Dank Teil 1

Hej,

ich bin mittlerweile dabei die Fotos auszusortieren und die Strecken neu zu vermessen um dann auf die endgültige Länge der Tour zu kommen. Den Anfang macht aber eine Liste mit den Personen, denen ich zu Dank verpflichtet bin. Die Reihenfolge ist chronologisch und beginnt mit der ersten Übernachtung. Der erste Teil umfasst die Nordschleife.

Maren Schrothe für zwei Übernachtungen. Gleich die erste und fast die letzte vor der Rückkehr nach Hamburg.

Heike Corts für mehrere Übernachtungen während meiner Bronchitis.

Antje Ullbricht dafür, dass sie sich von sich aus meldete und mir mitteilte, dass meine Route exakt bei ihr vorbei führt. Ich konnte so auf mein Rad warten, welches eine Panne hatte.

Dr. Wolfgang Wittwer und seiner Ehefrau Ruth. In der Nacht davor hat es viel geregnet, mein Schlafsack war sehr nass und ich fühlte mich unwohl. Nach einer heißen Dusche und leckeren Essen war dann alles viel besser.

Nada und Christian dafür, dass ich meinen Geburtstag bei ihnen verbringen durfte.

Donat Raigner für die Fahrt mit 485PS von Honningsvag zum Nordkap.

Mette, bei ihr konnte ich meine Schuhe trocknen und endlich mal wieder frisches Obst essen.

Nils-Ole Triumph einen samischen Rentierranger für das gewöhnungsbedürftige Rentierfleisch

Unni und Bente für mehr als 1000km gemeinsame Wegstrecke und viele sehr schöne Ereignisse.

Björn Klauer für eine Nacht auf der Huskyfarm.

Peter und Berit für ein sehr nettes und leckeres Abendessen.

Yvonne und Daniel Eisenhuth für einen wundervollen Abend im Rogengebiet und für die Übarnachtungen auf der Südschleife meiner Tour.

Jörn Wacker für eine neue Kamera.

Vanessa Roßmeißl für 2 Wochen Heimatgefühl

Kay und Kathrin für das erklären der Fäbodkultur und einem sehr guten Frühstück.

Ouwe und Raidun wir konnten uns nur auf schwedisch und mit Händen uns Füßen unterhalten. Es ging prima und ich durfte auf dem Gelände zelten.

Silke und Florian eigentlich wollten sie mich mitnehmen aber als ich meine Geschichte erzählte boten sie mir sofort ein Bett für die Nacht an.

Uffe Björnell und seiner Familie für einen letzten Ruhetag und dafür, dass ich Floorball besser kennenlernen konnte.

Charlotte Damgaard für eine Übernachtung in einer kleinen Gartenlaube bei viel Regen.

Gerhard Ridderbusch für eine Einladung zum Essen in Schleswig und 1,5 Tagen gemeinsamer Wegstrecke.

Thomas Busch und seiner Familie für den Transport zur Spielwarenmesse und zurück. Danke Brüderchen!

Sylvia und Richard für eine Übernachtung und das testen von ein paar Whyskiesorten (Lagavulin)

Irina und Frank für die letzte Nacht vor Hamburg.

Kai Frehse, Stefan Hoffman und Jan-Rueten Budde für die letzten 13km zum Rathausmarkt.

LG Sven

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Wieder da

Hej alle zusammen,

nun geht der “normale” Alltag wieder los. Die letzten paar Wochen habe ich mich entspannt und vor allem um eine neue Stelle beworben. Ich glaube all die Eindrücke, die ich gewonnen habe, sacken nun erst langsam. Letztes Wochenende habe ich mit meinem Neffen im Zelt geschlafen und es war irgendwie sehr vertraut und ein wenig Sehnsucht war auch wieder da.

Auf jeden Fall habe ich nun die Energie mich dem ganzen Material zu stellen, welches angefallen ist. Viele Fragen warten auf eine Antwort und ich möchte E-Mails und Briefe an die Personen senden, die mich auf dem Weg unterstützt haben.

Letztes Jahr saß ich um diese Zeit in Grövelsjön in Schweden und hatte och knappe 6000km vor mir. Nun ist die Reise beendet und neue Aufgaben warten auf mich. Es war auf jeden Fall nicht die letzte längere Reise.

LG Sven

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Hamburg

Hallo alle miteinander,

ich bin wieder in Hamburg angekommen und habe mich gut eingefunden. Am letzten Dienstag haben mich die Familie und Freunde in Empfang genommen. Auch der Rückflug war eine Punktlandung denn am nächsten Tag war der Flughafen in Hamburg einige Zeit wegen der Aschewolke, die von Island herrüber getrieben ist, gesperrt.

Zur Zeit bin ich dabei alle Freunde zu besuchen und zu berichten. Wohnen tue ich noch bei meinen Eltern bis ich ein WG Zimmer gefunden habe. Da meine Eltern kein Internet haben werde ich in nächster Zeit nicht die komplette Aufarbeitung der Tour machen können. Ich berichtige die Tagebucheinträge, habe mir eine neue Struktur der Seite überlegt und passe die Tabellen an. Wenn ich dann mal etwas mehr Zeit habe und eine Möglichkeit ins Internet zu gehen werde ich ein Update machen.

Auf jeden Fall geht es mir gut und auch wenn es mir schon wieder in den Beinen juckt, bleibe ich vorerst hier und genieße die Ruhe.

LG Sven

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Palermo

Juhu,

ich habe gestern Palermo nach knapp 8000km erreicht. Die letzten Tage waren sehr euphorisch, da das Ziel immer näher kam. Nun bin ich sehr glücklich meinen long walk geschafft zu haben. Seit Rom war es körperlich doch sehr anstrengend und mir tut nun fast alles weh. Egal, die Ankunft in Palermo hat dies alles aufgewogen.

Ich ging durch die Stadt und geradewegs zum Hafen. Erst war ich am Fährhafen, der mir etwas zu blöd war um dort den Stein ins Meer zu werfen. Etwas weiter kam ich dann zum Yachthafen und auch wenn dieser Ort nicht so spektakulär war wie das Nordkapp, so war es doch das Ende. Ich zählte die letzten 10 Schritte runter habe einen kurzen Freudenschrei ausgestoßen.

Meine ersten Worte als ich letztes Jahr gestartet bin lauteten: “Auch die längste Reise beginnt mit einen einzigen Schritt” und auch die längste Reise endet mit einen einzigen Schritt. Am Start war die Distanz so unverstellbar und ich ging einfach mal los. Nun habe ich es geschafft und was noch blieb war den Stein zu versenken. Dies tat ich dann auch nachdem ich ihn mir eine Minute lang angeschaut hatte. Nun liegt er im Golf von Palermo und ich machte mich auf den Weg zur Herberge.

Die Versenkung des Steines

Richtig realisieren tue ich es noch nicht aber das kommt mit der Zeit. Da ich noch vieles aufzuarbeiten habe werde ich die Tour noch einmal erleben. Ziel ist es ja auch eine möglichst vollständige Beschreibung des E1 zu geben.

Ich selbst fliege am Dienstag zurück nach Hamburg. Das Geld ist alle und ich habe ja noch einiges zu erledigen. Auch wenn es schade ist, dass ich die Radfahrt zurück nun nicht mache, so bin ich doch froh wieder nach Hause zu kommen.

An dieser Stelle danke ich allen die mich unterstützt haben, ob es finanziell oder mit netten Gesprächen war. Bei allen Mitlesern und Interessierten. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht und ich glaube nicht, dass dies die letzte Tour gewesen sein wird. Ideen habe ich genug und Wacker hat es so schön geschrieben: “Wie ich dich kenne wirst du nach 2 Wochen die nächste Idde haben”. Pläne, auch konkrete habe ich einige und mit den Erfahrungswerten von der Tour kann ich viel anfangen. Als erstes gilt es nach Hamburg zurück zu kommen und Geld in die Kasse zu holen. Alles weitere sehen wir dann. Heute werde ich mich ausruhen und mein timing war sehr gut denn seitdem ich in der Herberge bin regnet es.

In diesem Sinne sage ich von der Tour ein letztes mal Ciou und hoffe einige oder alle werden auch weiterhin diese Seite verfolgen.

LG Hike Faster bzw jetzt wieder Sven Schoppe

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Endspurt

Salve,

nun beginnt der Endspurt. Nach einen, für italienische Verhältnisse, guten Frühstück begebe ich mich auf den letzten Teil nach Palermo. Da ich den Ätna nun aufgrund des Ausbruches auslassen werden muss, liege ich sehr gut in der Zeit. Gestartet am Nordkap bin ich am 24.5.2010 und ich möchte gerne genau ein Jahr später in Palermo ankommen. Heut werde ich in Inselinnere laufen und morgen nur einen kurzen Tag machen, da ich mir ein wenig vom Giro d´Italia ansehen möchte. Danach geht’s dann Richtung Corleone und schließlich Palermo.

Seit meinem letzten Update ist einiges passiert  aber meist nur gute Dinge. Eines Abends traf ich ein britisches Ehepaar die mich mit dem Auto mitnehmen wollten. Nachdem ich ihnen erklärt hatte, dass ich die Strecke zu Fuß gehen möchte und wo ich gestartet war, haben sie mich spontan zu sich eingeladen. Wir verabredeten einen Treffpunkt und dort holten sie mich ab. Den Abend konnte ich dann duschen, meine Wäsche waschen und es gab mal keine Pasta zu essen.

Die Küste ab Sapri war wunderschön und ich genoss es dieses Mittelmeerfeeling auf mich wirken zu lassen. Ich bin abends ab und an ins Wasser gesprungen und hatte auch Glück mit den Starkregenfällen. Zweimal gab es nachts ein heftiges Gewitter.

Die Straße war sehr einfach zu laufen und bis auf zwei kürzere Abschnitte ging es auch nicht viel bergauf und bergab. Nun auf der Insel wird es aber ein wenig hügeliger werden. Den Stein werde ich nun alternativ im Meer bei Palermo entsorgen.

Den Vulkanausbruch, den ich von meiner Position hätte gut sehen können, habe ich nicht realisiert. Ich wunderte mich zwar über Donner ohne Wolken und Blitze, dass es sich dabei um einen Vulkanausbruch handelte, den Rückschluss habe ich nicht gezogen. Skeptisch wurde ich dann zwei Stunden später als es anfing zu regnen ohne dass eine Wolke am Himmel war. Da schälte ich mich doch mal aus meinen Schlafsack und merkte, dass es sich um Ascheregen handelt. Zu dem Zeitpunkt waren die Eruptionen allerdings schon vorbei.

Ich habe mich übrigens auch dazu entschlossen, dass ich die Radfahrt zurück nicht machen werde. Das Geld ist aufgebraucht, zumindest fast, und vor allem ist mein Kopf auch leer. Das Hauptziel, die Wanderung werde ich dann erfolgreich beendet haben. Ich denke auch, dass ich doch einige Zeit brauchen werde um wieder in einen „normalen“ Arbeitsrhythmus zu kommen. Nun mache ich mich wieder auf den Weg.

Aufgrund meiner doch sehr langen Etappen habe ich das Tagebuch schreiben etwas vernachlässigt und habe die Ereignisse nur kurz zusammen gefasst. Bilder habe ich einige, nachdem ich nun aber seit langem darauf warte, dass der Upload mal voran geht, gebe ich es auf. Mal sehen ob ich in Palermo wieder eine bessere Verbindung habe.

LG Hike Faster

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Sizilien

Ave,

ich bin auf Sizilien angekommen und die letzten 300km liegen noch vor mir. Mitlerweile bin ich aber auch schon sehr ausgelaugt. Ich wollte auf dieser Tour ja meine körperlichen Grenzen austesten. Diese habe ich nun fast erreicht. Seit Rom laufe ich bis auf einen Tag immer mehr als 38km-40km. Der längste Tag dürfte um die 50 gelegen haben. Nun schmerzen die Knochen, die Füße tun weh und auch der Rücken macht jetzt Probleme.

Morgen werde ich daher einen letzten Ruhetag einlegen. Dann auch mehr wie es mir in der letzten Zeit ergangen ist.

Leider bin ich auch wieder mal 1-2 Tage zu langsam. soweit ich es erinnere, war es im Herr der Ringe doch so, dass der Vulkan erst nach der Zerstörung des Ringes explodierte. Der Ätna will meinen Stein wohl nicht haben, denn genau gestern gab es die stärkste Eruption seit langen. Vielleicht haben einige von euch die Bilder im Fernsehen gesehen. Ein Abstecher auf den Krater ich daher nicht möglich. Vor allem muss man sehen wie sich das in den nächsten Tagen entwickelt. Ich werde den Stein somit in Palermo im Ozean entsorgen

Bis morgen erstmal eine ruhige Nacht, vor allem ohne Vulkanasche.

Hike Faster

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Caserta

Hallo,

ich bin in Caserta angekommen. Dies liegt in etwa auf der Höhe Neapel. Seit meinen letzten Eintrag ist einiges passiert.  Meinen Geburtstag habe ich nun doch nicht wandernd verbracht sondern bin nach Rom reingefahren und habe mir die Stadt angeschaut. Vor alles habe ich ein paar Stunden mal nur gefaulenzt. Es war zwar schwer zur Osterzeit eine preiswerte Unterkunft in Rom zu finden, zumal das große Hostel im März geschlossen hat. Letztendlich wurde es dann eine nicht ganz so günstige Unterkunft. An dieser Stelle mal ein großen Dankeschön für die die vielen Geburtstagsgrüße.

Auf der Straße zu laufen hat den ungemeinen Vorteil, dass man sehr viel Strecke machen kann. Das Wetter trägt allerdings dazu bei. Seit meinem Geburtstag ist es durchweg regnerisch. Man findet kaum Plätze wo man mal verweilen kann bzw. möchte. So laufe ich meist von um 7h bis um 18h-19h. Wenn ich der Karte trauen kann und den Kilometerangaben, so bin ich seit dem 27.4. jeden Tag mindestens einen Marathon  gewandert. Bis jetzt klappt das ganz gut und ich versuche mal 10 Tage lang jeden Tag mehr als 42km zu laufen.

Streckentechnisch sind es jetzt noch knapp weniger als 1000km und ich sollte es schaffen vor dem 24.52011 in Palermo zu sein. Am 24.5.2010 bin ich am Nordkap gestartet und ich würde die Wanderung dann in weniger als einen Jahr abgeschlossen haben. Wenn man die Weihnachtspause von 2,5 Monaten abzieht und die anderen Ruhetage, so bleibt eine Nettozeit von knapp 9 Monaten. Da ich aber noch nicht da bin ist es müßig sich darüber jetzt schon Gedanken zu machen.

Vom Wegverlauf her werde ich in Salerno auf das Meer treffen und mich dann an der Küste bis zur Stiefelspitze nach Villa San Giovanni vorarbeiten bevor es nach Sizilien geht. Mit dem „Umweg“ über den Ätna sind es von dort noch knappe 350km. Als letztes Highlight steht dann noch der Besuch der Stadt Corleone kurz vor Palermo auf dem Plan. Die Mafiahauptstadt Siziliens werden viele aus dem Film „Der Pate“ kennen. Die sizilianische Mafia ist zurzeit allerdings ziemlich zerschlagen nachdem man im Jahre 2006 den letzten großen  Mafiaboss in der Nähe Corleones festnahm. Die meisten Probleme mit der Mafia hat man zurzeit in der Gegend um Neapel herum. Die Camorra (z.dt. Gomorrha) ist weiterhin sehr stark und profitiert von der hohen Arbeitslosigkeit unter der Jungbevölkerung.

Als letztes noch eine lustige Geschichte vom Wegesrand. Als ich kurz vor der Stadt Sorna war und nach einem geeigneten Schlafplatz Ausschau gehalten habe kam mir ein Wagen entgegen. Er hielt ungefähr 50m vor mir an und der Mann telefonierte. Ich dachte mir da nichts weiter bei und ging weiter. Kurze Zeit später überholte mich der Wagen erneut. Für alle Fälle merkte ich mir das Nummernschild um eventuelle weitere Treffen besser zu bemerken. Just in diesem Moment fiel mir ein altes Gebäude auf welches alleine in der Gegend stand. Ein perfekter Schlafplatz. Ich richtete mich ein und zog mich um. Eine halbe Stunde später, ich lag bereits im Schlafsack, hörte ich Stimmen die um das Haus herum irrten. Ich stand auf und erkundete die Lage.  Als erstes fiel mir der besagte Wagen auf und auch der Fahrer stand nicht weit entfernt. Langsam wurde ich unruhig und malte mir schon die obskursten Geschichten aus. Es ging von der Mafia über ein paar Schwule die mich vergewaltigen wollen bis hin zu einen normalen Überfall.

Ich bewaffnete mich schnell mit Wanderstab und meinen Moramesser und platzierte mich im Haus in einer günstigen Lage. Ich lugte um die Ecke und schaute aus dem Fenster an der Tür. Dort kamen dann zwei Carrabinieries vorbei und ich steckte schnell mein Messer wieder weg und gab mich zu erkennen. Es waren zwei Polizisten und drei andere Personen, unter anderem der Fahrer. Keiner von denen sprach englisch und ich verstand nur, dass ich meine Sachen packen soll und mitkommen muss. Schöner Mist dachte ich, nun bekommste einen auf den Deckel wegen Landstreicherei. Zumindest lag die Polizeistation in Richtung meiner Wanderung und auf der Wache klärte sich dann alles schnell auf. Der Junge Mann im Auto meinte in mir einen seit drei Jahren vermissten Briten zu erkennen und informierte die Polizei. Als ich nachdem er mich überholt gehabt hatte nicht wieder auftauchte suchten sie in dem Gebäude nach mir. Nach einer Identifikation und etwa 15 Minuten war der Spuk vorbei und ich durfte gehen.  Wo ich schlafen würde interessierte die Polizisten nicht und auch so waren sie sehr nett. Die nächsten zwei Tage wurde ich noch insgesamt dreimal wegen der Sache angehalten, konnte das Missverständnis aber vor Ort klären. Dadurch habe ich nach dem Gotthard weitere 10km nicht wandern können. Da kein Bus dorthin fuhr bin ich ab der Polizeistation weiter gelaufen.

Da ich hier wieder an einen öffentlichen PC sitze keine Bilder.

Bis bald euer Hike Faster

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Rieti

Ave,

endlich habe ich mal wieder einen Internetanschluss gefunden. Allerdings nur einen festen und daher nur ein paar kurze Infos.

Ich habe den offiziellen E1 beendet und befinde mich nun auf der Strasse (die bloede Tastatur hat kein sz). Assisi habe ich ausgelassen um noch im guten Wetter den Weg zu beenden. Das letzte Teilstueck des E1 war nicht gut markiert bzw. nicht eindeutig. Nun geht es weiter Richtung Sueden an Rom und Neapel vorbei um dann bei Salerno an die Kueste zu kommen.

Morgen ist mein Geburtstag und auch da werde ich wandern. Langsam nimmt das Gefuehl zu, ankommen zu wollen. Ansonsten geht es mir gut. Einen Tag musste ich aufgrund eines Magen-Darm-Infektes pausieren aber nun laeuft alles wieder normal. Bis bald

LG Hike Faster

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Florenz

Hej,

ich bin in Florenz angekommen und habe hier gestern mal einen totalen Ruhetag eingelegt. Nun geht gleich mein Bus und ich schaue mir vorher noch etwas die Stadt an. Ich habe noch knappe 270km auf markierter Strecke vor mir, bevor es auf der Straße weiter geht. Insgesammt dürften es bis Palermo noch knappe 1350km sein. Gleich im ersten Bericht beschreibe ich eine kleine Schrecksekunde der Tour. Es gab aber auch wieder sehr viele schöne Erlebnisse. Meinen nächsten Abstecher plane ich nun in Assisi.

Bis bald euer Hike Faster

6.4.2011        Passo dei Ceretto – Poggio

Heute ging es ins Hochgebirge und die Strecke war wirklich wunderschön. Leider war sie fast unbegehbar. Ich habe mich daher entschieden nun doch die Strecke, bis der Weg dauerhaft unter 1500m fällt auf der Straße zu laufen. Vom Passo del Ceretto ging es auf knapp 1900m hinauf zum Monte de la Nuda. Der Aufstieg war hart und es ging über etliche Schneefelder hinweg. Als ich oben angekommen war dachte ich das größte Problem wäre vorbei aber da hatte ich mich getäuscht.

Der Weg zog sich weiter auf dem Kamm entlang und auch an der Flanke. Die Schneefelder vergruben unter sich die Markierung des Weges und es war mehr ein Blindflug als ein wandern auf dem Weg. Ungefähr wusste ich ja wo ich hin musste aber ungefähr ist nicht 100%. Dies kann im Hochgebirge schon schwierig genug sein, wenn dann auch noch der Schnee hinzu kommt und die nicht gerechte Ausrüstung kann es sehr gefährlich sein.

So kam ich heute an einen Punkt der mich sehr beschäftigte. Ich ging an der Flanke des Berges entlang über ein knapp 200m langes Schneefeld. Anfangs war alles super aber die Hangneigung nahm zu und der Altschnee war teilweise steinhart. Mit Steigeisen und Pickeln wäre es leicht gewesen aber die hatte ich nicht dabei und so musste ich jeden Schritt in den Schnee schlagen. Ich schätze die Hangneigung auf 65° – 70° ein und mir war in dem Moment genau bewusst, das ein falscher Schritt fatale Folgen haben würde. Es ging knappe 200m hinab und am Ende des Schneefeldes waren Steine zu sehen. Manchen Leuten wäre dies in dem Moment egal gewesen, mir zum Glück nicht. Ich hatte sowas noch nie zu wissen, dass alles 100% stimmen muss.

Ich hatte mal beschrieben wie man Flüsse durchwaten muss. In dem Zusammenhang erwähnte ich das Vierpunktsystem. Zwei Beine und zwei Trekkingstöcke die halt geben. Immer nur einer der Punkte wird zur Zeit gelöst um einen sicheren Stand zu haben. Bein gehen mit Steigeisen und Pickeln ist das ähnlich. Ich hatte nur meine beiden Beine, ohne Steigeisen und einen Wanderstab. Ich stieß einen Fuß immer und immer wieder in den Schnee um einen guten halt zu finden, dann verlagerte ich langsam das Gewicht und fühlte ob es hält. So schlich ich vorwärts und konzentrierte mich. Einmal ins rutschen gekommen, hätte ich nicht mehr bremsen können. Ich hatte Angst, sonst habe ich oft Respekt vor dem Weg und den Gegebenheiten aber diesmal hatte ich wirklich Angst.

Als ich das Ende des Hanges erreicht hatte, ich entschied mich zum Glück dafür auf den Kamm zu steigen, machte ich eine lange Pause und ging dann weiter. Als ich nach 11km und 6,5 Stunden die Passstraße erreichte nahm ich meine Karte hervor und suchte mir eine Straßenstrecke. Es sind immer nur kleinere Passagen die durch den Schnee gefährlich werden aber es können 50m reichen. Bevor die Frage kommt warum ich nicht umgekehrt bin als ich am Hang war nur soviel. Am Anfang war der Schnee weich aber hart genug zum gehen. Als er dann zu hart wurde, war an ein umkehren nicht mehr zu denken, bei der Hanglage kann man sich nicht einfach mal so umdrehen. Es blieb nur der Weg nach vorne.

Im Nachhinein ist alles gut gegangen aber ich möchte mein Glück nicht strapazieren. Der Weg ist schon im Sommer anspruchsvoll und ausgesetzt aber in Verbindung mit dem Altschnee und der fehlenden Ausrüstung ein zu großes Risiko. Die Straße bin ich noch knappe 23km bis ins Tal hinab gegangen und werde morgen und übermorgen auf der Straße wandern.

7.4.2011        Poggio – Popiglio

Wieder war es ein sonniger und heißer Tag. Die Strecke verlief heute auf der Straße und ich hatte die ganze Zeit noch die Erfahrung von gestern im Kopf. Ich weiß nicht ob mich dies abgelenkt und beflügelt hat, aber die Strecke verging heute wie im Fluge. Immer im Tal entlang und erst am Schluss wieder bergauf. Ich habe mehrere schöne Orte durchlaufen und machte nur kurze Pausen. Ich hoffe dies hohe Tempo und die Länge der Strecke rächen sich nicht noch. Auf jeden Fall bin ich optimistisch, dass ich morgen wieder auf die eigentliche Strecke treffen werde.

8.4.2011        Popiglio – Refugio Pacini

Dieser Tag hatte es in sich. Ich bin unfreiwilliger Weise mehr gelaufen als ich wollte, da ich meinen eigentlichen Zielpunkt nicht realisiert hatte. Aber alles von Anfang an. Der erste Teil der Strecke verlief noch auf der Straße und ich bin zum Glück sehr früh losgekommen. Der Tag sollte sehr heiß werden und erst im Nachhinein erfuhr ich, dass es in Florenz heute 30° waren. In den Bergen war es bestimmt etwas kälter aber immer noch sehr heiß.

Die Strecke bis nach Pracchia war schnell gelaufen und dort traf ich wieder auf meinen Wanderweg. Nun ging es hinauf zum Passo de Collina. Ich freute mich, dass der Weg bis zur Passhöhe einer Straße folgt und ging flotten Schrittes weiter. Auch heute, kaum zurück auf der Strecke, sollte es wieder Probleme geben. Nach nicht einmal 2km war auf einmal die Straße weg. Die gesamte Straße war in einen Erdrutsch den Hang hinab gerutscht. Ich suchte mir einen Weg über den Erdrutsch. Auch dies war nicht ganz ungefährlich aber ich fühlte mich die ganze Zeit sicher. Nicht so wie vor zwei Tagen. Zum Glück war dies vom Weg her das größte Problem heute.

Der Rest des Tages war relativ einfach zu laufen. Probleme bereitete mir nur die Trinkwasserversorgung. Durch die Hitze war mein Bedarf stark erhöht und ich habe heute bestimmt 5 Liter getrunken. Mein Fehler lag heute in der falschen Einschätzung meiner Position. So habe ich mein Ziel nicht erkannt. Es war eindeutig und ich habe auch die Quelle an der Stelle realisiert, mich an ihr gestillt, da ich allerdings dachte ich wäre noch 1 Stunde von diesem Ort entfernt bin ich weiter gegangen. An der nächsten Quelle habe ich dann auch wieder getrunken aber meine Flaschen nicht mehr gefüllt, da ich ja mein Ziel in baldiger Nähe wähnte.

Als es dann erneut steil bergauf ging wurde ich skeptisch und ein Wegweiser zeigte mir an, dass ich schon mehr als eine Stunde zu weit gelaufen war. Ich entschied mich für die Flucht nach vorne und hängte noch 2 Stunden ohne Wasser ran. Als ich dann mein neues Ziel erreichte war ich sehr kaputt und ging als erstes Wasser holen. Ich war völlig durchschwitzt und fühlte mich kaputt. Hinzu kam eine Müdigkeit im Kopf und eine allgemeine Lustlosigkeit.

Solche Dinge gehören auch dazu und ich hoffe das gibt sich im Laufe der nächsten Tage wieder. Morgen habe ich mir nun vorgenommen nicht ganz so viel zu laufen um den Körper auszuruhen und im Kopf wieder Kraft zu sammeln.

9.4.2011        Refugio Pacini – La Badia

Auf den harten gestrigen Tag folgte heute ein kurzer und sehr guter Tag. Die Nacht war schon sehr warm und ich stellte mir den Alarm auf 5.30h. Ich wollte den nächsten Ort vor 12h erreichen um dort eine längere Pause zu machen und dann am Nachmittag noch ein wenig weiter zu laufen. Bevor ich los kam, stellte ich noch fest, dass ich nach ewiger Zeit mir mal wieder eine Blase gelaufen hatte. In der Erschöpfung habe ich dies gestern nicht mehr realisiert. Ich stach selbige schnell auf und habe den Zeh mit Tape umwickelt.

Der Weg verlief auf und ab und auch heute war wieder eine Straße weggerissen. Der Weg war allgemein öfter durch Erdrutsche versperrt bzw. weggerissen. Es lagen auch sehr viele Bäume herum und dadurch war es nicht ganz einfach die Markierung zu finden.

Kurz vor Montepiano kam ich an einen kleinen Ort mit dem Namen La Badia de Montepiano vorbei. Eine kleine Kirche stand offen und ich schaute mir selbige an als mich ein Mann ansprach. Er konnte relativ gut englisch und war interessiert an meiner Strecke. Er ist der vorsitzende des örtlichen Alpinclubs (CIA). An der Kirche war ein kirchliches Freizeitheim angeschlossen und er bot mir sogleich an dort übernachten zu können. Dies Angebot nahm ich mehr als dankend an und hatte somit auch die Möglichkeit meine Akkus (meinen eigenen und die der technischen Geräte) aufzuladen. Somit wurde der Tag kürzer als geplant aber das war sehr angenehm.

Er musste dann zurück in seine Stadt und erst am Abend kam er wieder und versorgte mich mit Material. Er brachte mir eine Karte von Umbrien mit und hat mir den Verlauf meines Weges in der Toskana ausgedruckt. Zudem schenkte er mir noch ein T-Shirt eines Alpinrennens welches er organisiert. In dem Freizeitheim war eine Kindergruppe aus Florenz und der Priester hat mich eingeladen mit ihnen zusammen zu essen. Somit konnte ich mich satt essen und da es reichlich gab musste auch ich irgendwann die Segel streichen auch wenn das die Kochmütter gar nicht nachvollziehen konnten.

Dies war ein totaler Motivationsschub für mich und die negativen Gedanken des gestrigen Tages waren sogleich weg. Ein kleiner Wehrmutstropfen bleibt allerdings. Seit ein paar Tagen macht mir ein Rucksack Sorgen. Der Riemen des rechten Schultergurtes reibt sich auf und ich hoffe er hält noch durch. Ich werde ihn versuchen zu tapen und die rechte Seite nicht mehr so zu beanspruchen. Ich setze ihn immer nur über eine Seite auf und den Gurt auf dieser Seite viel weniger. Die rechte Seite wird daher immer bewegt und straff gezogen. Nach knappen 6600km und unzähligen auf und absetzen des Rucksackes leidet das Material auch irgendwann. Mal sehen wie sich das Entwickelt.

Morgen werde ich auch einen eher kurzen Tag einlegen. Erstens soll es wieder sehr heiß werden und es geht auch steil bergan.

10.4.2011      La Badia – Giogo di Scarperia

Nach einer sehr erholsamen Nacht und einen für italienische Verhältnisse guten Frühstück machte ich mich um 10h auf die Strecke. Auch heute sollte es wieder sehr heiß werden und ich ärgerte mich ein wenig so spät los zu gehen. Bis zum Passo de Futa waren es laut Angabe 5 Stunden. Heute sollte ich diese auch brauchen, da ich mich öfter einmal doppelt orientieren musste.

Anfangs war noch alles sehr einfach und gut zu finden, als es dann auf einen kleinen Feldweg ging hörte ich schon von weiten mehrere Motorräder. Der Wanderweg verläuft hier zusammen mit einer Strecke für Motorcrossfahrer. Diese waren zwar sehr rücksichtsvoll wenn sie mich sahen, trotzdem erforderte es ein wenig mehr Konzentration. Zum Glück war der Weg sehr trocken und es ging wenig durch Schlammabschnitte.

Auf diesem Abschnitt passierte es mir dann doch und ich bin im Kreis gelaufen. Die Markierung war gut aber nicht sehr logisch angebracht. Irgendwie ist es komisch, ich laufe die ganze Zeit ohne Karten und alles passt meistens und gerade seit ich gestern die Kartenausschnitte bekommen habe passiert mir sowas. Die goldene Regel lautet, dass man sich an jeder Kreuzung und einbiegenden Weg umdrehen sollte. Markierungen sind des Öfteren mal im Rücken zu finden und nicht etwa in Blickrichtung. So verlor ich öfter mal kurz den Weg und nach meinen unfreiwilligen im Kreis laufen fand ich den Weg wieder. Der einzige Trost war, dass mir das ohne Karte genauso passiert wäre. Ich glaube so etwa eine Stunde in den Sand gesetzt zu haben.

Als ich den Passo de Futa erreichte wunderte ich mich doch ein wenig über die Wegführung. Sie machte einen großen Bogen um an einem Campingplatz vorbei zu führen. Von dort den weiteren Weg zu finden ist nicht ganz einfach. Nach ein wenig suchen fand ich ihn dann aber wieder.

Auf dem Passo de Futa liegt der größte deutsche Soldatenfriedhof auf italienischen Boden. Hier liegen über 30000 deutsche Soldaten begraben. Kriegsfriedhöfe sind immer sehr bedrückend und auch hier war dies nicht anders. Ich werde hier in der Nähe die Nacht verbringen, da es zum nächsten Ort mit Wasser weitere 6,5 Stunden wären. Eine der traurigen Geschichten die ich auf dem Friedhof entdeckte will ich hier wiedergeben.

Verknüpfte Schicksale

Zwei junge Männer – ein deutscher und ein Italiener – werden am selben Tag geboren, am 19. Dezember 1921. Der eine, Kurt Richter, in Leipzig, der andere, Domenico Tasca, im italienischen Nove. Der zweite Weltkrieg soll ihre Schicksale am 29. April 1945 auf tragische Weise verknüpfen. Der 24-jährige Kurt Richter wird bei Kämpfen am Fluss Brenta schwer verwundet. Domenico Tasca wird bei der Verteidigung seines Heimatdorfes vom Splitter einer Handgranate am Bauch schwer verletzt. Beide liegen im Lazarett nebeneinander. Domenicos Mutter entdeckt den deutschen Jungen, der am gleichen Tag wie ihr Sohn geboren wurde. Sie kann für beide nicht viel mehr tun, als ihnen tröstende Worte ins Ohr zu flüstern, so als ob sie Brüder wären, bis es zu Ende geht und sie beiden die Augen schließt. So verbindet beide nun auch der Sterbetag.

Es war mittlerweile schon 16h. Aufgrund des gestrigen Tages und weil es bis zum nächsten Pass knappe 4h seine sollten ging ich noch weiter. Dies war im Nachhinein sehr gut, denn der Abschnitt zwischen dem Passo de Futa und Giogo di Scarperia war einfach zu gehen.

11.4.2011      Giogo di Scarperia – Passo di Muraglione

Nach einer kurzen Nacht wachte ich am Morgen vom Vogelgezwitscher auf. Es war ein schönes Gefühl und ich entschied mich entweder heute oder morgen den Abstecher nach Florenz zu machen. Heute sollte aber noch ein langer Abschnitt bevor stehen.

Die Karten die ich von Federico bekommen hatte, zeigten zwar den Apenninkammweg und die annderen kleineren Apenninwege an, aber nicht den GEA. So kam es, dass ich dem Apenninkammweg folgte und erst später merkte, dass dieser an diesem Punkt nicht identisch mit dem GEA ist. Ich machte mir im Vorhinein darüber auch keine Gedanken, denn es war mir völlig unlogisch warum der GEA an dieser Stelle einen großen Bogen machen sollte. Dies tat er allerdings und ich habe dadurch etwas Strecke eingespart.

Die Strecke, der ich gefolgt bin war sehr einfach zu laufen und in Casaglia traf ich wieder auf den GEA. Casaglia markierte zugleich den erreichen des letzten Abschnittes. Mein Buch „Auf Tour in Europa“ ist in 25 Kapitel beim E1 geteilt und dieses letzte Kapitel ist nun erreicht. Noch knappe 270km bis zum Ende des offiziellen E1.

Von Cassaglia ging es zuerst steil hinab zu einen Fluss um danach wiederum steil anzusteigen. Danach folgt der Weg dem Kamm und mit kleinerem Auf und Ab erreichte ich den Passo de Muraglione.

12.4.2011      Passo di Muraglione – Passo la Calla

Heute sollte der monatliche Spieltermin meiner Spielgruppe sein. Dies nahm ich zum Anlass nur einen halben Tag zu laufen und dann nach Florenz zu fahren. Es ging noch einmal auf knapp über 1600m hinauf. Am Berg Monte Faltorona entspringt der Arno, der Fluss, der durch Florenz fließt. Die Quelle blieb mir zwar verborgen aber ein älterer Herr erzählte mir eine nette Geschichte.

Einer der vielen berühmten Florentiner war Dante Alleghieri. Dieser schrieb den Klassiker „Die göttliche Komödie“ . Dieses Buch habe ich sehr gerne gelesen und wusste daher etwas über die Thematik. Im ersten Teil des Buches wird die Reise Dantes durch die Hölle beschrieben und deren Aufbau wird erläutert. Dante verläuft sich in einen Wald und trifft dort auf Vergil, der ihn durch die Hölle führen wird. Er wiederum führt sie zu einem Tor durch welches die Hölle betreten wird.

Der Wald in dem sich Dante verlief und dies besagt Tor sollen irgendwo am Monte Falterona zu finden sein. Leider oder zum Glück blieb mir auch dieses Tor verborgen, wer weiß wo meine Reise dann geendet hätte.

Trotz der vielen Höhenmeter erreichte ich den Passo la Calla gegen 11h und da der Bus bald kam nahm ich diesen nach Florenz. Dort machte ich heute nur einen kleinen Abstecher zur Ponte Vecchio. Diese Brücke ist schon beeindruckend. Sie überstand den 2. Weltkrieg nahezu unbeschädigt. Die Brücke wurde 1345 fertig gestellt und an ihr befinden sich lückenlos Geschäfte. Nur ein kleiner Teil in der Mitte blieb frei um auf den Arno schauen zu können. Ursprünglich waren auf der Brücke Schlachter und Gerber ansässig, die ihre Abfälle direkt in den Arno werfen konnten. Im Jahre 1593 wurden diese jedoch von Schmuckhändlern, die sich bis heute zahlreich auf der Brücke befinden, vertrieben.

Ich ging dann schnell zur Herberge um mich zu duschen und den Abend ausklingen zu lassen. Morgen werde ich entweder gleich weiter wandern oder aber einen Tag hier bleiben, denn es gibt doch einiges zu sehen.

13.4.2011      Florenz – Ruhetag

Eigentlich wollte ich heute weiter aber ich werde mir hier einmal einen völligen Ruhetag gönnen. Bisher mache ich ja doch immer irgendetwas am Ruhetag und wenn es nur ein Stadtbummel wie in Genua ist. Daher heute einmal relaxen und als einzige Sache, einkaufen. Morgen fährt mein Bus erst gegen 14h und ich nutze dann den Vormittag um Florenz anzusehen.

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Passo dei Ceretto

Ave,

ich habe auf einen Pass ein B&B entdeckt wo es sogar Internet gibt. Dies nutze ich um ein Update zu machen. Die letzten Tage waren sehr ereignisreich und ich wurde schon dreimal von Personen eingeladen. Alles andere könnt ihr in den Berichten nachlesen. Nun geht es die nächsten Tage nochmal sehr hoch hinauf. Das Wetter soll sich halten und ich hoffe alles klappt wie ich mir das vorstelle.

LG Hike Faster

@someone: Dann heißt es halt “Fasnet”, mir ist da der Unterschied als Hamburger nicht so sehr geläufig.

31.3.2011      Passo della Scoffera – Barbagelata

Nach meinem Tag in Genua ging es heute wieder auf die Strecke. Ich nahm den ersten Bus zurück nach Scoffera und dieser erreichte sein Ziel ohne einen Unfall zu bauen. Der Tag begann mit viel Glück und meist summiert sich das Glück ja auch. Es gibt Tage an denen alles klappt und Tage die für die Katz sind. Nach den eher unglücklichen letzten Tagen im Apennin war heute ein Glückstag für mich.

Es fing auf dem Weg nach Scoffera an. Der Bus vom Hostel zum zentralen Busbahnhof braucht normalerweise 25 Minuten. Ich nahm extra einen früheren Bus underreichte diesen gerade noch als ich ankam. Ich hatte damit schon nicht mehr gerechnet und freute mich. Auf dem Weg in die Stadt stand der Bus allerdings im Stau und ich sah meinen Anschlussbus schon wegfahren. Doch aus diesmal hatte ich Glück und kam genau rechtzeitig am Busbahnhof an und da der Fahrer noch gemütlich eine rauchte startete er etwas später. Die Fahrt, die normal 25 Minuten dauert, dauerte heute 50 Minuten. Als ich dann im Bus nach Scoffera saß war ich froh und wusste ich komme gegen 9.45h dort an. Der nächste Bus wäre auch erst 2,5 Stunden später gefahren.

In Scoffera holte ich mir in dem kleinen Supermarkt noch ein paar Bananen und dann ging es vollbepackt los. Das Gewicht des Rucksackes war schon sehr viel aber ich weiß zumindest, dass ich für 6 Tage Essen dabei habe. Da ich im Apennin immer mindestens 2 Liter Wasser mit mir mittrage war das nochmal eine zusätzliche Belastung. Dies musste ich in Skandinavien nie machen, da es immer ausreichend Wasserversorgung gab.

Als Strecke wählte ich mir einen einfachen Einstieg. Es ging von Scoffera bis nach Barbagelata. Es waren 15km mit 700m im Aufstieg zu wandern. Ich hätte auch noch weiter gehen können aber ich wusste, dass ich in Barbagelata Wasser hatte und danach lange nichts mehr kommt und die Strecke sehr anspruchsvoll wird. Der Weg zog sich wieder auf einen Kamm hinauf und war leicht zu laufen. Am Monte Lavagnola trennte sich der E7 vom E1 und die letzte Kreuzung eines E-Weges auf meiner Reise liegt nun hinter mir. Kurz danach erreichte ich den Passo del Portello und eine Straße. Direkt am Pass liegt eine kleine Kapelle  die der Madonna della Neve geweiht ist. Ich freute mich auf ein paar Kilometer auf einer befestigten Straße.

Als ich nach Sella della Giassina kam und die ersten Häuser erreichte, traf ich auf ein Ehepaar. Die beiden sprachen mich an und die Frau konnte sogar etwas Englisch. Sie waren von meiner Wanderung begeistert und luden mich auf einen Kaffee ein. Dabei blieb es nicht und ich probierte das selbstgebraute Bier und den eigenen Wein. Ich wurde auch noch zum Essen eingeladen und bekam für den Weg viele Salamis mit. Eine sehr gastfreundschaftliche Begegnung und ich verbrachte gut 2 Stunden dort. Mein Rucksack war nun noch schwerer aber auf die leckeren Salamis habe ich nicht verzichten wollen. Der Rest des Weges war sehr einfach zu laufen und ich kam gegen 15h in Barbagelata an.

In diesem Bergdorf fühlte ich regelrecht wie es langsam ausstirbt. Es liegt auf knapp über 1100m Höhe und gehört zu den höchsten bewohnten Orten Liguriens. Es gibt hier knappe 25 Häuser aber ich habe nur 3 Einwohne gesehen. Die Kirche läutet noch zu jeder vollen Stunde aber verfällt langsam, wie so einige Häuer auch. Ich ging dann zum kleinen Friedhof des Ortes und wenn man sich die Gräber ansieht, sieht man wie zuletzt sehr alte Leute gestorben sind und die Abstände größer werden. Die ersten Gräber waren aus den 50er Jahren und die größte Menge lag am Ende der 70er und den Beginn der 80er Jahre. In den 90ern starben dann die sehr alten Bewohner und danach nur noch sehr wenige. Dieser Verfall der Orte, der überall im Apennin vonstatten geht war mir hier sehr bewusst.

Als Unterkunft dient mir heute ein Rifugio des CIA (des italienischen Gebirgsverein). Es ist gut ausgerüstet und ich kann in Ruhe mein Tagebuch schreiben, da es hier Strom gibt. Die Nacht kostet 10€ und es gibt hier Platz für 12 Personen. Morgen steht eine sehr anstrengende Etappe auf dem Plan. Es sind 26km mit 1400m im Aufstieg zu bewältigen. Das Wetter soll gut werden und ich hoffe es kommt auch so.

1.4.2011        Barbagelata – Passo della Forcella

Ein langer Tag lag vor mir und ich checkte noch einmal meine Ausrüstung. Am Rucksack habe ich die Schnalle des Hüftgurtes getauscht, da mir die alte immer wieder aufsprang. Nachdem das Refugio aufgeräumt war kam ich gegen 8h los. Gerade der erste Teil des heutigen Tages sollte es in sich haben und dies war auch der Fall. Es ging immer wieder kurze aber sehr steile Anstiege hinauf. Der Weg war oftmals ausgesetzt und ich war froh über das trockene Wetter. Auf dem Weg fand ich nur einen einzigen Fluss vor an dem ich meine Flaschen auffüllen konnte. Zum Glück hatte ich genug dabei.

Heute ist es mir dann doch passiert und ich habe aus eigener Dummheit den Weg verloren. Vielleicht war im Unterbewusstsein der Weg hinab einfach der schönere. Nach knapp mehr als einen Kilometer fiel mir mein Fehler auf und ich drehte um, nun wieder bergauf und das 1km der nicht hätte sein müssen. Oftmals ist es so, dass zwischen den AV-Zeichen nur weiß-rote Striche sind. Diese geben die Richtung vor und man folgt ihnen. An einer Stelle zeigte mir dieses Zeichen einen Weg an der eine Rechtskurve beschreibt. Dies tat der Weg auch und ich folgte ihm. Mir ist dabei entgangen, dass noch weiter rechts ein Weg steil hinauf führte, der bei weitem nicht so gut ausgetreten war. Im Verlauf zeigte sich auch immer wieder das weiß-rote Zeichen und ich dachte mir nichts dabei. Erst an einer Kreuzung überlegte ich genauer und bin umgekehrt. Dies war ärgerlich aber nicht zu ändern.

Dann begann der lange Anstieg zum Monte Ramaceto. Ich freute mich auf diesen Gipfel denn er bietet einen Ausblick über ein Tal welches wie ein Amphitheater geformt ist. Der Anstieg war zum Glück nicht sehr steil und schon früh sah ich die Kapelle auf dem Gipfel. In dem Moment dachte ich mir noch, wenn die Frequenz an Wasserstellen ähnlich hoch wäre wie die Frequenz der Kapellen am Wegesrand, würde es keine Probleme mit dem Wasser geben. Auf dem Gipfel gönnte ich mir eine längere Pause. Ich traf dort zwei ältere Herren mit denen ich sprach und die mir noch einen halben Liter Wasser überlassen haben. Nachdem ich den wirklich schönen Ausblick lange genossen hatte ging es weiter zum Passo della Forcella.

Ich erreichte diesen gegen 16.30h und habe mich entschlossen die Etappe hier zu beenden. Es gibt einen Unterstand und Wasser in der Nähe. Dadurch habe ich die eigentlich noch länger gedachte Etappe entschärft. Als ich gerade angekommen war kam eine Gruppe Radler den Pass hinauf gefahren. Ich hörte schon von weitem, dass sie deutsch sprachen und als ich sah wie sie ein Foto mit dem Selbstauslöser machen wollten, bot ich mich an ihnen zu helfen. Nun werde ich gleich kochen und den Abend noch ein wenig genießen.

2.4.2011        Passo della Forcella – Passo del Bocco

Ein zweigeteilter Tag liegt hinter mir. Am Morgen war es sehr kalt und ich wachte mit einen kratzen im Hals auf. Durch die Kälte angetrieben kam ich schnell los und wollte die Etappe, die ich gestern verkürzt hatte, heute aufholen. Vom Passo della Forcella ging es erst mal hinauf auf 1300m zum Passo di Lame. Im Nachhinein zeigte sich auch, dass meine Entscheidung im Tal zu bleiben gut war. Hier oben gab es zwar ein Refugio aber selbiges war natürlich noch geschlossen. Somit war ich froh im Tal geschlafen zu haben.

Nun wartete der Anstieg zum Monte Aiona auf mich. Der erste Kilometer sollte noch relativ flach auf der Passstraße verlaufen und dann hinauf gehen. Ich lief die Passstraße entlang und irgendwo muss ich den Abzweig verpasst haben. Es gab in diesem Bereich noch sehr viel Schnee und ich musste aufpassen nicht auszurutschen. Nach gestern war ich ja auf der Hut und diesmal war es gemeiner. Es gab sogar ein AV-Zeichen. Ich wunderte mich, dass es etwas verblasst war aber da es gut zu erkennen war folgte ich dem Zeichen. Mein Orientierungssinn sagte mir zwar es stimmt nicht aber ich glaubte der Markierung mehr. So schleppte ich mich durch den Schnee und fluchte ganz schön rum. Irgendwann waren die Zeichen so verblasst, dass ich mir dachte falsch zu sein. Ich war sozusagen auf der Alta Alta Via. Da die Strecke schon zu weit war um umzukehren und ich das Gefühl hatte die Richtung stimmt insofern überein, dass sich die „richtige“ Route und meine bald vereinen müssten. So kam es dann auch und ich war glücklich und sehr geschafft. Im Nachhinein schätze ich, da meine Strecke auf dem Nordhang des Monte Aiona verlief und es hier sehr lange noch Schnee gibt, die Strecke umgelegt wurde. Die alten Markierungen wurden nicht alle entfernt und ich bin ihnen gefolgt. Bestimmt haben sie die Zeichen im Bereich des neuen Weges entfernt und ich bin schlichtweg zu weit gerannt.

Als ich dann oben ankam war das alles schnell vergessen. Der Gipfel gleicht einer Mondlandschaft. Es gibt keine Bäume und überall liegen Felsen rum. Hier auf 1702m Höhe gab es trotz der exponierten Lage immer noch viele Schneefelder. Bei Temperaturen um die 20°C kann ich das nur schwer begreifen. Von diesem Punkt an verlief der Weg bis zum Passo de Bocco fast nur noch bergab. Trotz des Schnees und des Umweges war ich um kurz vor 17h dort und ziemlich glücklich. Es gibt dort ein Refugio und eine Pizzeria. Ein Mann kam mit mir ins Gespräch und als er meine Route hörte, lud er mich auf ein Stück Kuchen und eine Cola ein. Ein anderes Ehepaar hörte auch zu und lud mich danach ein bei ihnen die Nacht zu verbringen.

Antonella und Franco sind sehr nett und haben hier ein kleines Ferienhaus. Auf dem Weg dorthin hielten wir noch bei einem Schlachter und einem Supermarkt. Als ich zumindest das Brot für den Abend zahlen wollte wurde mir auch dies nicht gestattet. Ich bin doch der Gast bekam ich zu hören. Da die beiden kein englisch sprechen und ich kein italienisch wurde es ein sehr schöner Abend. Wir unterhielten uns mit Händen und Füßen und verstanden uns super. Es bedarf nicht vieler Worte für einen schönen Abend, es muss nur einfach der Wille da sein. Sie gaben mir für den nächsten Tag gleich eine halbe Salami mit. Ich war gerade froh die andere alle zu haben und schon habe ich wieder Nachschub. Bald kann ich einen Salamihandel aufmachen.

3.4.2011        Passo del Bocco – Passo della Cappalletta

Den Morgen ließen wir ruhig angehen und erst gegen 8.30h kamen Franco und Antonella hinunter. Bei den Italienern geht es alles ein wenig ruhiger zu. Frühstück ist auch eine der Mahlzeiten die Italiener eher nicht so für wichtig halten und meist nur einen Kaffee trinken. Nachdem wir wieder am Passo del Bocco angekommen waren, verabschiedeten wir uns. Ich wollte das gute Wetter nutzen und bis kurz vor dem Ende der Alta Via wandern.

Am Morgen merkte ich meinen Hals erneut und auch noch etwas Schnupfen kam hinzu. Ich kann noch nicht sagen wo die Reise mit dem Schnupfen hingeht. Vielleicht ist es auch nicht förderlich mit diesen Anzeichen eine so lange Etappe zu laufen aber ich versuche es trotzdem. Der erste Teil hielt auch den heftigsten Anstieg des Tages bereit. Es ging hinauf auf den Monte Zatta. Von oben hatte man einen schönen Ausblick auf die umliegenden Täler. Es ging wieder hinab zur Straße und ich traf auf eine Gruppe Motorradfahrer. Nach einen kurzen Plausch und der Versicherung, dass ich nicht mitgenommen werden will ging es weiter.

Der zweite Teil führte mich über 16km, mit nur wenigen Aufstiegen zum Passo di Cento Croci. Mein Hals machte sich wieder bemerkbar und ich ging schnell noch die letzten 5km, die auf einer kleinen Straße verliefen. Am Ende kam ich bei einer der vielen Passkapellen an und werde hier die Nacht verbringen. Ich musste heute knapp 1km laufen um an Trinkwasser zu kommen. Mal sehen wie sich meine Gesundheit entwickelt. Auf der Nordschleife hatte ich bis auf die Bronchitis gleich zu Beginn keinerlei Probleme, nun ist es leider öfter der Fall. Naja man muss es nehmen wie es kommt und dann darauf reagieren.

4.4.2011        Passo della Cappalletta – Bagnone

Als ich meine Augen öffnete sah ich sehr wenig, denn es war total bewölkt bzw. der Hochnebel hatte zugeschlagen. Bei diesem Wetter war ans wandern nicht zu denken. Da auch mein Hals und mein Schnupfen nicht gut waren wartete ich ab und packte mich in den Schlafsack. Der Wind pfiff extrem und ich war froh durch die kleine Kapelle geschützt zu sein.

Gegen 11h klarte es dann auf und die Sonne kam hervor. Mein Ehrgeiz war geweckt und ich machte mich auf den Weg. Lieber die Flucht nach vorne antreten und den Körper mal auspowern, vielleicht klappt das ja. Nach genau 3km bereute ich meinen Elan. Als ich mal wieder einen Nordhang entlang wanderte musste ich mit Schnee kämpfen. Ich hoffte auf Besserung nachdem ich den ersten Pass überwunden hätte. So kam es dann zum Glück auch. Ich gelang zum Passo die Due Santi und somit zum Beginn des GEA (Grand Escursione Apenninica). Diesem Weg werde ich nun knappe 400km folgen und es ist der vorletzte Weg bis zum derzeitigen Ende des E1.

Gleich zu Beginn erhielt ich aber einen Dämpfer. Ein Bergführer meinte, die Strecke bis zum Passo dei Ceretto sei noch nicht begehbar und es wäre gefährlich. Ich fand zwar den Schnee nicht schön den ich sah, aber es sah bei weitem nicht so wild aus wie Teile die ich schon hinter mir hatte. Ich wog die Vor- und Nachteile ab und entschied mich dann die Warnung ernst zu nehmen und auf der Straße zum Cerreto Pass zu laufen. Zum einen brauchte ich noch Lebensmittel und zum anderen ist die Straßenwanderung nicht so anstrengend und mein Körper kann sich etwas erholen.

Es ging fast nur runter und ich ging bis kurz nach 19.30h weiter. Ich kam noch weiter als Pontremoli und war ganz schön kaputt am Abend. Mit Glück und guten Beinen könnte ich morgen den Pass erreichen.

5.4.2011        Bagnone – Passo dei Ceretto

Ein Kraftakt war das heute. Da es mir allerdings besser ging durchaus machbar. Ich kam früh los und unterbrach meinen Weg nur sehr selten. Einmal musste ich meine Vorräte auffüllen und zwei Pausen lagen auf dem Weg. Die Straße schlängelte sich durch die Landschaft und stieg dabei immer stetig an. Ich hatte das Glück, dass ich mir eine 1:20000 Karte der Toskana geholt habe.

Die erste extra gekaufte Karte auf meiner Tour. Als ich mich gestern aber für die Straße entschied, wollte ich nicht ganz blind durch die Gegend laufen. Als ich den Pass erreichte sah ich einige Gebäude und mir leuchtete ein B&B Schild entgegen. Die Nacht mit Frühstück kostet hier 30€ und da es auch noch Internet gibt nutze ich dies. Die Wetteraussichten sehen gut aus und die nächsten Tage werde ich bis auf knapp 2000m hinauf gehen. Mit der Gesundheit geht es aufwärts und ich werde diese Nacht genießen.

Alles in allem ein langer aber unspektakulärer Tag.

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