Artikel getaggt mit Strecke

The last week

Tag 147 noch 6 Tage bis zum Start von “The Long Walk”

Wetter:

Schon wieder Schnee, diesmal knappe 10-12 cm und diese Woche soll es durchgehend kalt bleiben. Ich bin langsam echt ein wenig gefrustet und hoffe einfach das beste.

Nochmal die Abfahrt zu verschieben hat keinen Sinn mehr, denn dann würde sich alles zu sehr nach hinten verschieben. Ich weiß allerdings auch nicht wie es später bei der Wanderung aussehen wird. Die Kälte hängt auch in Nordschweden und Norwegen fest und somit wird es später zur Schneeschmelze kommen und die Flüsse werden einen ziemlich hohen Pegel haben.

Ich hätte als einzige Alternative, die Strecke zwischen Göteborg und Trondheim abzukürzen. Die gesamte Strecke über Bergen ist für die Logistik nicht wichtig. Ich möchte sie aber gerne fahren, damit alles Rund wird und ich sagen kann, du hast es so geschafft wie geplant. Die Frage wäre auch, inwiefern ich mit dem Rad von Göteborg nach Trondheim fahren könnte.

Ich werde mir darüber aber wirklich erst den Kopf zerbrechen sobald ich unterwegs bin.

Heute in einer Woche geht es los. Die Abfahrt soll um 9h auf dem Rathausmarkt stattfinden und ich hoffe, dass zumindest dort der Schnee geräumt sein wird.

Gestern standen zwei Abschiede auf dem Programm. Zum einen der in der Schule und zum anderen der bei meinem Neffen.

In der Schule habe ich mich von allen Klassen verabschiedet und von den Kollegen. Ich habe einer Person versprochen zu ihren Abschluss wieder in Hamburg zu sein und dies werde ich einhalten. Alles in allem war es ein schöner Abschied aber das Gefühl war dennoch komisch. Ich habe meine Fächer ausgeräumt und irgendwie war es ein anderes Gefühl als wenn man nur für ein paar Wochen gehen würde.

Der zweite Abschied war der bei meinem Bruder, seiner Frau und meinem Neffen. Höchstwahrscheinlich kommen sie alle zu meinen Abschied auf den Rathaus. Ich Lieb es aber wo die wohnen und habe es genossen dort nochmal spazieren gehen zu können und das wir noch Spiele gespielt haben (auch wenn ich keines gewonnen habe).

Auf dem Rückweg hat dann allerdings der Schnee eingesetzt und das war der einzige Wermutstropfen.

Ich bin zu gefrustet heute einen längeren Artikel zu schreiben und nutze zumindest das schöne Wetter um ein wenig spazieren zu gehen, denn eigentlich liebe ich so ein Wetter.

Theoretische Vorbereitung:

folgt

Körperliche Vorbereitung:

Kraft und Dehnprogramm

Kostenzähler:

1578 Euro

Tags: ,

Depots umgeplant

Tag 145 noch 8 Tage bis zum Start von “The Long Walk”

Wetter: sonnig 2°

Das Wetter wird leider noch bis Mitte März kühl sein und gerade in Norwegen bedeutet dies, dass nicht viel an Schnee wegtauen kann. Ich werde alles vor Ort erleben und hoffe, dass ich trotzdem sehr gut voran komme.

Gestern war das Wetter traumhaft und ich stellte mir vor, wie es gewesen wäre schon unterwegs zu sein. Trotzdem bereue ich nicht die Abfahrt verschoben zu haben.

Dies ist wirklich der heftigste Winter in Nordeuropa und Deutschland seit über 30 Jahren und ich musste mir genau dieses Jahr aussuchen.

Das Radfahren bringt sehr viel Spaß und was die Einstellungen am Rad betrifft, bin ich sehr froh und denke die richtigen Einstellungen gefunden zu haben.

Heute geht es mal wieder zur Lymphdrainage und mein schnupfen liegt in den letzten Zügen. Ich hoffe dann nächste Woche ohne Probleme starten zu können.

Depots umgeplant

Ich habe jetzt lange nach einer günstigen Möglichkeit gesucht die Depots nach Norwegen zu verschicken. Leider habe ich keine gefunden und mir daher eine neue Art ausgedacht.

Es nützt halt nichts, von hier ein Paket zu schicken, welches einen Warenwert von z.B. 15€ enthält und dafür dann 35€ Porto zu bezahlen.

Darum habe ich jetzt sehr viele Depots gestrichen und werde nur noch 2-3 Pakete versenden. Beim Rest mache ich es so, dass ich in Norwegen die meisten Dinge einkaufe und das Depot vor Ort zusammen stelle. In Norwegen sind die Preise zwar etwas höher als hier, es rechnet sich aber trotzdem bei dem hohen Porto.

Dinge, die ich nicht vor Ort holen kann, werde ich von hier mitnehmen, dies betrifft vor allem Bücher und Material.

So werde ich weiterhin an allen geplanten Orten ein Depot ablegen, aber diese nicht alle von Hamburg aus verschicken.

Schicken werde ich von Hamburg aus ein Depot nach Trondheim, Alta und Mo I Rana.

Theoretische Vorbereitung:

xxx

Körperliche Vorbereitung:

Schwimmen 2000m DS

Kostenzähler:

1578 Euro

Tags: , ,

Alternativen 2

Tag 124 noch 16 Tage bis zum Start von “The Long Walk”

Wetter: heiter -3°

Gestern habe ich die Zeit genutzt und Alternativstrecken geplant die den Ochsenweg umgehen würden. Dazu gleich unten mehr.

Die Belastung beim Schwimmen gestern war sehr gut und ich habe das Gefühl es läuft wieder so wie früher. Nur das Laufen bereitet weiterhin Probleme und der Muskel muss noch mehr aufgebaut werden. Nach dem Wetterbericht zu schließen, soll das kalte Wetter noch bis mindestens nächste Woche anhalten.

Alternativen 2

Da ich gestern den ganzen Tag über Alternativstrecken nachgegrübelt habe, war keine Zeit mehr für viele anderen Dinge. Ich nutze die Gelegenheit und habe mal eine kleine Testfahrt mit dem Rad unternommen. Erst vor meiner Wohnung und in der Stadt und dann am Stadtrand und habe Wege getestet die ungefähr dem Ochsenweg entsprechen.

In der Stadt ging es mit dem Radfahren und es würde keine Probleme bereiten. Außerhalb der Stadt allerdings war es katastrophal. Ichbin sehr oft weggerutscht und konnte einen Sturz nur mit Mühe verhindern. Die Feldwege sind daher nicht befahrbar. Vor allem war dies alles ohne Gepäck.

Auf den Bundesstraßen sieht es schon anders aus. Allerdings sind dort auch meist nur die Fahrspuren der Straße geräumt und allgemein “verengen” sich ja Straßen im Winter immer ein wenig, so kommt es mir zumindest vor. Daher müsste ich dort auf der Straße fahren und das fand ich bei dem Verkehr und der Witterung doch arg gefährlich.

Auf jeden Fall müsste ich einige Etappen stark verkürzen, denn ich glaube nicht, bei diesem Wetter alle so abfahren zu können wie geplant. Ich habe jetzt einen Weg gefunden und der liegt meist in der Nähe des Ochsenweges aber verlängert die Strecke ein wenig.

Wenn ich den Plan verfolge später los zu fahren muss ich mich leider schon Anfang nächster Woche dafür entscheiden. Denn dann würde ich noch bis zu den Frühjahrsferien weiter arbeiten und dann losradeln sobald das Wetter es zulässt, aber spätestens 2 Wochen später.

Ich fühle mich wie eine Expedition die auf einen 8000er will und warten muss, da das Wetter nicht aufklart. Ich merke wie das zermürben kann und ich bin echt gespannt was kommen wird….ich werde heute mal beim deutschen Wetterdienst anrufen um mehr heraus zu bekommen.

Theoretische Vorbereitung:

Etappen 80-85 überarbeitet und korrigiert, Depots umgeplnt.

Körperliche Vorbereitung:

Ergometer 1Std., Dehn und Kraftprogramm

Kostenzähler:

1578 Euro

Tags:

Alternativen

Tag 123 noch 17 Tage bis zum Start von “The Long Walk”

Wetter: bedeckt -4°

Mein Kraft und Dehnungsprogramm gestern verlief sehr gut. Ich habe das Bein mal wieder richtig belastet und merke, dass ich auf der linken Seite doch einige Defizite habe. Diese gilt es nun auszugleichen und die Muskeln zu stärken.

So sehr ich versuche das Wetter bis zur nächsten Woche zu ignorieren, so sehr werde ich immer wieder daran erinnert. Ich habe mir ausgerechnet den heftigsten Winter seit 30 Jahren ausgesucht um die Tour zu starten.

Die Kälte macht mir keine bedenken aber das Eis auf den Straßen und der Schnee. Meinen Plan den Ochsenweg nach Norden zu nehmen kann ich wohl vergessen, denn die kleinen Feldwege, auf denen er oft entlang läuft, sind vereist und mit verharschten Schnee bedeckt.

Ich werde daher heute anfangen Alternativstrecken zu suchen.

Alternativen

Als ich heute morgen zur Schule ging sah ich schon wieder Neuschnee auf dem Eis liegen. Dies ist wirklich eine ganz doofe Situation, denn nun ist das Eis nicht mehr sichtbar und ich bin heute schon weggerutscht.

Fest steht, dass ich die Strecke wirklich umlegen muss. Ich überlege dahingehend schon einige Alternativen. Die Etappen würden sich dann nicht verlängern und so bleiben wie sie sind.

Wenn jedenfalls etwas Tauwetter wäre, würde etwas mehr Stabilität vorhanden sein. Mit Gepäck auf dem Rad stelle ich mir das schwer vor und ich habe keinerlei Erfahrung mit Winterradtouren.

Ich bin wirklich ernsthaft am überlegen die Abfahrt um 2 Wochen zu verschieben. Ich könnte dann einige Etappen zusammenlegen und wäre dann nur knapp 8 Tage später am Nordkap. Im Endeffekt würde dadurch nur meine längere Pause in Hamburg zusammen schrumpfen und mein Bein hätte noch mehr Zeit wieder auf den alten Stand zu kommen.

Leider bekomme ich dadurch keine Sicherheit, dass es dann besser ist. Ich denke aber auch über diese Alternative nach.

Eine letzte, aber für mich nicht in Frage kommende Alternative wäre es, die Radtour anders zu legen. Da ich zwischen Göteborg und Trondheim kein Depot anlegen muss, könnte ich diesen Teil auch abkürzen.

Für welche Alternative ich mich entscheide werde ich mir noch überlegen. Es wäre mir auf jeden Fall lieber, wenn ich ganz normal auf der geplanten Streck fahren könnte.

Theoretische Vorbereitung:

Alternatvstrecken geplant

Körperliche Vorbereitung:

Schwimmen 1500m DS

Kostenzähler:

1578 Euro

Tags:

Wie kommt das Fahrrad zurück nach Hamburg?

Tag 113 noch 27 Tage bis zum Start von “The Long Walk”

Wetter: leichter Schneefall 1°

Der letzte Tag im Januar bricht an und es bleibt nur noch der kurze Februar um meine Vorbereitungen abzuschließen. Vieles habe ich bereits erledigt und es sind fast nur noch Kleinigkeiten die es gilt zu machen. Das meiste betrifft sicherlich die Dokumentation hier im Internet.

Gestern habe ich es geschafft 22 Etappen zu erstellen und hochzuladen. Dies war auf der einen Seite garnicht so schwer, da ich die Radetappen, die ja auf Straßen verlaufen, mit dem Routenplaner erstellen konnte. Lange dauerten die Pausen die ich bei Google Maps andauernd hatte. Auf jeden Fall ist die Radfahrt von Palermo nach Hamburg nun fertig und alles Karten mit den Verläufen können eingesehen  werden.

Gestern habe ich nun das Netbook und die Kleinbildkamera geholt. Ich werde mich mit den Geräten noch vertraut machen müssen und sobald das Handy hier ist werde ich die gesamten technischen Geräte hier vorstellen.

Ich habe gestern weiterhin geschrieben, dass ich frühestens in 2 Wochen anfangen werde mir über das Wetter Gedanken zu machen. Heute Morgen habe ich allerdings gehört, dass es von Montagmittag bis Dienstagmittag fast durchgehend schneien soll. Ich werde versuchen dies zu ignorieren und bin optimistisch. Es geht auch nicht darum ob ich losfahre sondern eher wo lang ich fahre. Gerade am Anfang wollte ich den Ochsenweg fahren und dieser verläuft meist auf kleinen Wegen. Diese werden nicht geräumt und sollte zum Zeitpunkt der Abfahrt wirklich noch mehr als 10-20cm Schnee liegen werde ich die Strecke umlegen müssen.

Wie kommt das Fahrrad zurück nach Hamburg?

Es ist faszinierend, immer wenn ich mit Personen über die Tour rede kommt die Frage auf, wie ich das Rad zurück nach Hamburg bekomme. Faszinierend ist vor allem, dass diese Frage fast immer als erstes gestellt wird obwohl ich persönlich ganz andere Fragen stellen würde. Ich werde es nicht mit mir nehmen können, obwohl ich auch schon auf dem südlichen Kungsleden Personen mit Mountainbikes gesehen habe.

Ursprünglich sollte es ein Freund mit dem Auto abholen der irgendwann sowieso mal ans Nordkap wollte. Diese Möglichkeit hat sich nun zerschlagen und ich muss eine Alternative finden.

Die teurere der beiden mir in den Sinn gekommenen Alternativen wäre eine Verschickung des Rades von Honningsvåg aus. Ich habe dahingehend allerdings noch keine Preise und Möglichkeiten herausgefunden. Ich stelle mir allerdings vor, dass dies teuer werden könnte.

Die zweite Alternative wäre eine Mitfahrgelegenheit für das Rad zu finden. Jährlich fahren viele Menschen ans Nordkap und viele davon auch mit einem Wohnmobil. Da die Strecke nach Süden fast immer in der Nähe Hamburgs vorbei führt glaube ich eine Mitnahme des Rades wäre bei genügender Kapazität durchaus möglich.

Einen Ort wo ich das Rad lagern könnte habe ich fast direkt am Nordkap und man müsste nur die Abholung klären. Ich wäre natürlich auch bereit dem edlen Chauffeur meines Rades eine “Benzinspritze” in Form von ca. 50€ zu bieten.

In Hamburg bzw der Umgebung würde ich jemanden finden der das Rad dann in Empfang nehmen würde.

Falls irgendjemand hier mitliest der vor hat nächstes Jahr zwischen Mai und November zum Nordkap zu fahren, der Platz hat für ein weiteres Rad oder der jemanden kennt, der diese Vorraussetzungen erfüllt und wenn diese Person auch noch bereit wäre mir zu helfen wäre ich mehr als dankbar.

Irgendwie bekomme ich dieses Problem schon geregelt aber wenn es sich auf diese Weise regeln lässt wäre es umso besser.

Theoretische Vorbereitung:

Etappen 271-278 vermessen und hochgeladen, Netbook mit Programmen versehen und auf die Toru vorbereitet.

Körperliche Vorbereitung:

xxx

Kostenzähler:

1578 Euro

Tags: ,

Teil 4 mit dem Rad nach Hamburg

Tag 112 noch 28 Tage bis zum Start von “The Long Walk”

Wetter: heiter -3°

Ursprünglich wollte ich gestern zum Hautarzt. Ich war dann auch da, nur war schon die freie Sprechstunde vorüber. Daher musste ich diesen Termin auf nächste Woche verschieben. Dafür habe ich nun endlich mein Rad geholt bzw. bestellt. Es müssen daran noch einige Änderungen vorgenommen werden. Sobald ich es habe werde ich euch darüber mehr berichten und meine Überlegungen dahingehend erläutern.

Dies hat zur Folge, dass mein Kostenzähler sich mal wieder bewegt hat. Dazu noch ein paar Worte. Der Zähler ist ein Gesamtzähler. Ich addiere immer nur die neu angefallenen Kosten oben drauf. Bei der Auswertung der kompletten Tour am Ende werde ich eine detaillierte Kostenrechnung aufstellen und dort dann eine Trennung vornehmen zwischen Kosten auf der Tour selber (Übernachtung, Eintrittspreise, etc.), Kosten für Material, für die Verpflegung und für sonstige Dinge. Vorerst muss ein Gesamtkostenrechner langen.

Gestern hat es mal wieder geschneit. zuerst war es mehr Schneeregen aber zum Abend hin, als sich die Temperaturen abgekühlt hatten, wurde es eine richtig schöne weiße Decke. Ich finde es immer wieder faszinierend, wie hell die Dunkelheit durch Schnee werden kann und wie schön die Geräusche gedämpft werden. Bis zur Abfahrt werde ich das Winterwetter genießen. Gedanken über das Wetter mache ich mir frühestens in zwei Wochen.

Mit dem Rad von Palermo nach Hamburg

Der vierte Teil meiner Reise somit der letzte führt mich von Palermo nach Hamburg. Eigentlich besteht keine Notwendigkeit mehr diesen Teil zu absolvieren. Es gibt keine Logistischen Gründe wie auf der Fahrt zum Nordkap und in erster Linie geht es mir ja um die Wanderung.

Was in dieser Hinsicht eine Rolle spielt, ist der Gedanke eine komplette Schleife durch Europa gemacht zu haben. Die Abfahrt wird am 28.2.2010 vor meiner Haustür erfolgen und ab dem Rathausmarkt offiziell gestartet werden. Das ende soll nun auch am Rathausmarkt sein und ich werde dann als letztes gemütlich zu mir nach Hause radeln.

Da ich nun auf keine bestimmte Strecke mehr angewiesen bin, habe ich die Tour völlig frei gewählt und mehr auf Orte geachtet die ich gerne besuchen möchte. Man könnte also sagen, dass der vierte Teil der Tour die Kür ist und so etwas wie mein persönlicher Kultur und Strandurlaub.

Der Verlauf

In Italien werde ich fast ausschließlich die Westküste hinauf fahren. Dort liegen so viele Städte die mein Interesse wecken. Als erstes verlasse ich Sizilien um dann durch viele kleine italienische Küstenorte zu fahren. Bald wird die Amalfiküste erreicht und kurz darauf der Vesuv und Neapel.

Die Ruhetage folgen auf diesem Abschnitt keinem bestimmten Intervall sondern liegen vielmehr so, wie sie mir gerade am besten passen um zumindest ein paar der vielen Sehenswürdigkeiten zu begutachten.

Weiter geht es Richtung Norden in die ewige Stadt Rom. Alleine hier könnte man locker eine Woche verbringen aber ich habe es auf 3 Ruhetage beschränkt. Der Küste folgend wird Pisa erreicht und kurz danach Genua. Hier verlasse ich die Küste und somit das Mittelmeer. Es geht grob nach Nordosten nach Mailand. Ein sehr berühmtes Deckengemälde wartet dort und viele andere Dinge.

Langsam werde ich mich den Alpen nähern und gelange zum Gardasee. Diesen See mag ich sehr gerne und freue mich darauf einen Tag an seiner Küste entlang zu radeln. Über mehrere kleine Pässe geht es nach Innsbruck und ich erreiche das letzte Land auf meiner Reise. Österreich wird nur für 3 Tage das Gebiet sein, welches ich befahre.

Von Innsbruck fahre ich einen kleinen Schlenker zum Eibsee bei Garmisch-Partenkirchen. Dieser kleine See am Fuße der Zugspitze zieht mich in regelmäßigen Abständen immer wieder an und ich geniesse es an seinem Ufer entlang zu gehen.

Durch Deutschland verläuft die Route relativ gerade nordwärts. Es geht nach München und von dort durch Bayern, Hessen, Niedersachsen zurück nach Hamburg. Das Ziel ist erreicht.

Radfahren in Italien

Ich mache mir darüber doch einige Gedanken. Erstens habe ich in Italien Angst, dass sie mir mein Rad klauen und zum zweiten, die viel größere Gefahr, über den Fahrstil vieler Italiener. Da ich in Italien  keinerlei Erfahrung im Hinblick auf Radtouren habe, wird es für mich sehr spannend werden dies zu erleben.

Das alles ist allerdings noch in so weiter Ferne, dass ich mir darüber noch keine Gedanken, außer der Planung, mache.

Theoretische Vorbereitung:

Etappen 441-462 vermessen und hochgeladen (das hat gedauert).

Körperliche Vorbereitung:

xxx

Kostenzähler:

988 Euro

Tags:

Schwierigkeiten und Gefahren auf der nördlichen Schleife

Tag 103 noch 37 Tage bis zum Start von “The Long Walk”

Wetter: leicht bewölkt -6°

Gestern war mal wieder der monatliche Spieletag mit Freunden und Verwandten. Leider konnte ich aufgrund von Konferenzen erst später dazu stoßen, habe den Tag dennoch sehr genossen. Diese schöne monatliche Ritual wird mir unterwegs sehr fehlen.

Während dieses Tages wurde ich von drei Personen hinsichtlich Handys und Netbooks ein wenig mit Informationen überfrachtet. Mir wurde mal wieder bewusst, dass ich bei technischen Geräten nicht so mitreden kann und hätte das Gespräch viel lieber auf Zelttypen gerichtet. Ich habe es nicht getan und mit tapfer alle vorgetragenen Ideen angehört. Nun muss ich das gehörte nochmals überdenken und noch ein paar Informationen einholen.

Mein Administrator hat mich auch noch darauf aufmerksam gemacht, dass ich viel zu wenige Links setze, gerade wenn ich auf ältere Artikel verweise. Diese Kritik nehme ich gerne an und verspreche Besserung.

Mein Bein heilt immer weiter und ich kann mittlerweile schon fast Schmerzfrei gehen. Der Unterschenkel ist aber noch leicht geschwollen und ich werde es nicht zu früh belasten. Der Unfall ist jetzt eine Woche her und ich habe zwei Wochen Sportverbot. Ich denke aber am Wochenende oder am Montag zumindest wieder schwimmen zu gehen.

Schwierigkeiten auf der nördlichen Schleife

Auf der Radfahrt rechne ich mit zweierlei Schwierigkeiten. Der Hauptpunkt ist das Wetter. Sollte an der Küste Orkan bzw starker Sturm sei, werde ich zwangsläufig Ruhetage verschieben müssen oder einige einbauen müssen. gerade im Bereich der norwegischen Westküste kann dies sehr schnell passieren.

Bis zu welcher Windstärke man fahren kann und ab wann ein Ruhetag sinnvoller ist, hängt vom Verlauf der Etappe ab. Liegt sie eher im Landesinneren oder geht sie nur an der Küste entlang. Welche Richtung zum Wind fahre ich und liegen Bäume dazwischen (diese sollten aber nicht Gefahr laufen abzubrechen). Es werden auf jeden Fall spontane Entscheidungen sein ob ich fahre oder nicht.

Die zweite Sache sind Radpannen. Ich behaupte mal 80% der Radpannen ohne größere Probleme selber beheben zu können und dies in einem überschaubaren zeitlichen Rahmen. Sollte es allerdings zu einen schwerwiegenderen Problem kommen, könnte auch dadurch ein Tag verstreichen.

Während der Wanderung erwarte ich vor allem Probleme mit Schneefeldern. Wie weit die Schneeschmelze voran geschritten ist kann man heute noch nicht abschätzen. Sie wird allerdings kommen und zu matschigem Untergrund führen. Dies erfordert wiederum mehr Konzentration beim Laufen und kann im schlimmsten Fall zu Umwegen führen.

Auf den selbstgewählten Etappen kann es sein, dass ich vor Ort erkenne, dass ein bestimmter Weg nicht zu laufen ist. Auch dies erfordert eine Umplanung. Auch im Fjäll, wo man dem Wetter oft Schutzlos ausgeliefert  ist, kann aufgrund des Wetters ein Ruhetag eingeschoben werden müssen.

Krankheiten und Verletzungen plane ich nicht ein, diese kommen und müssen dann der Situation angemessen beurteilt werden. Auf jeden Fall kann es dadurch zu Ruhetagen und im schlimmsten Falle zum Abbruch kommen.

Ich wurde gefragt wie ich z.B. auf den Muskelfaserriss reagiert hätte. Ich hätte wohl zwei komplette Ruhetage eingelegt. Das Bein gekühlt und hochgelagert. Danach würde ich wieder kurze Etappen wandern (auch abhängig vom Untergrund, Rucksackgewicht etc.) und schauen wie das Bein reagiert. Ich würde aber nicht deswegen die Tour abbrechen. Bei einem Achillessehnenriss würde es da schon anders aussehen.

Gefahren

Sehr viele Gefahren gibt es nicht die es zu bedenken gilt. Die größte aller Gefahren ist immer noch das umknicken und hinfallen. Gerade in Gebieten mit vielen Blockhalden (z.B. Rogen) muss man sich sehr konzentrieren und dem Wetter entsprechend voran gehen.

Besonders ärgerlich und auch gefährlich ist ein ausrutschen und hinfallen an Stellen die zusätzliche Schwierigkeiten mit sich bringen. Dies ist oft beim durchwaten von Flüssen der Fall. Gerade zur Zeit der Schneeschmelze können Flüsse sehr viel Wasser führen. Es kann sein, dass ich viel Zeit und Umweg in Kauf nehmen muss um eine geeignete Stelle zu finden.

Wer den Film “Into the Wild” gesehen hat, weiß wie schnell ein Fluss unpassierbar werden kann. das durchwaten von Flüssen erfordert ein wenig Erfahrung. An welchen Stellen man eher durchwaten soll und an welchen eher nicht und wie die Technik aussehen könnte werde ich morgen in einen separaten Artikel erläutern.

Gefahren durch Tiere gibt es nicht. Viele Bücher wollen einen immer das Gegenteil weiß machen. im Rogengebiet soll es Moschusochsen geben. Denen sollte man sich nicht auf weniger als 200m nähern, wobei ich mich immer frage wie diese Tiere bei den dortigen Blockhalden vorankommen sollen.

Allgemein gilt: Ich nähere mich nicht an Tiere an! ob dies nun Bären, Rentiere, Löwen oder Nessie sind. Einfach mal ruhig stehen bleiben und abwarten was passiert. Die meisten Tiere werden nicht näher kommen und man kann sie so schön lange beobachten. Die meisten Unfälle passieren durch Versuche sich den Tieren anzunähern und sie im schlimmsten Fall auch noch zu füttern.

Auch Gewitter finde ich als Gefahr viel zu hoch bewertet. Jeder sollte wissen, dass er nicht schwimmen geht wenn es blitzt und donnert, dass man exponierte Stellen verlässt und nicht den Schutz alleinstehender Bäume sucht. Sollte ein Gewitter im Anmarsch sein in Ruhe einen Platz suchen oder das Zelt aufschlagen.

Die einzige Gefahr, naja eher sind sie nervig, sind die  gefühlten eine Trilliarde Mücken die um einen herum schwirren. Auch zum Thema Mücken werde ich noch einen separaten Artikel schreiben, da ich zu diesen Tieren eine besondere Beziehung habe.

Theoretische Vorbereitung:

Tarife und Möglichkeiten eingeholt hinsichtlich der Handynutzung und Datenübermittlung, Mehrere Telefonate geführt.

Körperliche Vorbereitung:

xxx

Kostenzähler:

88 Euro

Tags:

Genauere Planung der nördlichen Schleife

Tag 102 noch 38 Tage bis zum Start von “The Long Walk”

Wetter: diesig 0°

Gestern war ich noch einmal beim Arzt. Er sagte mir die Schwellung im Bein sei normal und ich habe es den gestrigen Tag über hochgelagert und gekühlt. Heute morgen ist die Schwellung daher schon ein wenig geringer. Wenn ich eine Haftbinde tragen würde, könnte die Schwellung noch früher abheilen und ich überlege mir einen solchen heute zu holen.

Die Zeit im Bett zu liegen fiel mir wirklich schwer und ich habe gelesen. Über das Lesen kam ich dann auf die Idee, die Depots bzw. die Pakete mit den Depots genauer zu planen. Die erste Stunde habe ich mir ein System einfallen lassen, wie ich das am besten anstelle und hatte dann eine gute Idee. Als erstes habe ich nun die “Freizeitartikel” geplant. Ich habe mich auf Bücher festgelegt, diese den Depots zugeordnet und andere Freizeitdinge hinzugefügt wie z.B. Stifte, Spiele, Papier.

Morgen werde ich einen Tag mit Besorgungen verbringen. Ich werde die fehlenden Bücher kaufen, beim Elektronikfachmarkt vorbei schauen und auch 1 Stunde vor Globetrotter ein wenig Werbung machen. Wann dies sein wird, kann ich noch nicht 100%ig sagen aber ich visiere den Zeitraum 16h-18h an.

Genauere Planung – Ideen

Wie auch gestern bei den Überlegungen zu den Depots, habe ich mir vor der Erstellung der genauen Etappen ebenfalls Gedanken gemacht. Auf der Hand lag, dass Start und Zielpunkte festgelegt werden müssen und die Länge der Strecke.

Dies genügte mir nicht und ich habe ein Brainstorming mit mir selber und einem Freund durchgeführt. Wir überlegten uns Stichworte, die bei der jeweiligen Etappe wichtig sein könnten.

Nach einer Stunde hatten wir viele Punkte zusammen und ich habe mich daran gemacht sie in einer Tabelle darzustellen. So entstanden die einzelnen Tabellen bei den jeweiligen Etappen.

Ermittlung der Kerndaten

Vor allem war es wichtig die Längen und Orte der Etappen zu ermitteln. Was es an Material gab und welches ich gefunden habe, habe ich verwendet.

Bei der Radtour will ich den alten Ochsenweg fahren und anschließend die Northseacycleroute bis Bergen. Für diesen Abschnitt gibt es sehr gutes Material. Die Start und Zielorte habe ich selber festgelegt. In Deutschland war es mir wichtig ruhig zu beginnen und mich langsam einzurollen. In Dänemark habe ich die Etappenorte vor allem nach den primitiven Zeltplätzen und der Jugendherberge geplant. In Schweden und Norwegen wiederum nach den Orten die mir interessant erschienen sind.

Die Etappen habe ich alle einzeln nachgemessen. Entweder mit Google Earth oder mit Hilfe der Seiten www.inatur.se bzw www.inatur.no. So hangelte ich mich an der Strecke immer weiter nach Norden. Dadurch, dass ich die Wanderroute eine wenig nach Westen verschoben habe konnte ich noch 2 Etappen einsparen.

Bei der Wanderung habe ich auf topografisches Kartenmaterial zurück gegriffen. Gerade die Etappen bei denen ich mir den Weg selber gesucht habe, konnte ich damit gut planen. Inwiefern sich die geplanten Etappen auf der Wanderung durchführen lassen muss man sehen und ggf. improvisieren. Ich glaube aber eine gute Wahl getroffen zu haben.

Kerndaten in dieser Phase waren: Länge, Start- und Zielort, Übernachtung, Fähren bzw zeitlich begrenzte Punkte.

sekundäre Daten

Weitere Daten die in den Tabellen aufgeführt sind, kamen erst später hinzu. Diese Daten habe ich zum Großteil über das Internet gefunden und aus Büchern herausgelesen.

Diese Daten sind: Zeitplanung, Sonnenauf- und Sonnenuntergang, Kostenplanung, Sehenswürdigkeiten, Referenzpunkte

Das Roadbook

Für jede Etappe habe ich zusätzlich noch ein kleines Roadbook (so nenne ich es mal) für mich erstellt. Dieses wiederum enthält Daten die ich überprüfen möchte, genauere Informationen zum Verlauf und Ausweichinformationen.

Die bisher hochgeladenen Karten bei den einzelnen Etappen sind ja nur angestrebte Wege. Wenn ich diese im realen vermessen habe möchte ich sie hier zum download zur Verfügung stellen. Dann kann sie sich jeder auf ein GPS laden und benötigt hoffentlich nicht mehr so viele Ausweichdaten wie ich.

Ende

Nachdem ich alle Etappen vermessen hatte kam ich auf eine Gesamtzahlt bis Hamburg von 253 Etappen und 27 Ruhetagen. Ich könnte auch mit weniger Ruhetagen auskommen, diese dienen aber der Dokumentation und bieten Puffer bei Krankheit oder wenn das Wetter ein voran kommen schwierig gestaltet. Die Tabellen sind teilweise immer noch in Planung, wobei dies nur die sekundär Daten betrifft.

Theoretische Vorbereitung:

xxx

Körperliche Vorbereitung:

xxx

Kostenzähler:

88 Euro

Tags:

Erste Streckenplanung

Tag 101 noch 39 Tage bis zum Start von “The Long Walk”

Wetter: leichter Schneeregen 1°

Gestern bin ich wohl etwas zu viel umher gelaufen denn mein Bein ist ziemlich angeschwollen. Ich habe es über Nacht hochgelagert und heute morgen war es wieder besser. Ich werde es aber im Auge behalten denn dies ist bei einem Muskelfaserriss nicht sehr typisch.

Wie ich schon gestern selber schrieb, sollte ich das Bein nicht zu viel belasten.  Ansonsten habe ich gestern noch einige Bücher durchstöbert und kleinere Punkte auf meiner Liste abgehakt. Ich merke, dass mir die Bewegung heute ziemlich fehlt.

Erste grobe Planung

Nachdem ich die Radstrecke von den Etappen her geplant hatte ging ich an die Planung der Wanderstrecke. Zuerst habe ich mich auf vorhandene Informationen und Bücher gestützt. Von Grövelsjön in Mittelschweden bis Hamburg gibt es ein zusammenhängendes Wandernetz. Es besteht aus mehreren kleinen Fernwanderwegen und zu allen konnte ich zumindest die Gesamtlängen herausfinden, die der E1 auf dem jeweiligen Weg verläuft.

Bei einigen dieser Wege gab es auch Vorschläge für geeignet Tagesetappen. An zwei Stellen gabe es kurze Probleme. Es waren Verbindungsstrecken zwischen zwei Wegen die nicht markiert und ausgezeichnet sind. Dies betraf die Strecke von Mullsjö zum Redvägsleden und die Strecke vom Wanderweg Århus-Silkeborg zum Heerweg. Letzterer existiert, ich konnte nur keine Länge und Informationen finden. Eine grobe Schätzung ergab aber bei beiden Abschnitten, dass es sich um eine Tagesetappe von knapp 20-25km handeln müsste.

Dann kam der einfache Schritt. Ich habe sämtliche Längen addiert und durch 20 geteilt (Annahme: 20km pro Tag). Zum Ergebnis von 94 Tagen addierte ich noch die 2 Verbindungsetappen und hatte meine erste Hausnummer von 96 Wandertagen. Jeden 10. Tag habe ich einen Ruhetag geplant und ging von einer Gesamtzeit von 105 Tagen aus.

Andere Wege nördlich von Grövelsjön

In einigen Büchern kann man lesen, dass der nördliche Kungsleden und Teile des Nordkalottledens in den E1 eingebunden werden sollen. Da es sich dabei um ein sehr großes Stück Weg handelt und es dazu Informationen gibt, habe ich die Strecke mit eingebunden.

Bei der Recherche bin ich schnell auf die eher unbekannte Nordlandsruta gestoßen. Sie verläuft parallel zum Kungsleden und ist teilweise identisch mit dem Nordkalottleden. Von der Länge her führt sie sogar ein kleines Stück weiter nach Süden als der Kungsleden. Außerdem verläuft sie oft auf norwegischem Gebiet.

Dadurch wurde es mit einem Schlag einfacher die Punkte für die Depots anzulegen. Dies notierte ich und wollte die Wanderung weiter planen. Ich habe den Kungsleden dann beiseite gelassen und die Informationen, die ich über die nordlandsruta bekommen konnte verarbeitet. Auch hier habe ich einen Tageswert erhalten.

Das Stück vom Nordkap über Alta zum Treffpunkt mit dem Nordkalottleden habe ich mir komplett selber gesucht und mit Hilfe zweier Programme grob vermessen. Das gleiche betrifft den Teil zwischen dem Ende der Nordlandsruta und Storlien. Für den Abschnitt Storlien bis Grövelsjön wiederum gab es Informationen.

so hatte ich als allerersten Wert knappe 200 Wanderetappen und 20 Ruhetage.

Der Zeitraum

Ich war mir sicher, dass dieser Wert schon ganz gut geschätzt war und habe angefangen mit dem Kalender zu spielen. Bei einer Wintertour wäre ich Anfang Januar aufgebrochen. Ich habe somit die 70 Tage für die Radtour und die 220 Tage für die Wanderung addiert und den Abfahrtstermin auf den 2.1. gelegt. Dann wäre ich Anfang bis Mitte Oktober wieder in Hamburg gewesen.

Da die Idee der Wintertour eh verschoben war, habe ich den gesamten Block im Kalender so verschoben, dass der Start der Wanderung ungefähr Anfang Mai erfolgen würde. Dabei erkannte ich, dass ich ungefähr Anfang bis Mitte Dezember in Hamburg wäre.

Dies fand ich sehr gut und habe die grobe Planung abgeschlossen und diesen zeitlichen Rahmen definiert.

Theoretische Vorbereitung:

Bücher für die Tour geplant.

Körperliche Vorbereitung:

xxx

Kostenzähler:

88 Euro

Tags:

Die Idee mit der Radtour

Tag 100 noch 40 Tage bis zum Start von “The Long Walk”

Wetter: sonnig 0°

Noch knappe 6 Wochen bis zum Start. Die Genesung meines Beines geht gut voran und ich bin sehr zufrieden mit meiner Ruhe. Ich hoffe wirklich Mitte bis Ende der Woche zumindest wieder Schwimmen zu können.

Diese Woche werde ich anfangen die ersten Besorgungen zu erledigen. Ich werde mich für ein bestimmtes Handy entscheiden und mir auch sonst Gedanken über die elektronischen Geräte machen. Desweiteren werde ich noch einige Aushänge tätigen und vor Globetrotter Flyer verteilen.

Dies sind alles Dinge die eine Belastung des Beines mit sich führen und ich werde es ruhig angehen. Den Termin bei Globetrotter gebe ich hier noch an.

Wenn das Wetter so weiter geht, werde ich sogar noch im Schnee starten müssen. wie sich das auf meine Streckenplanung auswirkt muss ich dann sehen und mache mir erst eine Woche vorher darüber größere Gedanken.

Einschub: Die Idee mit dem Rad

Vorgestern kam ich ja an einen Punkt bei der Planung, wo ich mir Gedanken über Depots gemacht habe. Der Gedanke war da und ich bin ein wenig spazieren gegangen.

Es geht mir ja in erster Linie um die Wanderung und bei dieser hatte ich im hohen Norden ein paar Probleme mit dem Proviant. So kam mir die Idee Depots anzulegen.

Ich recherchierte Orte und Hütten, die dafür in Frage kommen könnten und hatte schnell mehrere zur Auswahl. Bei den meisten war das Problem wie ich das Depot dorthin bekommen sollte, da viele Hütten unbesetzt sind bzw zum Zeitpunkt des Verschicken unbesetzt wären.

Mich hat die Idee allerdings gefesselt. Da es in Schweden keine Müsliriegel gibt bzw nur in wenigen Läden, und auch andere Dinge wie z.B. Sonnencreme von mir gerne eine bestimmte sein soll, war der Gedanke dies Artikel zu hinterlegen sehr gut.

Mir fiel in diesem Zusammenhang wieder die Lage von Norwegen auf und die Gegend in der ich wandern will. Norwegen ist mitunter so schmal, dass die Idee Gestalt annahm die Depots selber dorthin zu bringen mit einem Fahrrad.

Da ich auch schonmal mit dem Fahrrad an das Nordkap fahren wollte passte mir die Idee sehr gut in die Planung. Hinzu kommt, dass ich dann meine Tour wirklich vor meiner Haustür beginnen kann. Somit war die grobe Strecke festegelegt. um das ganze Rund zu machen, zeichnete ich in meine Übersicht auch noch eine Strecke von Palermo nach Hamburg ein. Diese Fahrt hat keine Logistischen Aspekte, ich will das “Jojo” durch Europa damit beenden und die Tour auch wieder vor meiner Haustüre beenden.

Die südliche Radfahrt legte ich erst einmal beiseite, denn sie war der unwichtigste Teil. Ich notierte lediglich die Stichworte…..Westküste Italiens, Gadasee, München……

Die nördliche Route war da schon interessanter. Da ich bei der Wanderung von einer Wintertour abgekommen war, wusste ich, dass ich ungefähr Anfang bis Mitte Mai am Nordkap sein müsste.

Der direkte Weg zum Nordkap ohne Depots beträgt von Hamburg aus knappe 3500km. Allerdings führt dieser Weg auf der E6 entlang von Oslo über Lillehammer nach Trondheim. Ich plante knappe 40 Tage ein und erkannte schnell, dass dieses Gebiet noch sehr viel Schnee zu dem Zeitpunkt enthalten wird. Da auf dieser Strecke die E6 für Fahrräder oft gesperrt ist müsste man auf Nebenstrecken ausweichen die allerdings nicht unbedingt geräumt sein müssen.

So kam ich auf die Idee an der Küste entlang zu fahren, dort wird auf jeden Fall weniger Schnee liegen und ein vorankommen könnte stetig erfolgen. Die Strecke verlängerte sich dadurch aber um 1500km und ich komme auf eine Gesamtstrecke von knapp mehr als 5000km.

Die Depotorte waren schnell klar und ich hatte Kontakt mit Pensionen in Norwegen aufgenommen. Ich darf die Pakete dorthin schicken und sie am jeweiligen Ort abholen und an ihren Bestimmungsort bringen. So werde ich ab Mitte Februar Pakete an größere Städte in Norwegen (Bsp. Trondheim, Mo I Rana, Narvik etc.) verschicken.

Nach langen hin und her planen konnte ich die Depots so anlegen, dass ich den gesamten Proviant (die Grundversorgung) bis Mitte September schon vor Ort habe. Erst ab Mora in Schweden werde ich Proviant kaufen müssen. Ab dort nimmt der Weg eine leichte Ostschleife an und meine Radtour verläuft nicht in der Nähe entlang. Da ab dort die Besiedelung dichter ist, sollte es keine Probleme geben.

Die Idee der Radtour war geboren und ich machte mich an die genauere Planung. dies dauerte etwas und am Ende kam ich auf 65 Etappen. Nun galt es die Strecke der Wanderung zu durchdenken.

Theoretische Vorbereitung:

xxx

Körperliche Vorbereitung:

xxx

Kostenzähler:

88 Euro

Tags: