donnerstag oder Freitag soll es dann anfangen zu tauen.

Das Rad

Gesten habe ich nun endlich mein Rad für die Tour abgeholt. Es fährt sich sehr gut und ich denke ich werde damit viel Spaß haben.

Auf längeren Touren ist es immer vom Vorteil einen Stahlrahmen zu haben. Dieser hat auch den Vorteil, dass wenn er mal bricht ihn jeder Dorfschmied wieder heil machen könnte.

Als Schaltung habe ich mich für die Nexus 8-Gang Nabenschaltung entschieden. Mir war es wichtig eine Nabenschaltung zu fahren, da sie doch pflegeleichter ist und ich an der norwegischen Küste eher mit schlechten Wetter rechne. Die 14-Gang Rohloffschaltung lag leider nicht im Budget. Die 8-Gang Nabe hat ihre Grenzen im Gebirge und erst ein Arbeitskollege gab mir den Tipp auszurechnen wieviel Raumgewinn ich pro Pedalumdrehung gewinne.

Er hat mit aufgrund der vorhandenen Angaben berechnet, wieviel dies im jeweiligen Gang ist und wir konnten so ermitteln wie man das hintere Ritzel verändern müsste um eine bessere Übersetzung für die Berge zu erreichen. Für die interessierten folgt etwas tiefer hier die Berechnung.

Weiterhin überlegte ich recht lange, ob ich einen Anhänger mitnehmen soll. Ich habe mich dann aber dagegen entschieden. Von der Ausrüstung her, werde ich das gleiche mitnehmen, was ich auch bei der Wanderung dabei habe. Ich werde lediglich ab und an mehr Proviant dabei haben und Material,  welches ich speziell für die Radtour benötige.

Ansonsten nehme ich nur zwei Taschen für hinten und zwei für vorne mit. Eine Lenkertasche vorne und den Rucksack schnalle ich auf den Gepäckträger fest. Dies sollte an Stauraum ausreichend sein.

So sieht es aus das Rad:

IMG_0029

Wie berechnet man nun die Entfaltung pro Pedalumdrehung?

Man benötigt dafür ein paar Angaben

Radumfang in Abhängigkeit vom Schlauch 2.205

Zähne am Ritzel 19

Zähne am Kettenblatt 38

Übersetzungverhältnis der einzelnen Gänge

Die Formel lautet dazu passend:

Zähne Kettenblatt : Zähne Ritzel * Radumfang * Faktor Nabe

38 : 19 * 2.205 * 0,527 = 2.32m  im 1. Gang

38 : 19 * 2.205 * 1,615 = 7,12m im 8. Gang

Dies war mir im ersten Gang mit Gepäck noch etwas zu schwer und ich habe dann die gleiche Rechnung mit einen 21er Ritzel gemacht, dabei kam dann im 1. Gang eine Entfaltung von 2,1m raus und im 8. Gang von 6,44m. Damit komme ich die Berge besser hoch und in der Ebene kann man damit immer noch knappe 25km/h fahren.

Theoretische Vorbereitung:

Etappen 395-400 vermessen und hochgeladen.

Körperliche Vorbereitung:

Kraft und Dehnprogramm

Kostenzähler:

1578 Euro

Tags: