Artikel getaggt mit Logistik

Depots umgeplant

Tag 145 noch 8 Tage bis zum Start von „The Long Walk“

Wetter: sonnig 2°

Das Wetter wird leider noch bis Mitte März kühl sein und gerade in Norwegen bedeutet dies, dass nicht viel an Schnee wegtauen kann. Ich werde alles vor Ort erleben und hoffe, dass ich trotzdem sehr gut voran komme.

Gestern war das Wetter traumhaft und ich stellte mir vor, wie es gewesen wäre schon unterwegs zu sein. Trotzdem bereue ich nicht die Abfahrt verschoben zu haben.

Dies ist wirklich der heftigste Winter in Nordeuropa und Deutschland seit über 30 Jahren und ich musste mir genau dieses Jahr aussuchen.

Das Radfahren bringt sehr viel Spaß und was die Einstellungen am Rad betrifft, bin ich sehr froh und denke die richtigen Einstellungen gefunden zu haben.

Heute geht es mal wieder zur Lymphdrainage und mein schnupfen liegt in den letzten Zügen. Ich hoffe dann nächste Woche ohne Probleme starten zu können.

Depots umgeplant

Ich habe jetzt lange nach einer günstigen Möglichkeit gesucht die Depots nach Norwegen zu verschicken. Leider habe ich keine gefunden und mir daher eine neue Art ausgedacht.

Es nützt halt nichts, von hier ein Paket zu schicken, welches einen Warenwert von z.B. 15€ enthält und dafür dann 35€ Porto zu bezahlen.

Darum habe ich jetzt sehr viele Depots gestrichen und werde nur noch 2-3 Pakete versenden. Beim Rest mache ich es so, dass ich in Norwegen die meisten Dinge einkaufe und das Depot vor Ort zusammen stelle. In Norwegen sind die Preise zwar etwas höher als hier, es rechnet sich aber trotzdem bei dem hohen Porto.

Dinge, die ich nicht vor Ort holen kann, werde ich von hier mitnehmen, dies betrifft vor allem Bücher und Material.

So werde ich weiterhin an allen geplanten Orten ein Depot ablegen, aber diese nicht alle von Hamburg aus verschicken.

Schicken werde ich von Hamburg aus ein Depot nach Trondheim, Alta und Mo I Rana.

Theoretische Vorbereitung:

xxx

Körperliche Vorbereitung:

Schwimmen 2000m DS

Kostenzähler:

1578 Euro

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Mein Zelt

Tag 144 noch 9 Tage bis zum Start von „The Long Walk“

Wetter: sonnig 5°

Weniger als 10 Tage bis zum Start. Ich bin schon sehr aufgeregt und es kommen auch die ersten Zweifel. Zweifel ob man alles bedacht hat, Zweifel ob man gut vorbereitet ist, Zweifel ob der Zeitpunkt gut ist.

Die meisten dieser Punkte kann ich aber ohne Probleme abhaken und sie bereiten mir nicht soviel Kopfzerbrechen. Wie ich schon oft erwähnte, wird eine solche Tour im Kopf entschieden und dieser muss frei sein.

Meiner ist dies zur Zeit leider nicht und daher wird es unterwegs sehr schwer werden. Ich hoffe noch alles in geregelte Bahnen lenken zu können.

Ich werde jetzt doch zwei Depots weniger verschicken. Dies liegt daran, dass sie nur für wenige Tage Ausrüstung und Proviant enthalten und die Kosten für den Versand viel zu hoch sind. Wenn ich in die Orte komme wo ich das Depot abholen wollte, gehe ich nun dort einkaufen und stelle das Depot vor Ort zusammen. Die Artikel, die ich nicht dort vor Ort bekomme, werde ich in das Depot davor mitschicken und dann auf dem Fahrrad mitnehmen.

Ein Blick auf das Wetter zeigt immer noch Minusgrade in Südnorwegen, Schweden und Nordjütland an. Die Temperaturen sind nachts um die -3 – -7° und tagsüber so um die 2°- -1°. Meist ist es heiter und es kommen keine weiteren Niederschläge hinzu, allerdings tauen die vorhandenen auch nicht weg.

Mein Zelt

Lange überlegte ich welches meiner Zelte ich mitnehmen soll. Aus meiner Vergangenheit weiß ich, dass mir das Zelt immer sehr wichtig ist. Es wird die Behausung sein für einen langen Zeitraum.

Ein weiterer Aspekt ist bei mir, dass es mir nicht viel ausmacht wenn es unterwegs anfängt zu regnen. Ich hasse es aber im Regen loszugehen und alles im Regen einzupacken.

Ich habe mir als Limit ein Gewicht von 2,5kg für das Zelt gesetzt. Aufgrund der Küstennähe sollte es auch ein etwas stabileres 3-Jahreszeitenzelt sein.

Ich werde auf der Radfahrt daher mein Nallo 2 GT von der Firma Hilleberg mitnehmen. Dies liegt an der Grenze des mir gesetzten Gewichtes und ich werde während der Fahrt entscheiden, ob ich mir für die Wanderung ein anderes Zelt hinauf schicken lassen werde.

Alle wichtigen Daten zu dem Zelt könnt ihr euch unter den oben gesetzten Link anschauen.

Bisher bin ich mit dem Zelt sehr zufrieden, wobei ich schon finde, dass die Kondenswassermenge enorm ist die sich bildet.

Theoretische Vorbereitung:

Depots umgeplant (mehr dazu morgen)

Körperliche Vorbereitung:

1h Radfahren ext.

Kostenzähler:

1578 Euro

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Planung der Depots

Tag 118 noch 22 Tage bis zum Start von „The Long Walk“

Wetter: heiter 2°

Wieder mal liegt ein ziemlich voller Tag hinter mir. Auch heute habe ich einiges vor und werde wieder mit leichten Beintraining anfangen. Ich bin aber sehr optimistisch, dass alles klappen wird.

Beim Zahnarzt ging es gestern relativ schnell. Mir war ja Ende letzten Jahres eine Füllung hinaus gefallen und ich spürte schon mit der Zunge, dass sich das nicht gut anfühlte. Der Zahnarzt, den ich sehr schätze, hat versucht den Zahn zu retten und musste ihn dann leider ziehen. Er hätte auf den Stumpf noch eine Krone setzen können, war aber so ehrlich und meinte gleich die würde höchstens 3-4 Jahre halten.

Ich habe noch einen weiteren Termin für eine kleine Behandlung, dann sollte ich ohne Zahnschmerzen die Tour überstehen.

Heute freue ich mich wieder auf die Lymphdrainage und werde die ersten Besorgungen machen für die Depots.

Planung der Depots

Die Planung der Depots ist abgeschlossen und ich werde nun ans einkaufen und verpacken gehen. Es wäre ziemlich albern hier im Artikel jedes einzelne Depot vorzustellen, da es nur Platz wegnimmt. Ich möchte aber auch denen, die sich sehr dafür interessieren was ich in den nächsten paar Monaten essen werde die Gelegenheit geben dies nachzulesen.

Daher werde ich die Inhalte der Depots zum download anbieten. Dies werde ich morgen mit Hilfe meines Administrators machen.

Prinzipiell war die Planung recht einfach. Ich habe mir überlegt was ich alles in den Depots benötige und mir darüber Notizen gemacht. Im zweiten Schritt habe ich ermittelt wie oft ich die jeweiligen Produkte benötige. Beispielsweise rechne ich alle 3 Wochen eine Tube Sonnencreme.

Ich habe dann eine Liste angefertigt und die Depots mit der Anzahl der Tage, für die das jeweilige Depot ausgelegt ist, aufgeführt. Danach war durch einfache Mathematik schnell klar, in welchen Depots etwas liegen muss und wieviel von dem jeweiligen Produkt.

Etwas schwieriger wurde es dann bei den Depots, die für längere Zeit reichen müssen. Ich musste da dann ein wenig mehr auf das Gewicht achten und habe ein wenig herum gerechnet. Der Proviant macht ja den größten Teil des Gewichtes aus. Ich habe daher bei diesen Depots mehr auf Fertiggerichte von Globetrotter zurück gegriffen.

Die Werte die ich angenommen habe sind Erfahrungswerte. Die Geschmäcker sind soverschieden und jeder sollte seinen Inhalt selber planen. Ichwerde unterwegs sehen wie ich mit den Mengen auskomme.

Bei den Preisen für die Verschickung habe ich bisher nur die von DHL. Ich glaube auch nicht, dass UPS da eine gute Alternative darstellt. Bei DHL zahle ich zwischen 17€ und 30€. Das werde ich aber nochmal herausfinden.

Den download gibt es dann morgen.

Theoretische Vorbereitung:

Etappen 386+387 vermessen und hochgeladen. Dpotplanung abgeschlossen

Körperliche Vorbereitung:

1h Ergometertraining, Schwimmen 1500m DS

Kostenzähler:

1578 Euro

Tags:

Depotwoche

Tag 114 noch 26 Tage bis zum Start von „The Long Walk“

Wetter: bewölkt 1°

Nun startet meine Depotwoche. Was ich alles in dieser Woche schaffen möchte, führe ich etwas weiter unten auf. Gestern habe ich unglaublich lange mit der Einrichtung des Netbooks verbracht. Erstens musste ich sehr viele Programme installieren und zweitens das Netbook so einstellen, dass es nicht anfängt automatische Downloads aus dem Internet zu starten.

Der Virenscanner soll dies natürlich machen aber es ist unglaublich bei wievielen Programmen dies immer eingestellt ist und dann wären meine 150Mb sehr schnell weg.

Faszinierend in diesem Zusammenhang war eine Ferndiagnose eines Freundes. Ich habe das Glück um mich herum viele Personen zu haben die sich mit PC Fragen und anderen technischen Kram besser auskennen als ich. Gut, die mich kennen wissen, dass dies nicht so schwer ist aber es gibt immer wieder Dinge die ich sehr faszinierend finde. Der besagte Freund sollte mir per Telefon durchsagen wie ich es schaffen kann mein Wireles Lan einzurichten. Ich musste dafür das Netbook an mein LAN-Kabel anschließen und auf ein bestimmtes Programm drücken. Danach hatte dieser Freund Zugang und Zugriff auf mein Netbook. Ich hätte abwaschen können oder lesen können und er konnte alles einrichten.

Aufgrund der vielen theoretischen Dinge habe ich es dann leider auch nicht mehr geschafft auf die Alster zu gehen. Mir war dies einfach wichtiger. Mein Bein ist leider immer noch geschwollen aber es bereitet keinerlei Schmerzen mehr. Ich möchte diese Woche meine Arztbesuche abschließen und habe diese Vorbereitung dann hinter mir.

Depotwoche

Ich habe ja schon einmal etwas über Depots geschrieben. Ihr könnt dies hier und hier nachlesen. An dieser Planung hat sich nicht viel geändert und nun werde ich nach einem bestimmten System Ausrüstungsgegenstände und Proviant verteilen.

Am Ende der Woche sollen alle Depots fertig geplant sein und begonnen werden die Inhalte zu besorgen. Verschicken werde ich sie dann ungefähr eine Woche vor der Abfahrt. Mein grober Plan für diese Woche sieht so aus:

Montag: Planung der Inhalte

Dienstag: Planung der Inhalte

Mittwoch: Größen der Pakete in Erahrung bringen und Preise

Donnerstag: Rückmeldung der einzelnen Orte einholen an denen ein Depot abgelegt werden soll.

Freitag: letzte Überarbeitung und Beginn der Einkäufe.

Theoretische Vorbereitung:

Etappen 23+24 vermessen und hochgeladen, Etappen 21-30 kontrolliert und verbessert, Etappe 279 vermessen und hochgeladen, Etappen 374-378 vermessen und hochgeladen, Depotplanung.

Körperliche Vorbereitung:

xxx

Kostenzähler:

1578 Euro

Tags:

Depots

Tag 52 noch 88 Tage bis zum Start von „The Long Walk“

Wetter: sonnig 4°

Gestern fiel mir das Schwimmen doch schwerer als gedacht. Nachdem es am Sonntag so gut geklappt hatte war ich wohl  noch etwas müde in den Armen. Vielleicht waren zwei 3000m Einheiten hintereinander doch nicht ganz so gut. Heute will ich etwas über die Depots, die ich auf der Reise anlegen werden berichten. Ich beziehe mich hierbei erstmal auf die Depotplanung für den Nordteil der Tour.

Prinzipiell würde ich sogar im Fjäll ohne Depots auskommen können. Die DNT-Hütten haben alles vorrätig, was man so brauchen könnte. Ich habe, wie jeder andere auch, aber ein paar Dinge die ich gerne dabei hätte und die es nicht unbedingt in den Hütten gibt (z.B. Müsliriegel in Schweden) desweiteren benötige ich bestimmt Ausrüstung erst zu einem späteren Zeitpunkt und will sie nicht den ganzen Weg tragen. Auf meiner Tour gibt es zwar auch einige Abschnitte die ganz ohne Hütten sind, die aber meist nur ein paar Tage umfassen. Zum einen würde dies aber teuer werden und zum anderen geht es mir gerade darum die Logistik zu planen und möglichst viel selbst zu organisieren. Klar kann man nicht alles selber machen (z.B: werde ich kaum mein Rad schultern und mit ihm nach Süden wandern) aber ich versuche ein Maximum zu erreichen.

Bei einer Länge des ersten Teiles (Hamburg-Nordkap-Hamburg) von knappen 280 Tagen (inkl. Ruhetagen) schaffe ich es ca. 70% mit allen Dingen abzudecken, die ich benötige. Die anderen 30% sind der Abschnitt der Tour, der durch die schwedischen Waldgebiete führt. Selbst hier wäre es möglich zwei bis drei weitere Depots zu verschicken.

Um die Größe und die Abstände zwischen den Depots zu berechnen wurde als erstes die Wanderstrecke vom Nordkap nach Hamburg geplant. Danach wusste ich wo ich Depots abholen könnte und für wielange diese dann halten müssten. Die Radtour wurde dann angepasst. Insgesamt ging dies bestimmt dreimal so bevor eine endgültige Fassung stand.

Der zweite Planungsschritt war nun die Ablageorte der Depots zu ermitteln und wie sie dahin kommen. Ich habe dann Rücksprache gehalten mit Pensionen bei denen ich auf der Radtour übernachte, ob es möglich wäre Pakete dorthin zu versenden, welche ich dann im Zuge der Übernachtung abholen werde. Dies klappte sehr gut und ich hatte schnell das OK von allen Orten. Die gleiche Prozedur musste ich dann mit den Orten anstellen, wo die Depots schlussendlich abgelegt werden sollen. Einige fragen sich bestimmt nun warum ich die Pakete nicht gleich an die Ablageorte schicke. Dies liegt daran, dass nicht alle Orte zum Zeitpunkt der Verschickung bewohnt sind bzw, dass man dort keine Pakete hinschicken kann.

Mit dem Fahrrad sammel ich dann die Pakete ein und bringe sie an die Vorgesehenen Ablagepunkte. Auf dem Weg nach Süden wird dies ähnlich sein nur, dass die Versendeorte mit den Ablageorten identisch sein müssen.

Näheres findet ihr hier. Dort werde ich auch die genauen Inhalte der Depots auflisten.

Für Fragen stehe ich wie immer gerne zur Verfügung

Theoretische Vorbereitung:

Etappen 121-125 als Karten hochgeladen, weitere 10 Etappen vorbereitet, Gespräche geführt hinsichtlich der Radausrüstung.

Körperliche Vorbereitung:

1.15h Feldstufentest Laufen

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